Kgalagadi NP, Teil 3 vierter Besuch 2025

7.12.2025 Sonntag (Nossob (Südafrika))

Keine wirklich großen Ereignisse. Die Ausfahrt nach Süden war nicht ergiebig. Es ist halt kein Zoo, wie ich immer sage. Der Abend ist geprägt von einem tollen Braai zusammen mit meinem Freund aus Südafrika. Danke, mein Freund.

8.12.2025 Montag (Nossob (Südafrika))

Ausfahrt Richtung Süden. Fast 45 km fahre ich nach Süden, ohne eine einzige Raubkatze zu sichten. Es ist wie verhext. Dazu kommt noch, dass die Piste in einem erbärmlichen Zustand ist. Kaum ist die Maschine, die diese Pisten schön flach macht, durch, ist es wie vorher. Ich harre an der Wasserstelle einige Zeit aus und mache mich auf den Rückweg, der genau so erfolglos ist. Nun bleibe ich erst mal auf dem Camp Nossob und mache Maintenance.
Ich habe übrigens noch zwei Apps gefunden, die es sehr erleichtern, bei OSM mitzumachen. Zum einen ist das «StreetComplete» und zum anderen «Every Door». Probiere es aus, es ist wirklich einfach und macht fast etwas süchtig, jeden Tag die Karten besser zu machen.
Später Nachmittag der Entscheidung, etwas Richtung Norden zu fahren. Ich denke mir bis Kwang, dem zweiten Wasserloch, so weit fahre ich noch. Die Piste ist ganz gut und ich fahre gemütlich immer weiter, am ersten Wasserloch vorbei, da es hier leider nichts Besonderes zu sehen gibt. Weit ist es nicht mehr, da piepst doch tatsächlich mein Reifendrucküberwachungssystem. Massiver verlost hinten links. Das ist der, den ich schon seit Tagen schief anschaue und denke: „Mist, der müsste mal gewechselt werden“, aber dann verdränge ich den Gedanken immer gleich wieder. Ich fahre hier auf den Pisten mit ca. 2 Bar Reifendruck und verliere zusehends. Aktuell steht es bei 0,6 bar, was schon sehr wenig ist. Ich halte an und überlege mir einen Weg aus der Misere. Ups, nun sind es nur noch 0,5 Bar, ich muss dringend handeln. Ich habe verschiedene Varianten. Warten, bis jemand kommt, denn beidseitig sind unübersichtliche Büsche. Rad tauschen, ich habe ja zwei Ersatzräder am Heck. Auf hohen Druck pumpen und so schnell wie möglich zurückfahren. Warte mal mit Weiterlesen und überlege dir, was hättest du gemacht? Immer im Hinterkopf: Hier hat es Löwen, Leoparden und andere nette Tierchen.
Ich entscheide mich für Pumpen. Also, ich habe in der Fahrerkabine immer einen kleinen Kompressor liegen, der mit Akku läuft. Der ist nicht schnell, aber sofort verfügbar. Also nochmals die Gegend absuchen. Nichts zu sehen und raus. Ich schließe den Schlauch am Ventil an und dabei kommen einige Sandkörnchen bei der Taste zum Einschalten dazwischen. Resultat. Es geht nichts mehr. Zurück auf Start. Also rein in das Fahrzeug. Was nun? Okay, ich entriegle die Motorhaube und gehe zur Hecktür. Da habe ich den großen Kompressor. Den mache ich bereit und schließe alles an. Es geht los. Alles läuft und ich mache schon mal die Hecktür zu. Es dauert, wie immer, wenn man auf etwas wartet. Bei 4 bar baue ich ab und wende so schnell wie möglich. Das ist auf den engen Pisten immer so eine Sache. Dann mit schneller Fahrt zurück. Ich muss noch zweimal erneut den Druck auf 4 bar anheben und schaffe es dann zurück zum Camp auf meinen Platz. In der ganzen Zeit ist kein Auto vorbeigefahren. Im Camp hebe ich die Hinterachse an und ersetze dann das Rad durch eines der beiden Reserveräder. Den Druck noch anpassen. Total durchgeschwitzt fahre ich erneut nach Norden. Das defekte Rad bleibt solange im Camp, da es zu schwer ist, es alleine am Heck zu montieren. Ich passiere die Stelle, wo das Problem auftauchte, und muss grinsen, als ich meine Spuren im Sand gesehen habe. Ja, Thomas hatte wieder mal so richtig Spaß im Sand. Doch der Knüller kommt erst noch. Keine 500 Meter weiter stehen einige Fahrzeuge und da liegen 5 große Löwen. Schwitz. Ich betrachte die ganze Situation und finde einen netten Platz mit einem wichtigen Hintergedanken, der schon mehrfach funktioniert hat. Vom aktuellen Platz, wo ich stehe, sehe ich die Löwen so gut wie nicht, doch ich denke, bald werde ich sehen, ob meine Rechnung aufgeht, denn die Löwen haben keinen tollen Schatten mehr und mein Fahrzeug, da es ja größer als die anderen ist, bietet so einen tollen Schatten. Und nach wenigen Minuten trollt sich der erste Löwe direkt auf mich zu. Bis auf einen liegen nun alle direkt bei mir. Es ist einfach ein tolles Gefühl, so nahe der stolzen Tiere bei offenem Fenster zu sein. Ich genieße es und das alles entschädigt für den vorherigen Stress. Einzig, dass es so nahe war, beschäftigt mich noch ein wenig. Es ist Zeit, zurück zum Camp zu fahren. Im Camp wird gemeldet, dass ein großer Löwe beim nahen Wasserloch sei. Also zu Fuß nochmals los. Auf dem Weg sehe ich noch eine Eule aus einem Baum fliegen und dann nur wenige cm über dem Boden gleiten. Zum Schluss zieht sie hoch und landet gekonnt in einem anderen Baum. Was für ein Anblick! Dazu muss ich schreiben, dass genau in dem Baum, in dem ich meinen Platz habe, zwei große Eulen hausen. Ich schweife ab. Ja, ein prächtiger Löwe steht beim Wasserloch und löscht genüsslich seinen Durst. Ob der weiß, dass 25 km nördlich fünf rollige Weibchen sind? Es hat sich gelohnt, zur Wasserstelle zu laufen. Am Abend, nachdem das defekte Rad montiert ist und ich eine Dusche genossen habe, bin ich total am Ende. Mein Freund bereitet ein köstliches Nachtessen vor, was ich sehr dankend annehme. Danke, mein Freund. Nach dem Essen erzählt er mir noch einiges aus seinem Leben und ich bin nur noch sprachlos. Ich bin so froh, dich zu kennen. Du bist eine wahre Bereicherung in meinem Leben. DANKE

9.12.2025 Dienstag (Nossob (Südafrika))

Ausschlafen ist nach dem gestrigen Tag angesagt. Ich bin ja eh die letzte Zeit so müde, doch das gab mir den Rest. Meine netten Nachbarn aus Deutschland bieten mir Multivitamine und Magnesium an, aber das habe ich ja alles selber. Müsste es halt auch mal nehmen. Mehr Wasser trinken wäre auch angebracht. Mein Freund schaut etwas bedröppelt aus und überhaupt. Warum ist er nicht auf einem Gamedrive? Sein Kühlschrank/Tiefkühler hat einen Totalausfall und ist voll mit Waren, die nun schon 20 Grad haben. Futsch. Alles futsch. Das ist mehr als ärgerlich. Ich beschließe, heute nach Norden zu fahren. Eventuell weiter als gestern, da die Piste gerade gemacht wird. Ich fahre tatsächlich bis Polenzwa und noch weiter zum Picknickplatz, ohne was Besonderes zu sehen. Schade, aber so ist es manchmal. Zurück auf dem Platz erst mal Blog schreiben und Verarbeiten der letzten Erlebnisse. Gegen Abend dann nochmals eine Ausfahrt, diesmal Richtung Süden. Ich besuche die zwei nächsten Wasserlöcher, docthomas@rigert.com D800 SN:6135537h es bleibt still. Dafür ist der Abend zusammen mit meinem Freund ein gelungener Abschluss unserer gemeinsamen Zeit auf den Stellplätzen. Er gibt nochmal alles und verwöhnt mich mit Braai und über der Kohle gebackenen Kartoffeln. Lieber Freund, ich danke dir für die tolle Zeit, die wir zusammen verbringen durften, und vor allem für die tollen Diskussionen. Wir sind da gar nicht so unähnlich. Ich hoffe, wir sehen uns 2026 erneut für neue tolle Abenteuer. Gute Heimreise.

10.12.2025 Mittwoch (Nossob (Südafrika))

5:30 Uhr geht es los. Noch kurz eine Verabschiedung von den Freunden aus Deutschland. Dann auf zur Rezeption und los, erneut nach Norden mit der Hoffnung, was Schönes zu sehen. Wieder fahre ich bis zum Picknickplatz und sehe leider nicht so viel wie erhofft. Auf der Fahrt treffe ich auf den Manager von den Botswana-Lodges, den ich Anfang des Jahres kennenlernen durfte. Er hat mein Fahrzeug sofort wiedererkannt, ist ja nicht so schwierig, und nimmt sich für einen Schwatz Zeit. Nahe beim Picknickplatz treffe ich auf zwei Damen aus Südafrika und hatte eine nette Unterhaltung. Sie sind jedes Jahr im Dezember hier und genießen es trotz der großen Hitze. Aktuell geht das Thermometer gerne mal über 40 Grad, also kuschelig warm. Dann halt zurück zum Nossob Camp und Blog schreiben. Vorab unterhalte ich mich kurz mit einem Paar, das ein AVIS-Mietfahrzeug aus Kapstadt hat. Kurz vor Nossob griff die Kupplung nicht mehr. Nun muss ein Ersatzwagen her, der morgen bereitstehen soll. Ich gucke mir den Wagen etwas an und muss sagen, damit macht sich diese Firma keine Freunde. Zudem stehen Ersatzwagen nur in Kapstadt und Johannesburg, was beides nicht um die Ecke ist, zur Verfügung. Ich wünsche den beiden gute Weiterreise und gutes Gelingen. Dann erreicht mich eine sehr frohe Botschaft per Mail. Die Firma „Henning Autofedern“ (https://www.henning-autofedern.de/) hat versehentlich damals für die Ersatzfedern die Mehrwertsteuer berechnet, die ich nun zurückerstattet bekomme. Ich kann das Geld sehr gut gebrauchen. Es ist schön, wenn Firmen so ehrlich sind und das so handhaben. Ich bedanke mich nochmals recht herzlich für die tolle Betreuung bei dem Austausch der Blattfedern von der Hinterachse und empfehle sie dringendst weiter.
In der Rezeption hier in Nossob ist übrigens die Weihnachtsstimmung ausgebrochen. LED-Girlande, weißer Tannenbaum und eine Krippe. Alles bereit für das kommende Fest.

11.12.2025 Donnerstag (Nossob (Südafrika))

GPX File für Karte wird nachgeliefert. Der Tag ist ja noch nicht zu Ende.

Ganz so früh wie gestern schaffe ich es beim besten Willen nicht. Es ist 6 Uhr und ich fahre heute Richtung Süden. Ich merke sehr schnell, wie die Piste in einem erbärmlichen Zustand ist. Das wird kein Spaß heute. Die erste Wasserstelle ist leer, also weiter. Es folgt ein Hügel, den ich hochfahre, und nach der Kuppe stehen einige Fahrzeuge auf der Piste. Oha, da muss was sein. Alle Fahrzeuge schauen auf meine Seite, also ist etwas auf dem Weg zu mir, und schon sehe ich eine Löwenmutti mit drei ganz kleinen Nachkommen. Ich probiere, den Abstand zu halten, und fahre immer wieder rückwärts. Dann bleibe ich doch stehen und lasse die Familie mit der Autokarawane passieren. Miauend rennen die Kleinen der Mutti Richtung Nossob nach. Es ist herrlich, doch für meinen Geschmack sind es schon mehr als genug Fahrzeuge und so fahre ich weiter Richtung Süden. Ich treffe auf ein Mietfahrzeug und werde mit einem «Grüezi» begrüsst. Zwei aus Stuttgart, die auch immer gerne im Park unterwegs sind. War nett, euch kennenzulernen, und gute Sichtungen. Beim Cheleka-Wasserloch dann eine größere Pause, in der ich einige Tickets bei OSMAND öffne. Ich habe da einige Ideen, die Software noch besser zu machen. Dabei lese ich gerade, dass ein Vorschlag von neulich realisiert worden ist. Genial, ich freue mich. Die Leute von der Entwicklung sind wirklich auf Zack. Weiter so. Für Interessierte: https://osmand.net/ und hier werden Tickets bearbeitet: https://github.com/osmandapp
Den Nachmittag widme ich dem Blog-Erstellen.

Ich mit dem Sprinter in voller Fahrt
Wie beim Zahnarzt. Schön weit aufmachen bitte. Danke
Gleich gibt es eine Malzeit
Kameldornbaum (Mimosengewächs / Hülsefrüchtler). D Name kommt vom zoologischen Namen der Giraffe: camelopadalis)
Früchte vom Kameldornbaum in grün
Früchte vom Kameldornbaum in braun
Gewaltige Wetterstimmung im Kgalagadi Nationalpark
Mäuschen in seiner Höle
TBD
TBD
Löwenschuhe
Löwe
Der Sprinter spiegelt sich im Löwenauge
Ganz junge Kuhantilope. Die Nabelschnur ist noch sichtbar
Auge in Auge
Mutige Mäuschen
Ein Sekretär hoch oben auf dem Baum in der Abendsonne
Windrad einer Wasserpumpe. Davon gibt es immer weniger. Die werden von Solarpumpen abgelöst
Wunderbarer überblick über den Nossob Fluss
Bei den Gnu geht es richtig zur Sache.
Hat hier jemand sein Horn zum Baden abgelegt und dann vergessen?
Jetzt komme ich hier
Mit lautem Gemauze unterwegs
Noch sind sie gut getarnt im Gras
Mutti guckt immer gut zu den Jungen
Das sind die Situationen die ich gar nicht mag. Kein Respekt vor den Löwen nur für ein Bild. Das sind die Momente wo Thomas sich verdrückt.
Ein Fleckenflughun

Kruger NP – Kgalagadi NP, Teil 2 vierter Besuch 2025

Meistens treffe ich auf meinen Reisen, speziell in Nationalparks, auf gleichgesinnte, unglaublich interessante und nette Menschen. Und etwa einmal pro Jahr treffe ich dann auf seltsame, ruppige Gestalten. Ich hoffe, die Person wird sich darin wiedererkennen, wenn sie das liest. Denk mal darüber nach, wie du mich behandelt hast. Das ist einfach nur peinlich.

Die Seiten sind aktuell etwas Weihnachtlich angehaucht. Ich hoffe das kommt gut an.

1.12.2025 Montag (Twee rivieren (Südafrika) Polentswa (Botswana))

Es steht eine sehr lange Strecke vor mir und es ist nicht klar, wie der Zustand der Piste sein wird. Ich spreche hier von 240 km Piste, wobei der erste Teil bis zum Picknickplatz wirklich in bestem Zustand ist. Natürlich treffe ich gleich nochmals meine Freunde mit dem Landrover und wir haben nochmals richtig Spaß mit guten Geschichten und Sprüchen. Ja, da passen wir schon gut zusammen. Bei Interesse guck mal auf facebook.com/desertlions. Die Freunde sind namentlich Martin, Claudia und der Vierbeiner Jan Hendrik. Ja, das ist einer der sehr wenigen Hunde, die auch in diesen Nationalpark dürfen, da er eine sehr wichtige Aufgabe hat. Kleine Anekdote am Rande. Wenn wir uns auf der Piste hier im Park begegnen, flippt Jan Hendrik sofort aus, sobald er mein Fahrzeug erkennt. Ja, ich habe einen sehr guten Draht zu Jan Hendrik. Am Picknickplatz mache ich kurz Rast. Eine Gruppe Südafrikaner macht gleich neben mir auch Rast und fragt, ob ich ihnen Wasser kochen kann. Klar kann ich das. Ich habe doch Induktion. Dabei merke ich, dass eine der beiden Batterien schwächelt. Darum muss ich mich die Tage kümmern. Die zickt schon länger rum. Es entsteht noch ein sehr interessantes Gespräch mit tollen Themen. Sogar Richtung Informatik. Ich fahre dann weiter bis zum nächsten Picknickplatz. Da werde ich von einer netten Dame aus England angesprochen, die mir letzten Abend das Gate in Twee Rivieren offen gehalten hat. Es ist schon interessant, mit wie vielen man hier in Kontakt kommt und wirklich nicht nur oberflächliche Themen anspricht. Danke für das Gespräch und eventuell wieder mal hier im Park. Dann also weiter, nicht ohne noch Löwen zu sehen, die schlafend unter einem Baum liegen. Nächster Halt ist das Camp Nossob, das ich schon sehr gut kenne. Ein kurzer Einkauf und noch beide Wassersäcke füllen, damit ich in der heißen Zeit auch mal duschen kann. Die Fahrt hoch bis zum Polentswa-Wasserloch ist dann etwas ruppig, aber je näher ich komme, desto mehr freue ich mich auf die Zeit hier. Nahe dem Wasserloch liegen dann auch zwei Gruppen Löwen mit Jungtieren in zwei verschiedenen Altersgruppen. Die Größeren kenne ich noch vom letzten Besuch. Ob die mein Fahrzeug auch erkennen? Ich werde es nie erfahren. Den Platz Nr. 1 teile ich heute Nacht mit zwei anderen Fahrzeugen. Einer ist ein Toyota Landcruiser mit einem sehr interessanten Menschen, der auch alleine unterwegs ist. Ich kenne ihn noch von 2024 und wir haben uns einiges zu erzählen. Weiter ist noch ein Paar aus Kapstadt ebenfalls mit einem Geländefahrzeug mit von der Partie und wir haben einen netten Abend mit Lagerfeuer. Da ich total erledigt bin vom langen Tag, ziehe ich mich dann doch früh zurück und schlafe schnell ein.

2.12.2025 Dienstag (Polentswa (Botswana))

5:30 Uhr gleich zum nahen Wasserloch. Die Löwen sind noch da, aber nicht bei der Wasserstelle, sondern bei den Büschen. Ich schaffe es doch, einige Bilder zu machen, und fahre dann weiter nach Norden, um den großen Loop zu fahren. Dann stehe ich erst am Picknickplatz und dann beim nahen Wasserloch, wo ich nach einiger Zeit Besuch von einem deutschen Ärztepaar aus Deutschland bekomme. Sie leben in Kapstadt und wir diskutieren angeregt. Später lasse ich mich verleiten, noch etwas für mein Forum auf dem CAD zu entwerfen, das schon lange gewünscht wird. Bei Interesse einfach mal hier reinschauen: https://www.rigert.com/ee-forum/viewtopic.php?t=2583

Eigentlich müsste ich noch etwas für den Sprinter zeichnen, aber mir fehlt dazu etwas die Motivation. Zwischenzeitlich melden sich noch zwei Freunde über einen Internetkanal bei mir. Sie wollen sich in einigen Tagen bei mir treffen und zusammen nach Windhoek fahren. Ich freue mich, habe ich sie doch letztes Jahr in Namibia kennengelernt. Zurück zum „Geschäft“. Die große Runde war nicht so ergiebig und der Zustand der Piste ist seit meinem letzten Besuch nicht besser geworden. Also sehr bescheiden. Beim Picknickplatz sehe ich drei junge Männer sowie die beiden deutschen Ärzte um das Fahrzeug rumstehen. Es scheint ein Problem mit der Treibstoffleitung zu geben. Schnell habe ich einen Ersatzschlauch sowie Briden. (Ja, die deutschen Ärzte verstehen unter Bride was anderes.) Zum Schluss meinen die drei Männer, es müsse irgendwie auch so gehen, und lassen es, wie es ist. Nun ja, es bleibt spannend. Die drei sind beruflich in Südafrika unterwegs und untersuchen mit einer speziellen Drohne Buschfeuer, um die Informationen von Satelliten besser zu verstehen. Alles bezahlt von der NASA. Interessant, und irgendwie verstehe ich es doch nicht so ganz. Die drei sind zwei aus den USA und einer aus Italien. Auf jeden Fall wünsche ich euch weiterhin gute Reise und dass das Fahrzeug durchhält. Beim Polentswa-Wasserloch bleibe ich dann noch bis zum Ende der erlaubten Zeit und fahre dann zum Camp, wo ich nach einer wunderbaren Dusche zwischen meinen Hecktüren vom Sprinter einen gemütlichen Abend zusammen mit meinem Freund verbringe. Er zeigt mir einige seiner besten Bilder der letzten Zeit und ich bin begeistert. Er hat unglaubliche Geduld, bis er das Bild hat, wie er es sich vorstellt. Um 21:00 Uhr, eigentlich 5 Minuten davor, starte ich dann „Africa is calling“, das Telefonat mit meinen lieben Freunden aus Deutschland.

3.12.2025 Mittwoch (Polentswa (Botswana))

Sehr früh morgens vernehme ich den Motor des Landcruisers von meinem Freund. Ich selber brauche noch einige Zeit und fahre dann auch zur Polentswa-Wasserstelle mit der Hoffnung, die Löwen zu sehen. Die vier Fahrzeuge von den Camps sind alle schon da und ich sehe, dass auch sie nichts sehen. Die Löwen haben sich in der Nacht verdrückt. Doch in welche Richtung? Ich tippe auf Norden und fahre ganz langsam. Plötzlich entdecke ich rechts im Flussbett vier Geparde, die Richtung Süden laufen und klar auf der Jagd sind. Leider sind sie für mich im Gegenlicht. Trotzdem versuche ich, einige Bilder zu machen, und fahre dann weiter bis zur nächsten Wasserquelle, wo die vier Eulen im Baum sind. Kurz darauf treffen noch Freunde aus Deutschland ein und wir haben ein wunderbares Gespräch. Sie stehen auf Campingplatz Nummer 2 und wollen um die Mittagszeit ein Brot backen. Mal sehen, ob ich es schaffe, dabei zu sein, da ich doch immer was Neues dazulernen kann. Zum Beispiel die zusätzlichen Körner erst in Wasser einige Zeit einweichen, sonst ziehen die das Wasser aus dem Teig und trocknen das Brot aus. Gut, dann merke ich mich schon mal für den nächsten Versuch. Dann Frühstück und ein Nickerchen, da die Nacht einfach zu kurz war, bei einem nahen Picknickplatz. Der Rest des Tages ist nicht besonders erwähnenswert. Den Abend verbringe ich mit meinem Freund auf Platz 1. Er fragt mich, ob ich einen Büchsenöffner habe, da er seinen irgendwie nicht mehr hat. Ich gebe ihm mein großes Taschenmesser und zeige ihm, wie der funktioniert. Er öffnet seine Büchse und klappt sie zusammen, um sie mir zurückzugeben. Ich schenke es ihm und er kann es irgendwie gar nicht fassen.

4.12.2025 Donnerstag (Polentswa (Botswana))

Heute leider keine bemerkenswerten Sichtungen. Ich fahre hoch bis zum Union’s End, wo ich dieses Jahr schon dreimal war. Mein Freund hat vor einiger Zeit eine Lederhülle gekauft, ohne zu wissen, was er damit machen kann. Nun passt das Taschenmesser wie angegossen da rein. Ja, das Leben schreibt die schönsten Geschichten. Heute steht noch ein Schweizer Paar mit Mietfahrzeug auf unserem Platz.

5.12.2025 Freitag (Polentswa (Botswana) – Nossob (Südafrika))

Ich bin müde und schlafe etwas länger. Draußen windet es ordentlich und ich denke, dadurch wird es weniger Sichtungen geben. Leider verpasse ich die vier Geparden an der Wasserstelle, aber man kann nicht immer alles haben. So fahre ich erst mal zur Polentswa Lodge und werde freundlich empfangen. Leider ist das Hauptzelt immer noch im gleichen Zustand, vom Sturm zerrissen, wie vor Monaten. Ich schaue mich um und fahre dann zur Polentswa-Wasserstelle, wo nichts los ist, also weiter zum Picknickplatz, wo das Schweizer Paar noch ist. Wir haben noch eine interessante Unterhaltung. Dann geht es los Richtung Süden. Die Strecke ist ganz nett zu fahren, doch dafür, dass der Grader vor drei Tagen durchgefahren ist, ist die Piste schon wieder in einem erbärmlichen Zustand. Ich begegne noch meinem Freund aus Polen, den ich schon länger kenne und mit dem ich seitdem in Kontakt bin. Er hat gerade Besuch von einem Freund aus Polen und zusammen fahren sie hier mit dem neuen Fahrzeug im Kgalagadi rum. Ich freue mich immer wieder, dich zu treffen, mein Freund. Auf dem Weg nach Nossob sichte ich noch zweimal je einen Löwen, die beide tief schlafen. In Nossob werde ich freundlich empfangen und bekomme Private Site 7. Wäsche waschen, Abfall entsorgen und den Boden im Fahrzeug mal nass reinigen sind angesagt. Ab 17:00 Uhr fahre ich noch eine kleine Runde nach Süden, wo ich meinen Freund bei der zweiten Wasserstelle sehe. Wir vertreiben uns die Zeit mit einer lockeren Unterhaltung, fahren zurück zum Camp und ich genieße den Abend mit Blogschreiben. Während ich diese Zeilen schreibe, fängt es an zu regnen, was die Temperatur runterbringt. Waren es an den Tagen doch tatsächlich über 40 Grad, was schon belastend ist.

6.12.2025 Samstag (Nossob (Südafrika))

Der Morgen steht im Zeichen von Maintenance. Es ist einiges zu erledigen im Fahrzeug. Einiges schaffe ich doch. Dann will ich doch mal raus, um zu sehen, ob was beim Wasserloch Richtung Süden zu sehen ist. Ich darf nach dem Wasserloch dann doch noch einen Greifvogel beim Verzehren seiner Beute beobachten. Mehr gibt der Ausflug leider nicht her. Mein Freund kommt mir entgegen und meint, es lohnt sich nicht, weiter nach Süden zu fahren. Also drehe ich um und auf dem Weg zurück verabschieden sich noch zwei Südafrikaner, die ich hier im Park kennenlernen durfte. Gute Heimreise euch beiden, wir werden uns sicher wiedersehen. Nun stehe ich auf dem Camp in Nossob auf einem der schattigsten Plätze und kümmere mich um einige Dinge, die ich dringend erledigen muss. Da ist zum Beispiel ein LiFePO4-Akku-Problem. Bei mir stehen zwei 200-Ah-Akkus im Einsatz, die parallel angeschlossen sind und 12 V liefern. Die eine der beiden schwächelt leider merklich und reißt immer mal das ganze System runter. Also öffne ich den Akkuschrank und baue die Sache um. Nun habe ich also nur noch eine 200-Ah-Batterie im Einsatz. Nun kann ich also «nur» noch maximal 840 Watt, was dann 70 Ampere auf der 12-V-Seite entspricht, beziehen. Vorher konnte ich 1700 Watt beziehen. Das macht sich beim Kochen mit Induktion etwas bemerkbar, aber ich kann damit gut leben. Später entscheide ich mich für einen Gamedrive Richtung Norden. Die Piste ist grottenschlecht geworden. Es ist ein Graus und so fahre ich nur bis zur ersten Wasserstelle, wo ich einige Zeit verweile. Da es die letzte Nacht geregnet hat, haben die Tiere keinen Grund, so eine Wasserstelle aufzusuchen. Ja, es ist kein Zoo, das ist Natur in echt.
Ach ja, eigentlich habe ich für heute keine Buchung für Nossob, aber die Leute von der Verwaltung hier buchen meine Buchung um und ich darf gerne hier bleiben. Die sind wirklich alle supernett und hilfsbereit. DANKE.

Aufmerksamer Schakal
Stolzer Strass mit Nachwuchs
Meine Freunde beim Beobachten. Auch Jan Hendrik (Mitte) ist voll bei der Sache.
Vier Freunde, leider wurden die in der Nacht von einer Raubkatze gefressen.
Lijersdraai Wasserstelle
Gegenseitige Beobachtung (Agama agama aculeata)
Noch zwei Neugierige
Kollege fotografiert Raubvögel im Flug
Erdsteinschmätzer
Südafrikanische Freunde auf Bilderjagd
Löwenfamilie
Kleiner Löwe im Abendlicht
Früh übt sich
Immer ein Foto wert
Prächtiger Kalahari Löwe mit schwarzer Mähne im Gegenlicht auf der Strasse vor dem Fahrzeug von meinem Kollege. Kurz darauf steht er direkt unter meinem Fenster vom Sprinter.
Der 3D Autofokus der D800 ist gar nicht so schlecht. Erfasst den Raubvogel trotz den Ästen.
Ohrengeier bei der Landung. Immer ein Spektakel
Raubvogel trocknet seine Flügel und lässt mich nicht aus den Augen
Südafrikanische Kuhantilope
Gepard beim Beschleunigen
Geparde auf der Jagd
Die Augen von Eulen sind unglaublich
Wenn der junge Gaukler gross ist, ist er von den Farben nicht wieder zu erkennen
Falke auf der Jagd
Falke auf der Jagd
Landung
TBD
Der Wirbelwind zieht den Sand in die Höhe
Nicht viel übrig
Spektakuläre Farben kurz vor dem Regen
Raubvogel mit Fang

Kruger NP – Kgalagadi NP, Teil 1 vierter Besuch 2025

Die Verbindung vom Kruger-NP zum Kgalagadi klingt erst nicht so spektakulär und ich wollte erst gar nichts dazu schreiben. Nun ist doch einiges zusammengekommen, was interessant sein könnte. Erst mal die Frage: Um welche Strecke handelt es sich hierbei eigentlich? Es sind über 1500 km. Ui, so viel? Ja, so viel. Südafrika hat eine unglaubliche Dimension, was immer wieder gerne vergessen wird. Wie bitte, Thomas fährt dieses Jahr schon zum vierten Mal in den gleichen Park? Ja, und ich könnte noch viel mehr. Ich bin ja gespannt, wen ich im Park alles so antreffe. Von einer Person weiß ich es schon, dass sie im Park ist, und auf die freue ich mich ganz besonders. Nein, kein Südafrikaner.

26.11.2025 Mittwoch (Malelane (Kruger NP) Kaia Manzi Campground)

Ich habe nicht besonders geschlafen und muss doch hoch. Die erste Etappe steht bevor und mir macht der Sprinter etwas Sorgen. Im Park hat er sich immer sehr gut gemacht, aber da bin ich immer maximal 50 km/h auf Teer und 40 km/h auf den Pisten gefahren. Das sind die Maximalgeschwindigkeiten, die im Park erlaubt sind. Aber sobald ich aus dem Park raus bin, kann ich je nach Straße gut 120 km/h fahren. Ich weiß, dass, wenn ich über 80 km/h gefahren bin, der Sprinter immer in ein Notprogramm gefallen ist und fast keine Kraft mehr hatte. So ist es aber richtig mühsam, die 1800 km zu machen. Ich lasse es auf einen Test ankommen und fahre erst mal zum Gate. Mehr bleibt mir ja gar nicht übrig. Am Gate müssen eigentlich immer alle Fahrzeuge den Kofferraum zeigen. Es könnte ja ein totes Tier darin geschmuggelt werden. Nun, ich passe erst mal schon gar nicht mit dem Sprinter durch das Haupttor und darf ein Nebentor benutzen, das keine Höhenbegrenzung hat. Der Kofferraum interessiert nicht, aber wann ich wiederkomme, wollen die sofort wissen. Und ob ich ihnen was aus der Schweiz mitbringe. Jaja, mal sehen, was zu Hause weg muss. Dann die Fahrt nach Malelane, die erste Stadt nach dem Park, wo ich den Tank schön voll machen lasse. Von den 165 Litern Gesamtmenge passen tatsächlich über 140 Liter rein. Perfekt berechnet. Dann geht es los bis Mbombela, die Stadt hieß früher mal Nelspruit. Alles läuft wie am Schnürchen und der Sprinter zieht ordentlich. Später nehme ich nicht die R539, sondern bleibe dieses Mal auf der 4. Ich will mal sehen, ob diese Strecke auch so schön ist. Und ich werde nicht enttäuscht. Es geht von 300 Höhenmeter auf 2100 Meter hoch und der Sprinter fängt auch schon an, zu zicken. Ich halte immer mal an und versuche, mit Kontaktspray die Kontakte vom Luftmengenmesser zu verbessern. Es wird einfach nicht besser, aber ich will die erste Etappe schaffen. Habe ja einen Termin. Da es sich um eine Autobahn handelt, kommt auch ab und an eine Mautstelle, die immer eine Kleinigkeit abverlangt. Bei der tollen Raststätte Alzu mache ich Halt und gönne mir ein Nickerchen. Ja, die Sorgen um den Sprinter sind sehr belastend und ich muss sicher 20 Mal einen Reset durchlaufen. Ich komme beim tollen Camp Kaia Manzi (Haus am Wasser) an, wo ich zu einem privaten Braai eingeladen bin. Ja, ist privat und daher auch nicht mehr Informationen oder Bilder dazu.
Davor kümmere ich mich noch um den Sprinter. Was soll ich bloß machen? So komme ich nie nach Windhoek. Da erinnere ich mich an meinen Russlandaufenthalt. Damals erklärte mir einer von der Werkstatt. Du musst den Luftmengenmesser sorgfältig reinigen. Das Teil ist sehr heikel. Und genau das mache ich also. Danach prüfe ich noch, ob der Motor anspringt, und hoffe auf morgen.

27.11.2025 Donnerstag (Kaia Manzi Campground – Red Sands Ressort)

Erneut nicht gut geschlafen, mache ich mich auf und fahre Richtung Pretoria, dann runter Richtung Johannesburg, um dann nach Westen zu fahren. Ich bleibe nun immer auf der 14, die manchmal unglaublich ruppig sein kann. Nördlich von Krugersdorp kenne ich eine supergünstige Tankstelle, die ich natürlich anfahre. Ja, wenn ich schnell fahre, schluckt der Sprinter ordentlich. Und ja, er läuft und zieht wie am ersten Tag. Sogar 140 km/h sind machbar. Die Russen haben es halt schon drauf. Ich sehe sehr viel Landwirtschaft. Riesige Äcker, die gerade für die Aussaat vorbereitet werden. Die Traktoren sind sehr groß und die angehängten Maschinen noch größer. Dann fährt meist nicht ein Traktor alleine auf einem Acker, sondern 4, manchmal sogar 6, etwas verschoben zueinander. Dauert ja schon einige Zeit bis zum Ackerende, wo gewendet wird. Auch die Aussaat ist im Gange. Alles in einer anderen Dimension. Die heutige Etappe ist mehr als 650 km lang und führt durch zwei Städte, die sogar die Südafrikaner nicht gerne durchfahren. Alle raten mir, nicht zu halten. Das ist zum einen Vryburg und dann Kuruman. Ich halte mich an die Regel und alles läuft gut. Einzig bei beiden Städten sehe ich Jugendliche, die Steine aufheben und versuchen, mein Fahrzeug zu treffen. Was ist bloß los mit euch? Red Sand Country Lodge ist ein toller Ort zum Übernachten. Hier kann man auch gut ein paar Tage bleiben und Kräfte sammeln. Der Besitzer ist sehr nett und das Restaurant vorzüglich. Es gibt normale Campingplätze und dann noch ein paar etwas bessere mit tollem Schatten. Die kosten etwas mehr, aber das ist es mir wert. Auf dem Platz laufen einige interessante Tiere wie Lamas, Hühner und mehr rum.

28.11.2025 Freitag (Red Sands Ressort – Malapo Kalahari Lodge)

Und erneut schlecht geschlafen. Ich muss los, es hilft nichts. Draußen herrschen übrigens 12,5 Grad und in der Nacht gab es viel Regen. Die Strecke nach Upington ist interessant, da sie bei Bergwerken vorbeiführt. Das bringt dann leider auch grosses Lkw-Aufkommen mit sich. In Südafrika wird ja auf der linken Fahrbahn gefahren und mein Sprinter ist ein LHD-(Left-hand-Drive-)Fahrzeug. Und so zu überholen ist fast wie russisches Roulette zu spielen. Um nach vorne zu sehen, muss ich weit auf die andere Fahrbahn und schon steht ein LKW vor mir. Dazu kommt, dass der Sprinter zwar Sprinter heißt, aber eigentlich eher eine lahme Ente ist. Naja, nicht ganz so schlimm, aber von 100 km/h, so schnell sind die meisten LKW unterwegs, noch zu beschleunigen, ist schon eine Sache, die Zeit und somit viel Weg braucht. Da hier viel Bergbau betrieben wird, werden auch große Maschinen und Transportfahrzeuge gebraucht. So kann es sein, dass auf der Straße ein Warnfahrzeug kommt, das mich von der Straße jagt. Gleich dahinter mit ordentlicher Geschwindigkeit braust dann der Transporter, der beide Fahrspuren voll braucht, vorbei. Schon sehr eindrücklich. Dann ist hier in der Gegend auch viel Militär stationiert. Da kommen manchmal seltsame Fahrzeuge entgegen, die eher an einen Endzeitfilm wie Mad Max erinnern. Ich denke, Mel Gibson hat sich hier voll inspirieren lassen. Ich schweife ab. Also in Upington versuche ich, neue Reifen zu bekommen. Ist nicht. So werde ich mich bis Windhoek mit den alten Finken begnügen müssen. Dann nochmals bei einer günstigen Tankstelle, die eigentlich nur für LKW ist, auftanken und gleich bei der nahen Bäckerei ein perfektes Sauerteigbrot und einige kleine Gebäcke erstehen. Weiter zum Superspar-Supermarkt, um Lebensmittel aufzustocken. Frischware und was sonst noch fehlt. Eine der Landebahnen des hiesigen Flughafens ist mit 4900 Metern die längste Landebahn eines Zivilflughafens auf der Südhalbkugel und könnte daher sogar als mögliche Landebahn für das Space Shuttle dienen.

 

Dann habe ich das Ziel im Norden im Kopf und fahre bei Rot über eine Kreuzung. Hinter mir ein Polizeifahrzeug, das hupt und mit Blaulicht mir über die Kreuzung tuckert. Danach Blaulicht aus und das war es. Die wollten nur, dass ich sicher durchkomme. Gleiche Sceene in Europa? Kein Kommentar. Nun also hoch bis etwa 60 km vor dem Gate zum Kgalagadi, wo ich auf den Campingplatz Molopo Kalahari Lodge fahre. Eigentlich eine schöne und großzügige Anlage, doch fast kein Schatten und der Pool schaut nicht bereit für ein Bad aus. Ich lese gut 36 Grad Temperatur. Dafür ist die Dusche toll. Morgen geht es in den Kgalagadi-NP. Gute Nacht …

29.11.2025 Samstag (Malapo Kalahari Lodge (Südafrika) – Rooiputs (Botswana))

Etwas schlecht geschlafen habe ich, hat jedoch nichts mit der Reise zu tun. Nun ja, ich fahre also etwas später als gewünscht zum Gate und Zoll vom Kgalagadi-NP. Die Formalitäten sind schnell erledigt, ich habe alles schon gemacht, damit ich später direkt über Mata Mata nach Namibia reisen kann. Mein Plan, noch zwei Nächte Polentswa zu bekommen, geht leider nicht auf. Dann noch die Fotohalterung montieren und die Kameras sowie das Fernglas bereitlegen, Reifendruck reduzieren und es geht los. Ich bin so was von aufgeregt. Wie schaut es aus? Hat es viele Tiere und vieles mehr. Ich werde nicht enttäuscht. Das Nossob-Flussbett ist grün und in den Pisten steht manchmal das Wasser vom vergangenen Regen. Nahrung im Überfluss für die Tiere. Dann sehe ich die ersten Oryx, Gnus, Springböcke, Schildkröten und vieles mehr. Beim ersten Wasserloch melde ich mich erst mal bei einigen meiner Freunde mit der Hoffnung, einige im Park zu treffen. Was soll ich schreiben, ich bin mehr als überwältigt. Mit so einem Feedback hätte ich nie gerechnet. Etliche Freunde sind verteilt im Park unterwegs. Nach dem sehr späten Frühstück am Wasserloch mache ich mich auf zum Kij-Kij-Wasserloch, was eines der ergiebigsten im Park hier im Süden ist. So fahre ich langsam den Nossob-Fluss entlang, nein, er hat kein Wasser, und entdecke Riesentrappe, Sekretär, große Ansammlungen von Straußen und eine sehr große Springbockherde mit mehreren Hundert Tieren. Es ist einfach, wie in einem wunderbaren Traum, das erleben zu dürfen. Ich mache Halt beim Bau der Schakale und bin erstaunt, wie groß die Jungen geworden sind seit meinem letzten Besuch. Dann kommt mir ein Fahrzeug entgegen, das unverkennbar ist, die ersten sehr guten Freunde einfach per Zufall. Ich freue mich so sehr, die beiden zu sehen. Kurze Unterhaltung, denn sie müssen einiges erledigen. Ich fahre noch bis zum Melkvlei-Picknickplatz, um etwas Mittagsruhe im Schatten der Bäume zu genießen, und werde von einer tollen Mitteilung überrascht. So wird es Änderungen in einem gebuchten Camp geben, die der absolute Hammer sind. Die erste wichtige Änderung ist schon heute: So stehe ich nicht in Twee Rivieren, sondern im schönen Rooiputs Nr. 1, wie es ja auch im Titel von diesem Tag zu sehen ist. Ich stehe zusammen mit meinen lieben Freunden und wir genießen den kühlen Abend natürlich mit Braai. Ich werde spontan dazu eingeladen und bin begeistert. DANKE

30.11.2025 Sonntag (Rooiputs (Botswana) – Twee rivieren (Südafrika))

Früh geht es los. Um 5:30 Uhr darf man offiziell das Camp verlassen und so fahre ich ganz gemütlich den Nossob entlang Richtung Norden. Der erste Halt ist wie meist bei der Wasserstelle Kij-Kij. Leider Fehlanzeige und so geht es weiter. Nicht lange und ich sehe einige Fahrzeuge stehen. Klar, da muss was sein. Ein Löwe liegt stolz auf der roten Düne und genießt sichtlich die Morgensonne. Danach weiter bis zum Melkvlei-Picknickplatz. Frühstück ist angesagt. Und ich lege mich nochmals hin. Später dann zurück bis Kij-Kij, wo ich die Abzweigung zur unteren Dünenstraße nehme. Dieser folge ich bis rüber zum Auob River, wo dann ein toller Picknick-Platz namens Auchterlonie ist. Hier parke ich und genieße die Ruhe. Ab und an kräht ein Rabe und sonst nichts. Nur neben mir eine ruhige südafrikanische Familie, die ihren Braai genießt. Nach einiger Zeit erscheint der Mann von nebenan an meiner Schiebetüre und reicht mir einen Teller mit Südafrikanischen Köstlichkeiten. Durch diese Geste erhebe ich Südafrika nun auch zu den freundlichsten Ländern dieser schönen Welt. In diesem ehrenwerten Zirkel sind für mich erst der Iran und die Mongolei und nun auch Südafrika. Liebe Menschen hier in Südafrika. Ihr seid so hilfsbereit und freundlich. Großartig. Ich bin am richtigen Ort angekommen. DANKE. Oder sehe ich etwa schon so mager aus und die haben nur Mitleid? Grins. Ich fahre runter bis zur Flussmündung und dann nochmals hoch bis Kij-Kij, wo ich nochmals einen Löwen sichten darf. Diesmal ein Weibchen, das kürzlich Junge geworfen hat. Warum werden die Jungen eigentlich geworfen? Das erfahre ich von meinen Freunden, die sich hier top auskennen.

Was sind eigentlich der Nossob und der Auob River? Der Nossob (bedeutet in der Khoikhoi-Sprache „Schwarzer Fluss“) entspringt in Namibia und bildet dann im Kgalagadi-NP die Grenze zwischen Südafrika und Botswana. Nach etwa 740 km mündet der Fluss dann in den Oranje-Fluss, der bis zum Meer reicht. Der Auob ist ein Nebenfluss vom Nossob und mündet nach 400 km kurz vor Twee Rivieren, das ist da, wo ich heute campe, in diesen. Die beiden Flüsse führen im Schnitt einmal alle 100 Jahre richtig Wasser. Unterirdisch im Flussbett ist jedoch viel Wasser gespeichert.

Zum Schluss noch was zu den Nummernschildern hier in Südafrika, damit der Bildungsauftrag auch erfüllt ist (so hieß es doch mal im TV vor vielen Jahren).

MPWestern Cape
NCNorthern Cape
ECEastern Cape
ZNKwaZulu Natal
FSFree State
NWNorth West
GPGauteng (Hier frage ich mich immer, warum nicht GT, „Platz des Goldes“)
MPMpumalanga (Was für ein tolles Wort, Land der aufgehenden Sonne“)
N oder LLimpopo

Und das Landeszeichen ist ZA

Weitere Infos dazu hier

Und was auch sehr interessant ist. Es gibt drei Hauptstädte:

ExekutiveRegierungPretoria
LegislativeParlamentKapstadt
Judikativeoberstes BerufungsgerichtBloemfontein

Ich habe das nicht selber fotografiert, ist sicher nicht erlaubt. Aber das sind solche Fahrzeuge die ich gesehen habe. Mad Max lässt grüssen
Ich habe das nicht selber fotografiert, ist sicher nicht erlaubt. Aber das sind solche Fahrzeuge die ich gesehen habe. Mad Max lässt grüssen
Fröhlich am Morgen im Kgalagadi unterwegs
Grosse Springböcke Herden
Mäusebussard bewacht die Piste sehr genau. Hier kommt keiner durch.
Riesentrappe auf Beutefang
Junger Schakal. Tolle Zähne hat der Kerl.
Das wird die neue Sommermode. Oder ist das Tarnung?
Ohrengeier
Strausse finden immer was am Boden
TBD mit Fang
Mein erster Löwe bei diesem Besuch
Piste mitten im Nossob Fluss. Aktuell wegen den kürzlichen Regenfällen sehr grün. Das ist auch die Grenze zwischen Südafrika und Botswana
Grenzstein zwischen Südafrika und Botswana. Mehr ist hier nicht. Kein Zaun, gar nichts. Manchmal fährt man in Südafrika und manchmal in Botswana.
Typischer Wegweiser im Park
Blick von einem Hügel bei Kij Gamies Wasserloch auf die untere Dünenstrasse. Das ist eine der Verbindungsstraßen zwischen den Flüssen
Das ist übriges «The Tree» an der Piste im Nossob Fluss
Löwe Nummer 2.
TBD
Erdmännchen
Das Fahrzeug meiner Freunde bei der Löwenbeobachtung.
Das habe ich zum Kosten bekommen. Nochmals vielen Dank.

 

Kruger NP, Teil 4 zweiter Besuch 2025

Auf vielfachen Wunsch von einem einzelnen Blogleser zeige ich diesmal auch einige Bilder der Landschaft. Und dann kam noch der Wunsch, zu zeigen, wie ich mein Brot backe. Auch das kommt hier im Bilderteil. Da bei den meisten Lesern der Winter vor der Türe steht kommen nun auch bei mir auf der Webseite weisse Flocken. Zur Erinnerung, die Karten in meinen Blog sind keine Bilder sondern Aktive Karten. Oben rechts kann das Kartenmaterial gewechselt werden. Und in jede Karte kann rein gezoomt werden. Nutze diese Funktionen, denn es ist ein grosser Aufwand das alles zu erstellen.

17.11.2025 Montag (Lower Sabi. Kruger NP)

Ich halte den Blog hier kurz, da meine Zeit wegen toller Gespräche knapp ist. Regentag übrigens.

18.11.2025 Dienstag (Lower Sabi – Skukuza. Kruger NP)

Heute eine ganz besondere Geschichte. Auf der Fahrt sehe ich ein Fahrzeug mit südafrikanischem Nummernschild. Nein, das ist hier nichts Besonderes. Das Fahrzeug fährt vor mir und hält an. Anscheinend hat der Fahrer etwas gesehen. Ich fahre etwas versetzt neben ihn und komme ins Gespräch mit dem Fahrer. Wir unterhalten uns über die Sichtungen vom heutigen Tag, da wir ja gerade in einem Bereich vom Kruger-NP stehen, der wirklich sehr gut dazu ist. Und auch das ist noch keine besondere Geschichte, da das täglich so passiert. Doch nun passiert etwas ganz Besonderes, denn an der Fahrertür des Fahrzeugs, die sich ja auf der rechten Fahrzeugseite befindet, ist eine der mir seit meinen Afrikareisen bekannten Halterungen für Fotoequipment montiert. Ich denke schon seit 2023 darüber nach, so eine zu erwerben, doch diese ist nicht gerade preisgünstig, dafür unschlagbar stabil und praktisch. Und so meine ich zu ihm, dass ich so eine Halterung auch sehr gerne an meinem Fahrzeug hätte. Da meint er, ich könne seine sehr gerne mal haben, da er nur noch kurz im Park ist und dann für 6 Monate in Australien sei. Gleichzeitig steigt er mitten auf der Straße aus dem Fahrzeug aus und demontiert mit wenigen Handgriffen die Einrichtung, um sie mir durch das Fenster zu überreichen. Gefolgt vom Gimbal, der gerade nicht montiert ist, wobei er meint: „Du bist doch sicher wieder mal in Johannesburg für ein Bier.“ Ich bin immer noch ganz platt von dem Vorgehen und er reicht mir noch seine Visitenkarte. Eelco, so sein Name, ist in meinen Augen ein ganz besonderer Mensch, der mir einmal mehr bestätigt, aus welchem guten Holz die Südafrikaner geschnitzt sind. Auf dem Platz in Skukuza baue ich die Halterung etwas um, ersetze den Saugnapf mit einem Neodym-Magneten und montiere sie stolz an meiner Türe. Stolz wie Oskar präsentiere ich die Halterung meinen Freunden aus der Schweiz, mit denen ich nun schon einige Zeit zusammen bin, und erzähle davon, wie ich dazu gekommen bin. Ja, ich bin hier im richtigen Land unterwegs. DANKE Eelco, ich werde dich besuchen.

19.11.2025 Mittwoch (Skukuza – Satara. Kruger NP)

Erwähnenswert ist die tolle S76, wo meist gute Sichtungen möglich sind. Ich halte den Blog hier kurz, da meine Zeit wegen toller Gespräche knapp ist.

20.11.2025 Donnerstag (Satara – Balule. Kruger NP)

Früh morgens los, nur kurz nach Süden und dann gleich auf die tolle S100, wo ich kurz nach dem Einbiegen schon einen Löwen sichte. Für mich ist jede Raubtiersichtung ein Ereignis und ich markiere jede auf meinem GPS. So sehe ich immer mehr, welche Gegenden sich für Raubtiere eignen. Dann die S41 und S90 sowie S89 hoch. Ich muss ja erst nach Olifants zum Check-in und dann zurück nach Balule. Heute habe ich mehrmals das „Vergnügen“, auf weniger tolle europäische Besucher zu stoßen. Sei es, dass sie einfach aus dem Fahrzeug aussteigen, obwohl es da gerade brandgefährlich ist, oder eine Person ihr Fahrzeug nicht in die Ausweichbucht auf der Brücke fahren kann. Ich steige in das fremde Fahrzeug und fahre es für ihn in die Bucht, damit ich passieren kann. In Balule werde ich sehr freundlich empfangen und schnappe mir einen super schattigen Platz. Ich bin übrigens sehr gerne auf diesem kleinen Camp, da es nur wenige Plätze hat.

21.11.2025 Freitag (Balule – Letaba. Kruger NP)

Am Morgen, nicht ganz so früh wie geplant, geht es los. Ich entschließe mich kurzfristig, die S90 nach Süden zu fahren, mit der Hoffnung auf Raubkatzen. Leider keine solche Sichtung. Trotzdem liebe ich es, die S90 zu fahren. Es gibt so ein Gefühl von Freiheit. Weites Land und fast keine anderen Fahrzeuge auf der Strecke. Ich beobachte, wie sich zwei Kudus zanken. Einige Giraffen sind auch zu sehen. Danach fahre ich die H1-4 Richtung Norden und zweige dann die S147 rechts ab. Also zum Merken. Hat der Straßenname ein H am Anfang, ist es eine Teerstraße. Bei der S ist es eine Schotterpiste, die auch mal in Wellblech daherkommt. Es kann auch mal durch Wasser gehen, was im Allgemeinen kein Problem für alle Fahrzeuge sein sollte. Also die S147 ist eine Einbahnstraße, die nur von Süden nach Norden befahren werden darf, und es lohnt sich, sie wegen der Landschaft zu fahren. Danach fahre ich über die S89 zurück auf die H1-4 und folge ihr bis Letaba. Ich entdecke noch einen großen Käfer auf der Straße, der einen runden „Ballen“ im Rückwärtsgang über die Straße rollt. Das Camp ist groß und hat zudem noch ein Elefantenmuseum, das ich im Blog vom letzten Besuch beschrieben habe. Der Rest vom Tag besteht aus Wäschewaschen und Informationsaustausch. Das Abendessen genießen meine Freunde und ich im nahen Restaurant, begleitet von unzähligen Käfern und sonstigem Gefleuch, das uns umschwärmt.

22.11.2025 Samstag (Letaba – Shingwedzi. Kruger NP)

Laut Informationen soll am ersten Wasserloch ein Kill mit Löwen zu sehen sein. Leider habe ich nichts dergleichen gefunden und bin weiter zum Tsendze Camp gefahren, wo Lilli stehen soll. Auf Platz 3 sehe ich ihren unverkennbaren orangen Landcruiser und die Vorhänge sind noch zu. Also werde ich erst mal frühstücken und etwas Computerarbeit erledigen. Nach einer guten Stunde erreicht mich eine WhatsApp-Nachricht, dass meine Freunde aus der Schweiz, mit denen ich zusammen bin, auf dem sehr nahen Rastplatz frühstücken. Also fahre ich kurz rüber und verbringe einige Zeit mit ihnen, um danach zurück zu Lilli zu fahren. Sie sitzt gerade hinter ihrem unverkennbaren Landcruiser. Ich laufe zu ihr hin und stelle mich kurz vor. Sie weiß ja, dass wir uns heute treffen wollen. Nun, erst nochmals, wer ist eigentlich Lilli? Ich pflege seit Jahren Kontakt per E-Mail zu genau drei Overländern (Reisenden), ohne sie persönlich zu kennen. Das ist zum einen Oskar Lehner (https://www.oskarlehnertravel.news/), dem ich dann 2022 das erste Mal in Georgien begegnen durfte. Dann ist da noch Friedl Swoboda (https://aroundtheearth.world/), mit ihm pflege ich unregelmäßige Telefonate, die selten unter zwei Stunden enden und unglaublich informativ sind. Er ist mit seinem Pinzgauer 6 × 6 aktuell in Südamerika unterwegs und wir haben uns noch nie persönlich getroffen. Friedl, wir werden uns schon mal treffen … Und dann ist da eben noch die Lilli (https://lilli-to-go.com/), die ich per Zufall über das Internet gefunden habe. Schon 2023 habe ich versucht, sie zu treffen, doch es ist mir nicht gelungen. Im Rewe (Lebensmittelgeschäft in Deutschland) habe ich später mal per Zufall ein Bild mit Bericht in einer Zeitschrift gesehen. 2024 haben sich unsere Wege leider nie gekreuzt, aber 2025 sollte es nun wahr werden. Ich kann es noch gar nicht fassen, wirklich hier auf dem Hocker zu sitzen und mich mit der unglaublich interessanten Frau, die schon so lange in Afrika unterwegs ist, zu unterhalten. Wir merken sehr schnell, dass wir beide sehr ähnlich ticken, und beide lauschen den Geschichten des Anderen aufmerksam zu. Ich sauge es auf wie ein Schwamm und merke nicht, wie die Zeit vergeht. Kurz nach Mittag dann die Verabschiedung. Lilli will unbedingt ein Selfie zusammen mit mir und dann noch ein Bild von mir vor meinem Fahrzeug. Normalerweise bin ich extrem kamerascheu, aber hier mache ich eine Ausnahme. Nein, das ist die erste Ausnahme. Lilli, wir treffen uns sicher wieder mal, eventuell 2026. Ich freue mich jetzt schon. Bleib gesund und trag Sorge um deinen besten Freund, deinen Toyota Landcruiser.

Den Abend verbringe ich nochmals wie schon immer in den letzten Tagen zusammen mit meinen Freunden aus der Schweiz. Falls du mal eine weitere Top-Webseite besuchen möchtest, die unglaublich viele Informationen zum Reisen in aller Welt bietet, dann schau bitte mal auf https://www.underway.ch/.

23.11.2025 Sonntag (Shingwedzi – Balule. Kruger NP)

Heute Morgen das letzte gemeinsame Frühstück und wie immer, wenn wir zusammen sitzen, mit angeregter Unterhaltung. Dann der Abschied, aber wir sehen uns ganz sicher in der Schweiz und hoffentlich im nächsten Jahr erneut hier in Afrika. Es war eine wunderbare Zeit und ich habe viel gelernt. DANKE euch beiden. Also fahre ich bis zum Mooiplaas-Picknickplatz und stelle mich in den Schatten von einem mächtigen Baum. Erst ein Nickerchen und dann schreibe ich an diesem Blog. Auf einmal vernehme ich ein bekanntes Geräusch, das ich schon lange nicht mehr vernommen habe. Schaue aus der Schiebetür und sehe einen VW-Bus Typ 1, wie ich ihn selber mal gefahren bin. Natürlich muss ich die beiden sehr sympathischen Leute ansprechen, die ursprünglich aus Simbabwe kommen und seit Jahrzehnten ganz nahe am Kruger-NP wohnen. Gute Reise und viel Vergnügen hier im Park. Ich versuche, einen Besuch bei euch im nächsten Jahr einzuplanen. DANKE euch beiden. Kurz bevor ich weiterfahren will, werde ich von einer Frau im Rollstuhl angesprochen. Sie kommt aus London und ist sehr an meinen Reisen interessiert. Ich wünsche noch eine gute Weiterreise. Auf der Fahrt passiere ich noch Letaba und später Olifants, wo ich einchecke für das Balule-Camp. Die nette Frau am Desk hat sich über meinen langen Aufenthalt im Kruger gewundert und wir hatten ein sehr interessantes Gespräch. Dann noch über den Fluss und auf das Balule-Camp, wo ich nun für zwei Nächte stehen werde. Natürlich hat mich die Frau am Gate schmunzelnd empfangen, da ich ja nun doch schon einige Male hier genächtigt habe. Ich finde einen tollen Schattenplatz und bereite die Bilder für diesen Blog vor. Draußen herrschen übrigens knapp 40 Grad, was schon etwas belastet.

24.11.2025 Montag (Balule. Kruger NP)

Heute kurz vor 6 komme ich dann doch los und fahre zum Gate vom Balule-Camp. Die Managerin fragt, ob ich heute an einem Shop vorbeikomme und ihr ein Internetguthaben mitbringen kann. Aber klar doch. Mache ich doch gerne. Dann also los, erst mal die S90, S89 bis zur Teerstraße, die ich nur quere. Auf der anderen Seite gleich auf die S39, S40, immer Richtung Süden. Diese beiden Pisten heben sich betreffend Landschaft merklich ab von andern, da immer mal Felsen in der Nähe sind. Ich halte Ausschau nach Leoparden, doch werde nur mit einer Hyäne abgespeist. Auffallend sind die große Anzahl frisch geborener Impalas und große Herden. Ich treffe auch auf eine sehr große Büffelherde von sicher mehr als 200 Tieren. Ich habe um 10:30 eine wichtige Videokonferenz mit dem TCS (Touring Club Schweiz). Es ist der dritte Termin, um den neuen Webauftritt besser zu gestalten. Also suche ich nach einem schattigen Platz, wo doch noch Starlink-Empfang möglich ist. Es gelingt mir nicht und ich stelle mich voll in die Sonne. Schaffe es gerade noch, mich pünktlich einzuwählen, und werde freundlich empfangen. Es macht mir großen Spaß, hier mitwirken zu dürfen, und ich hoffe, meine Rückmeldungen finden den Weg in die Realisation. Gruß an das TCS-Webentwicklerteam aus Südafrika. Danach geht es weiter bis in das Camp Satara, wo ich wie versprochen den Internetgutschein erwerbe. Nun geht es zurück, jedoch nicht auf der Teerstraße, sondern erneut über Pisten. Die S100, S41 und S90 sind meine Wahl und ich sehe erstaunlich viel Wild auf der Strecke. Von Straußen, die ich hier eh wenig sehe, über Herden von Giraffen und Elefanten sowie viele andere Tiere. Die Krönung ist jedoch die, leider extrem kurze, Sichtung von einem Karakal. Das ist für mich die zweite Sichtung überhaupt und beide in diesem Jahr. Die letzte war, der fleißige Blogleser mag sich eventuell daran erinnern, im Kgalagadi. Damals mit Bild. So komme ich um ca. 16:30 Uhr hier im Balule Camp an und mein Plan ist es, gleich zu duschen. Das Gate öffnet die fleissige Managerin, die von mir natürlich gleich den Internet Gutschein bekommt. Natürlich als Geschenk. Sie freut sich riesig darüber, was ich voll verstehe. Daraus wird erst noch nichts, da mich mein heutiger Nachbar anquatscht. Wir haben einen interessanten Informationsaustausch, bis er merkt, dass sein Tiefkühler nicht mehr funktioniert. So ist das strenge Abendprogramm auch gesetzt und ich kämpfe mich durch die Analyse der Installation, was sich nicht einfach gestaltet. Zwischendurch schaut auch, wie jeden Abend, die Managerin vom Platz vorbei und fragt, ob alles okay ist. Sie sieht, dass ich an der Elektrik arbeite, und sie meint: „Ich denke, Thomas wird hier sicher helfen können.“ Ich glaube an ihn. Zum Schluss läuft der Tiefkühler und ich verabschiede mich, da ich nun wirklich eine Dusche brauche. Das Camp Balule hat keinen Strom und so stehen überall, auch auf dem Klo und in der Dusche, Petroleumlampen. Ich finde das sehr romantisch. So, Blog ist erfasst, gute Nacht …

25.11.2025 Dienstag (Balule – Malelane. Kruger NP)

Heute steht eine längere Fahrt vor mir. Von Balule zum Malelane-Camp sind es mehr als 200 km. Die Fahrt vergeht kurzweilig, da ich doch immer mal Tiere links und rechts sowie manchmal auch mitten auf der Straße entdecke. Es ist immer schön den Giraffen, Elefanten und was auch immer zuzuschauen. Doch das viele Gucken und Suchen macht müde und so schaffe ich es gerade noch zum Tshokwane-Picknickplatz, wo ich mir ein Nickerchen gönne. Frisch gestärkt weiter nach Süden. Immer noch keine Raubkatze gesichtet, das darf doch nicht wahr sein. Sogar auf der vielversprechenden Strecke vor Skukuza am Sabie Fluss entlang ist nichts zu sehen. Ich mache beim Afsaal-Picknickplatz nochmals eine Rast und esse eine Kleinigkeit. Am Nebentisch sitzt ein junges deutsches Paar und wir kommen kurz ins Gespräch. Sie sind mit einem Mietfahrzeug unterwegs und haben doch schon einiges gesehen. Respekt. Gute Reise wünsche ich euch. Ich will gerade ins Fahrzeug steigen, da werde ich von zwei ganz jungen Südafrikanern angesprochen. Ob ich aus der Schweiz komme? Ich gratulierte den beiden, denn die meisten meinen wegen dem Schweizer Kreuz auf dem Fahrzeug, dass ich die Ambulanz sei. Nun aber weiter, ich mache einen Abstecher zum Renosterpan Damm, wo ich einige Tiere, jedoch kein Nashorn wie erwartet sichte. Kurz vor dem Gate mache ich noch ein kleiner Halt auf der Brücke über den Matjulu Fluss. Kurz darauf hält gegenüber ein Ranger mit seinem Fahrzeug und lächelt mich an. Es ist mein Freund von der Nashorngeschichte (Schau in den älteren Blog danach) und ich freue mich riesig ihn nun doch noch zu sehen. Also, beim nächsten Besuch kommt er mir nicht so einfach davon und ich versuche, ihn richtig zu treffen. Ich möchte etwas mehr über seine sicher interessante Aufgabe hören. Er muss los, seine Arbeit ruft, wie er meint. Viel Erfolg wünsche ich, wir sehen uns … Nun aber wirklich zum Malelane Gate, wo ich für das Camp einchecke. Ich frage ob sie mir mein Namibia Visa ausdrucken können. Und klar machen sie das hier für mich. Ich bedanke mich herzlichst.
Liebe Range und alle anderen Kruger Angestellte die ich kennenlernen durfte. Vielen Dank für die interessanten Einblicke und Gespräche. Ich Komme 2026 erneut in den tollen Park und hoffe einige von euch wieder zu treffen sowie neue kennen zu lernen.

Ja, Morgen geht es raus aus dem Park. Ich durfte einige tolle Tage im Park verbringen und einiges davon mit den Kameras festhalten. Übrigens bin ich weit über 3600 Km im Park abgefahren und ich könnte gerne noch länger hier bleiben doch der Kgalagadi ruft. Ich demontiere die Fotohalterung am Fahrzeug und erhöhe den Reifendruck. Es wird ein langer Ritt und ich werde davon berichten.

Wunderbare Farben am Baum in der Abendsonne
Die bekannte Lok in Skukuza
Grysbok in Regen
Giant Kingfisher
TBD mit Kill
Fotohalterung im Einsatz
TBD
Flusslandschaft
TBD
Grosse Eule
Kingfisher
Abendstimmung
Grey Heron
Riesige Schnecke
Elefanten neben meinem Fahrzeug
Löwe auf Beute suche
Anschleichen in Zeitlupe. Konzentriert schleicht sich der Löwe an ein Kudu ran
Flusslandschaft
Piste im Kruger
Fast ausgetrockneter Fluss
Nasse Piste
TBD
Landschaft in der Mitte vom Park
Kingfisher mit Skorpion im Schnabel
Mein Fahrzeug
thomas@rigert.com D800 SN:6135537
Panorama
TBD
Wasserbock
Löwe im Busch
Helmeted Guineafowl
Kudu voll im Kampf
Bachlauf
Wilde Amaryllis
Dung Beetles
Southern ground hornbill
Southern ground hornbill, Jungvogel
Impala
Water Leguaan
Lilli und ihr super treuer Toyota
Teig mit Mehl, Hefe und Wasser anrühren, danach gut kneten. In einem durch ein Tuch gedeckten Topf 30-60 Minuten gehen lassen. Danach den Brotlaib formen und oben einschneiden.
Im Gusstopf backen. Erst etwas Mehl einstreuen. Auf den Deckel auch etwas Glut legen. Erst nach 20 Minuten mal gucken. Dann nochmals 20-30 Minuten weiter backen.
Sich über das frische Brot freuen. Super lecker und Knusprig.
Marsh Terrapin

Kruger NP, Teil 3 zweiter Besuch 2025

8.11.2025 Samstag (Balule – Satara. Kruger NP)

Heute steht ein Treffen mit Freunden aus Deutschland auf dem Plan. Doch erst mal fahre ich gemütlich Richtung Süden. Ich treffe in Satara ein und genieße die Gespräche mit den Freunden. Um ca. 17 Uhr beschließe ich nochmals, eine Game-Drive zu machen, und werde am «Griviana-Wasserloch» durch die Sichtung eines Leoparden belohnt. Er ist leider etwas weit von meinem Fahrzeug entfernt, aber ich bin jedes Mal fasziniert, wie sie diese Tiere bewegen. Auf der Rückfahrt zum Camp sehe ich dann auch noch eine Hyäne, später sogar eine Hyänengruppe von 5 Tieren. Der Tag ist ein guter Tag und ich bin mehr als zufrieden.

9.11.2025 Sonntag (Satara – Skukuza. Kruger NP)

Etwas spät für meinen Geschmack, da ich viel zu spät ins Bett gekommen bin, geht es los mit erstem Ziel „Tshokwane-Picknickplatz“. An Sichtungen ist leider noch nicht so viel. Nach dem Aufenthalt auf dem Platz fahre ich den kleinen Loop zum „Orpen Dam“ und entdecke 9 Löwen ziemlich nahe der Piste. Es sind einige erwachsene und einige kleine Tiere in der Gruppe, die mehr oder weniger faul rumliegen. Später sehe ich noch einen Leoparden, der das Tagespensum gut abrundet. In Skukuza genieße ich ein gemütliches Abendessen mit meinen Freunden im Restaurant „Kruger Station“.

10.11.2025 Montag (Skukuza – Pretoriskop. Kruger NP)

Am Morgen der Abschied von meinen Freunden aus Deutschland. Ich bin sicher, wir sehen uns wieder, mal hier in Afrika. Ich wünsche euch eine gute Reise und viele tolle Erlebnisse. Geplant ist heute ein Treffen mit zwei Reisenden aus der Schweiz, die ich in Windhoek auf dem Urban Camp kennenlernen durfte. Leider hatten wir damals für meinen Geschmack viel zu wenig Zeit, um uns auszutauschen, und das holen wir nun nach. Genauer gesagt kommen die beiden aus dem Nachbarsdorf in der Schweiz, wo ich zuhause bin. Jaja, die Welt ist manchmal sehr klein. Also fahre ich auf das Camp Pretoriskop, wo ich die beiden schon sehe. Es ist ein sehr schöner Abend mit vielen interessanten Gesprächen. Wie von mir gewünscht bekomme ich 2 2-Liter frische Milch und 2 2-Liter-Cola sowie zwei große Papayas. Vielen Dank, ihr Lieben.

11.11.2025 Dienstag (Pretoriskop – Berg-en-Dale. Kruger NP)

Heute soll es wieder mal etwas früher losgehen, obwohl ich erst sehr spät ins Bett gekommen bin, und es lohnt sich schon in den ersten Stunden. Der erste Halt ist beim „Shitlhave Dam“, wo ich gemütlich meine Cornflakes esse und dabei die Flusspferde beobachte. Danach geht es weiter auf der H1-1 und mir laufen freudig eine große Anzahl Wildhunde entgegen. Das ist wie ein Sechser im Lotto. Sie halten sich längere Zeit auf der Straße auf und ich kann einige Bilder davon machen. Hoffentlich werden die auch was. Danach weiter, denn ich habe ja noch so einiges vor. Schon kommen mir zwei Hyänen entgegen. Sehr schöne Tiere, wie ich finde. Kurz danach zwei Hyänen mit drei Jungen, die schön verspielt sind. Es ist so schön, denen zuzusehen. Also ist somit der Vormittag für mich ein voller Erfolg und ich fahre bis zum Picknickplatz „Afsaal“, wo ich meinen Rückstand im Blog aufhole. Der Platz ist sehr gut besucht und aktuell fallen die vielen Franzosen auf, einer lauter als der andere. Ich denke, es handelt sich um eine große Gruppe Schwerhöriger. Ironie off. Im Camp besetzen wir (meine Freunde aus der Schweiz und ich) einen tollen Platz. Erst um ca. 17 Uhr geht es nochmals raus und wir werden belohnt. Nochmals Wildhunde, es ist ein Traum. Dann noch einige tolle Raubvögel und zum Schluss noch zwei Nashörner. Ein erfolgreicher Tag.

12.11.2025 Mittwoch (Berg-en-Dale – Pretoriskop. Kruger NP)

Eigentlich ist Pretoriuskop nicht gerade mein Lieblingscamp im Kruger, da es meiner Meinung nach nicht so viele Tiere in dieser Gegend hat, doch ich sollte eines Besseren belehrt werden (siehe oben mit den Wildhunden). Heute sehe ich zwei Gruppen Löwen, die unter den Bäumen pennen. Es ist heiß und somit bleiben wir den Nachmittag schön im Schatten auf dem Camp. Am Abend bekommen wir noch Besuch von einem Südafrikaner, der seine Weinflasche mangels Korkenzieher nicht öffnen kann, und fragt nach Hilfe. Klar haben wir so was, am Schweizer Taschenmesser ist meist so einer. Ich schenke ihm gleich mein Taschenmesser und er freut sich riesig darüber.

13.11.2025 Donnerstag (Pretoriskop – Lower Sabi. Kruger NP)

Früh morgens wie gewohnt geht es los. Meine Freunde müssen mit ihrem Fahrzeug kurz aus dem Park raus, um die Klimaanlage zu reparieren. So fahre ich meine geplante Strecke und treffe gleich auf vier Hyänengruppen mit Jungen. Dann sehe ich eine Schildkröte am Straßenrand. Kurz darauf noch eine in etwa 25 Meter Entfernung. Hmm, die müssten sich bald treffen. Ich fahre also zur ersten zurück und warte ab. Kaum trifft die eine auf die andere, geht es mit viel Geräuschen auch schon zur Sache. Später entdecke ich den ersten Leoparden vom Tag. Ich entschließe mich, ein Nickerchen zu machen, da meine Augen vom Suchen überanstrengt sind. Mit frischer Energie geht es weiter und bald sehe ich Leopard Nummer zwei für heute. Dann bin ich auch schon am Lower-Sabi-Camp und belege einen tollen Schattenplatz. Die Plätze hier sind übrigens ganz schön klein gehalten. Um ca. 17 Uhr wie gewohnt dann nochmals eine Ausfahrt, wo dann schon bald Leopard Nummer drei auf mich wartet. Später sehe ich einen Affen auf der Straße, der nicht zur Seite geht. Er ist schwer verletzt. Ich vermute, von einem Fahrzeug angefahren. Apathisch sitzt er da. Ich hoffe, eine Raubkatze entdeckt ihn bald und erlöst ihn von den Schmerzen. Auf der Fahrt zurück sehe ich dann doch noch einen Löwen. Ich dachte schon, das wird heute nichts mehr.

14.11.2025 Freitag (Lower Sabi – Crocodile Bridge. Kruger NP)

Die Entfernung der beiden Camps ist nicht sehr groß und so mache ich noch Zusatzrunden. Ich begegne einer größeren Armeegruppe mit vier Fahrzeugen, alle getarnt und gut bewaffnet. Ich hoffe, sie machen gute „Beute“ auf Wilderer.

15.11.2025 Samstag (Crocodile Bridge. Kruger NP)

Ich fahre heute eine größere Runde in den Norden. Landschaftlich wunderbar, doch mit den Sichtungen ist lange nicht so viel los. Erst gegen das Ende der Tagestour überschlagen sich die Ereignisse und ich sichte Löwen und Leopard, so muss das sein.

16.11.2025 Sonntag (Crocodile Bridge – Lower Sabi. Kruger NP)

Nach Mitternacht hat der Regen angefangen und wird wohl den ganzen Tag bleiben. Also fahre ich die kurze Strecke zum Lower-Sabi-Camp nicht, ohne kurz bei den Löwen vorbeizuschauen. Sie waren fleißig und haben schon viel vom Kill verputzt. In den nahen Bäumen warten schon die Geier, um zum Schluss noch aufzuräumen. Am Camp angekommen muss ich erst mal die Dachverkleidung der Fahrkabine runterholen. Etwa in der Mitte am oberen Rand der Frontscheibe dringt immer etwas Wasser ein. Ich dichte es mit Silikon ab und hoffe nun, Ruhe zu haben. Der Rest des Tages wird gemütlich im Sprinter bei Regenwetter.

Zwei Hübsche blockieren die Strasse
Elefanten verputzen so einiges pro Tag. Der hier hat einen Zahn abgebrochen.
Warten auf Essen
Meist sind die Flusspferde im Wasser. Aber auch an Land sind sie ganz flott unterwegs.
Sattelstorch
Sattelstorch. Tolle Farben
Leopard
Leopard
Gabelracke
Eine ganze Löwen Sippe mit Juntieren
Schreiseeadler
Schreiseeadler
Interessanter Nestbau
Warzenschwein
Graufischer
Dommel
Wildhund
Ganz viele Wildhunde. SO eine grosse Gruppe sehe ich zum ersten mal.
Schein interessant zu schmecken so ein Elefantendung
Und weiter geht es.
Die entdecken immer wieder was interessantes
Tolle Tiere
Weiter hinten folgen den Wildhunden noch zwei Hyänen
Steinböcklein
Ein Nashorn im trockenen Flussbett
Wasserbock
Schreiadler
Also mit solchen Zähnen wird es schwierig im Leben einer Hyäne
Junge Hyäne
Hier wird gerade für Nachwuchs gesorgt
Der Park ist richtig grün und die Tiere geniessen es
Impala mit Grashalm im Mund
Agama Eidechse
Der Kleine ist noch nicht alt und bekommt gerade Muttermilch
Leopard
TBD
Schwarzhalsreier
Löwengruppe beim Staudamm
Eine weitere Wildhund Gruppe
Das Werk von Löwen
Elefanten machen Löcher in den Sand und kommen so zu frischem Wasser
TBD
Und wo ist der Rest?
Die beiden sind richtig satt
Einfach toll
Am nächsten Tag ist schon viel weggefressen
Ich habe das Bild um zwei Sekunden verpasst. Der Löwe hat sich so toll geschüttelt um das Wasser aus der Mähne zu bekommen. Schade.