Kruger NP Teil 8 2026

Da ich aktuell mit meinem Sohn Tim unterwegs bin, ist der Blog eher kurz gehalten und es hat länger gedauert. Dies ist der letzte Kruger-Blog für den ersten Besuch im Jahr 2026.

20.7.2026 Montag, Maroela, Kruger NP
Die Nacht war kalt, und es geht Punkt 6 Uhr los. Erst auf der H7, wo wir bald einem grossen männlichen Löwen auf der Strasse begegnen. Wir entschliessen uns, erst die S106 und dann die S140 zu befahren. Später dann der Versuch, auf der S36 nach Norden zu folgen – was nach fast 20 km beim Muzandzeni Schluss ist, und wir müssen wenden. Also die S36 weiter bis zu einem guten Platz, den ich von früher kenne. Ein mächtiger Baum spendet Schatten. Es ist 10 Uhr, und so werden wir hier einige Zeit abwarten. Ich bin am Blog schreiben, der die letzte Zeit zu kurz gekommen ist. Ich sitze also im «Büro», und Tim sichtet in der Zwischenzeit eine Hyäne, die sich ein Bad gönnt.

21.7.2026 Dienstag, Maroela – Shingwedzi, Kruger NP
Der Morgen wird mit zwei Löwensichtungen gefeiert. Frühstück an einem netten Platz, und danach ist viel Fahren angesagt. Etwas um die 250 km sind es für heute. Die Landschaft ändert sich, und wir fahren durch etwas monotone Mopane-Wälder. Das Beste für heute ist das Mooiplaas-Wasserloch, wo wie fast immer sehr viele Tiere zu sehen sind. Heute speziell viele Elefanten. Mittagessen ist beim Mooiplaas-Picknickplatz fällig. Im nahen Flussbett liegt ein totes, etwas angefressenes Flusspferd. Später dann besuchen wir den Shipandani-Birdhide, wo ich vor einiger Zeit die Schildkröte auf einem Flusspferd fotografiert habe. Und siehe da, die Schildkröte hat den Platz erneut eingenommen. Die beiden scheinen beste Freunde zu sein. Nun besuchen wir noch die Gegend um Redrock, die mir sehr gefällt. Ankunft im Camp und erst einchecken. Dann einen netten Platz ergattern und Abendessen vorbereiten. Alplermakronen mit Apfelmus. Einfach immer ein Hit.

22.7.2026 Mittwoch, Shingwedzi, Kruger NP
Der Morgen begrüsst uns mit dickem Nebel. Trotzdem fahren wir los, erst gegen Norden etwas in die S56 rein. Schnell wird klar, das wird nicht besser. So gut wie keine Sichtung. Also umdrehen und etwas die S50 rein. Nicht weit, und wir halten am Fluss. Ich nutze die Zeit und räume zwei Schubladen und die Werkzeugkiste. Ich suche zusammen, was Tim später dann mit nach Hause nehmen kann, da es hier zu viel davon hat oder nicht verwendet wird. Ein Beispiel ist der Nikon-Blitz. Schon ist Mittag, und es wird der Rest vom letzten Abendessen serviert. Kurz nach Mittag der Entschluss: Rückfahrt zum Camp. Leider ist hier das GSM-Signal extrem instabil und schwach. Ich nutze die Zeit, um ein Hochleistungsrelais zur Steuerung des Victron-DC/DC-Wandlers, auch Ladebooster genannt, zu verbauen. Das wollte ich schon lange machen, und nun ist es erledigt. Ein Blick in die Kiste mit den Ölkannen zeigt mir, eine der Kannen muss ein Leck haben. Zum Glück lagere ich sie in einer Kunststoffkiste. Also alles raus und reinigen. Jaja, so vergeht der Tag auch.

23.7.2026 Donnerstag, Shingwedzi – Punda Maria, Kruger NP
Morgen um 6 Uhr verlassen wir das Camp durch das Ostgate und befahren die S135, um auf die H1-7 zu gelangen. Kurz danach geht es auf die S56, immer dem fast trockenen Mphongolo entlang. Bis jetzt ist nicht viel mit Tieren, und bald gönnen wir uns unser Frühstück. Bei der Weiterfahrt dann eine erste interessante Sichtung: Ein Büffel liegt tot im stehenden Wasser, und viele Geier sind dazu versammelt. Auf der Weiterfahrt dann noch eine Nyala-Antilopen-Sichtung, bevor wir zum Babalala-Picknickplatz kommen. Hier ist das Mittagessen fällig, und wir empfangen GSM, also Internet. Sehr gut, so verschieben wir den Flug von Tim auf etwas später. Mir bleibt ja nichts erspart. Nun weiter auf der H1-7 und Wechsel auf die S58, die wir ganz langsam befahren, weil es dicht buschig ist. Wir entdecken nochmals Nyala-Antilopen und dann auch noch Lesser-Kudu-Antilopen. Somit ein voller Erfolg hier im Norden. Ankunft in Punda Maria, wo wir gleich einchecken. Der Platz ist im Vergleich zu vor ein paar Wochen so gut wie leer.

24.7.2026 Freitag, Punda Maria, Kruger NP (Carnet de Passage-Wechsel)
Heute ist ein wichtiger Tag. Die Carnet-de-Passage-Ablösung steht an, und dazu muss ich die SADAC (Zollunion) verlassen. Also entweder nach Angola, Sambia, Simbabwe oder Mosambik – nur für einen kurzen Moment, damit die Dokumente gestempelt werden. Das neue Carnet de Passage erlaubt mir, mein Fahrzeug für weitere 12 Monate in der Zollunion, also auch Südafrika, zu fahren. Das hat nichts mit der Versicherung zu tun, es ist eine reine Zollangelegenheit. So fahren wir also etwas angespannt die H1-8 Richtung Norden und biegen in die S63 ein, um an das Pafuri Gate zu gelangen, das nach Mosambik führt. Vor genau 12 Monaten stand ich schon mal hier für die gleiche Prozedur. Der Empfang am Zoll ist sehr herzlich, und die Angelegenheiten sind schnell erledigt. Erleichtert fahren wir vom Zoll weg und biegen gleich in die Piste zum Crocks Corner ein. Darüber habe ich in einem älteren Blog schon geschrieben. Zwei Ranger sitzen bewaffnet zum Schutz hier, und beide bekommen diesmal je einen leckeren Apfel, den sie gerne annehmen. Wir schauen uns noch etwas um. Der Blick über den Limpopo-Fluss ist immer wieder schön. Er führt merklich mehr Wasser als noch vor einigen Wochen. Nochmals einen Blick auf das Dreiländereck, und es geht zurück zur H1-8. Von da fahren wir noch zum Pafuri-Picknickplatz und verweilen einige Zeit dort. Am Nachmittag befahren wir noch ein Teilstück der H1-9 und wenden dann. Zwischenhalt machen wir noch beim Klopperfontain-Damm, den ich auch schon beschrieben habe. Heute liegt ein grosses Krokodil direkt auf der Staumauer. Dann weiter nach Süden, um dann nochmals die S58 zu befahren. Im Anschluss geht es zurück zum Punda-Maria-Camp, wo wir den Rest des Tages geniessen.

25.7.2026 Samstag, Punda Maria, Kruger NP
Ruhetag – wir geniessen den Aufenthalt im Punda-Maria-Camp. Ich schreibe etwas am Blog und fange an, das Gerüst für die Nationalparkbeschreibung auf meiner Website zu erstellen.

26.7.2026 Sonntag, Punda Maria – Shingwedzi, Kruger NP
Auf der H13-1 ostwärts bis zur H1-7, die uns dann in den Süden bringt. Beim Babala-Picknickplatz biegen wir in die S56 ein. Landschaftlich ist diese ein Genuss, und auch an Tiersichtungen mangelt es nicht. Keine Raubtiere, aber Giraffen, Gnus, Zebras und vieles mehr ist zu sehen. Das letzte Stück fahren wir auf der H1-7 bis zum Camp, wo wir uns auch einen Besuch im Restaurant gönnen.

27.7.2026 Montag, Shingwedzi – Letaba, Kruger NP
Wir wollen nochmals die Runde zu den Redrock gönnen und werden gleich mit einer netten Löwensichtung belohnt: ein Muttertier mit zwei Halbwüchsigen. Die Runde ist immer schön zu fahren. Hier stehen riesige Bäume, was eher selten im Kruger ist. Dann auch noch eine super Honigdachs-Sichtung. So schön nahe und lange hatte ich so ein Tier noch nie vor der Linse. Natürlich müssen wir dann beim Mooiplaas-Picknickplatz halten, um zu sehen, wie weit das tote Flusspferd schon gefressen wurde. Noch ist fast alles da. Auf dem Platz sehen wir einen tollen umgebauten Geländewagen und kommen mit dem Besitzer ins Gespräch. Es stellt sich heraus, er ist auch der Besitzer der Umbaufirma. Gerne zeigt er uns das ganze Fahrzeug, und wir sind begeistert. Es unterscheidet sich merklich von den europäischen Umbauten, da die Anforderungen unterschiedlich sind. Kurz vor dem Letaba-Camp biegen wir in die S62 ein, um nach dem Zustand vom Engelhard-Damm zu sehen. Ein gutes Stück vom Damm ist einfach weg, und das Wasser kann ungehindert fliessen. Dann machen wir noch eine grosszügige Runde auf der gegenüberliegenden Seite mit der S47 am Letaba-Fluss entlang. Dort dürfen wir eine riesige Elefantenherde längere Zeit beobachten, wie der Fluss gequert wird und dann gegenüber der Hang bezwungen wird. Wechsel auf die S131 und dann in das stark beschädigte Camp. Das Hochwasser hat voll zugeschlagen, und es wird noch länger dauern, bis alles wieder in Ordnung ist. Es ist für dieses Jahr meine erste Übernachtung in Letaba, das vor wenigen Tagen geöffnet wurde.

28.7.2026 Dienstag, Letaba – Skukuza, Kruger NP
Nun muss es wieder besser werden mit den Tiersichtungen. Also gleich um 6 Uhr durch das Gate. Die S94 ist leider immer noch gesperrt, und so können wir erst etwas weiter im Süden über die H1-5 zum Letaba-Fluss fahren. Links nun die Abzweigung in die S46 Richtung Osten. Wir passieren die Einmündung von links der S94. Immer noch keine Sichtung. Dann die Verzweigung S44 oder S46. Die S46 könnte man 8 km bis zum Engelhard-Damm fahren und müsste dann zurück. Also rechts auf die S44, immer dem Fluss entlang. Nicht weit, und es kommen uns 5 Wildhunde entgegen gelaufen. Wie immer sind sie am Morgen sehr lebhaft, und es ist ein Genuss, den Tieren zuzuschauen. Ich wende, und wir folgen den Tieren fast 1,5 km, bis sie dann links im Busch verschwinden. Das nenne ich einen gelungenen Auftakt in den Tag. Ich wende und fahre erneut Richtung Süden. Wir sehen noch eine jüngere Hyäne und verlassen die Flussnähe. Darauf geniessen wir das Frühstück an Ufernähe. Es geht rüber an den Olifants River, genauer gesagt an den Aussichtspunkt hoch über dem Fluss. Zeit, die Heizung im Motorraum abzustellen. Weiter am Olifants-Camp vorbei und auf die S92 bis zur Teerstrasse H1-5, wo dann die grosse Brücke über den Fluss führt. Nun heisst die Strasse H1-4. Kurz vor Satara ein grösseres Geknäuel von Fahrzeugen. Es sollen Löwen und ein Leopard gesichtet worden sein. Jeder meint, es kommt doch noch was ins Blickfeld, und so hält sich das Knäuel einige Zeit. Von hinten fährt ein Südafrikaner mit einem Trailer neben mir vorbei und steht nun mitten im Knäuel. Man muss dazu wissen: Wenn die mit einem Trailer unterwegs sind, wollen sie ankommen und nicht lange rum machen. Und genau so ist es hier: Das Fenster geht runter, und es gibt eine klare Ansage. Es dauert noch so einige Zeit, und es fallen von verschiedenen Seiten Freundlichkeiten, wobei wir uns dabei köstlich amüsieren. So, nun aber auf nach Satara, die Pizza wartet. En Guete. Es geht nun auf der H1-3 weiter, immer noch Richtung Süden, und natürlich muss ich die kleine Runde S35 und S32 fahren. Ein Halt beim Orpen-Damm ist immer sehr schön. Ich geniesse den Blick von weit oben über das Wasser, in dem sich die Flusspferde tummeln. Dann die H1-2 noch bis Skukuza, wo wir nach dem Check-in gleich den Lebensmittelladen ansteuern. Wir brauchen frische Milch für das Frühstück. Das Camp ist proppevoll, und es fällt nicht leicht, einen Platz um diese Zeit zu finden. Gute Nacht.

29.7.2026 Mittwoch, Skukuza, Kruger NP
Heute ist eine Runde angesagt, da wir am Abend am gleichen Camp sind. Also erst mal die H4-1 bis zur Brücke. Auf dem Weg schön frühstücken und dann sehen, ob die S30 schon offen ist. Leider nicht, und so fällt der Entschluss, weiter auf der H4-1 zu fahren. Kurz darauf sichten wir einen Leoparden. Verraten wurde er durch die aufgescheuchten Impalas. Es ist nicht die beste Sichtung, aber immer toll, so ein Tier zu sehen. Dann weiter bis zur Abzweigung in die S21. Ich weiss vom letzten Mal vor einigen Wochen, dass die Piste in schlechtem Zustand ist, doch es ist leider noch schlimmer geworden. Bei N’watimhiri ist dann Mittagszeit. Wechsel auf die S112 und dann auf die H3, die wir nach Norden fahren. Kurz vor dem Camp biegen wir auf die H11, um noch zum Panik-See zu fahren. Da ist ein netter Birdhide, und diesmal sind viele Flusspferde ganz nahe zu beobachten. Man denkt immer, die haben ein relaxtes, friedliches Leben, doch die haben manchmal richtig Stress untereinander, und dann geht so richtig die Post ab. Danach zurück zum Camp, wo wir einen netten Platz am Zaun finden. Ich habe einiges am Fahrzeug zu machen, und so nutze ich die Zeit. Auch das Bildmaterial muss dringend von den Kameras auf den Computer sowie eine Auswahl für den Blog getroffen werden. Alles nimmt recht viel Zeit in Anspruch. Noch wird der Blog nicht fertig. Mal sehen, ob es morgen klappt. Ich sitze so im Sprinter, und wir bekommen Besuch: Meine guten Freunde von Kaia Manzi sind zufällig auf dem gleichen Platz und sogar gleich neben uns. Die Freude ist gross. Die Tochter wird am 1. August den Marathon hier im Kruger bestreiten. Wie bitte, Marathon im Kruger? Ja, jedes Jahr findet hier ein Halbmarathon statt. Ich muss mal sehen, ob ich noch einige Informationen dazu finde. Wir selbst sind dann nicht auf dem Camp hier und werden vermutlich nicht viel davon mitbekommen. Wir sind ja auch wegen den Tieren hier und nicht wegen so einem Anlass.

30.7.2026 Donnerstag, Skukuza – Lower Sabie, Kruger NP
Kaum losgefahren, sichten wir erst einen Leoparden und kurz darauf einen Löwen. Das fängt ja gut an. Der Rest des Tages ist dann eher ruhig. Den ersten grösseren Halt machen wir beim Picknickplatz Tshokwane, wo wir auch etwas essen. Danach eine kleine Runde und dann auf der H10 Richtung Süden. Die H10 fahre ich immer wieder sehr gerne, führt sie doch über einen Hügelzug, und man kann die Aussicht geniessen. Ich sehe, dass die S122 seit kurzem offen ist, und so ist der Weg klar. Wir passieren hunderte Zebras und machen einen kurzen Halt beim Mlondzi-Picknickplatz. Tolle Aussicht ist hier garantiert. Das Wetter ist übrigens nicht der Knaller und eher nahe am Regenwetter. Dann ist auch die S29 offen, die ich auch noch fahre. Wir entdecken einen toten Elefanten, an dem nicht mehr viel dran ist. In Lower Sabie dann noch ein Besuch beim Sunset Dam. Einchecken und ab zum Abendessen. Wie schon einige Male ist der Service nicht gut, und so gibt es auch kein Trinkgeld. Nun aber ab ins Bett, um für morgen bereit zu sein. Gute Nacht.

31.7.2026 Freitag, Lower Sabie – Berg en Dale, Kruger NP
Aus Zeitgründen heute keine Infos zur Tour.

1.8.2026 Samstag, Berg en Dale, Kruger NP
Es gibt den sogenannten Skukuza-Marathon-Club. Dieser veranstaltet jedes Jahr einen Halbmarathon hier im Kruger-Nationalpark. Mitglieder vom Club müssen ihren Wohnsitz im Kruger haben. Andere sind nicht zugelassen. Aktuell hat der Club 60 Mitglieder. Der Halbmarathon ist für etwa 2000 Läufer ausgelegt. Die Teilnahme wird verlost, da nicht mehr als 2000 Läufer zugelassen werden.
Tausend Athleten stellen sich am Start auf dem «Dorfplatz» auf und werden durch die Aufnahme eines Löwengebrülls ausgelöst. Das erste Mal wurde das Rennen am 5. August 1989 ausgeführt. Da die 21,1 km lange Strecke mitten durch das Gebiet der «Big Five» (Löwen, Leoparden, Elefanten etc.) führt, wird die Route vor dem Start von Rangern und einem Hubschrauber nach Wildtieren abgesucht und während des Rennens von bewaffneten Wildhütern bewacht. Von all dem bekommen wir nichts mit, da wir zum Glück bei einem entfernten Camp stehen. Aus Zeitgründen war es das für heute.

2.8.2026 Sonntag, Berg en Dale – Malelane, Kruger NP
Ich muss mich aus Zeitgründen kurz fassen. Heute haben wir die Big 5 gesichtet.

3.8.2026 Montag, Malelane, Kruger NP
Der letzte volle Tag hier im Kruger. Ich bin gespannt, was er uns bietet. Also wie immer früh raus und los. Das erste Ziel ist, so schnell wie möglich zur S118 zu fahren. Nein, nicht rasen. Im Park gelten 50 km/h auf Teerstrassen und 40 km/h auf Pisten, und das ist schnell genug. Gerade so zum Sonnenaufgang kommen wir an den Anfang der S118 und biegen ein. Wir fahren direkt in das Gebiet, wo wir gestern die Nashörner gesehen haben. Mein Ziel ist es, sie in der Morgensonne nochmals zu haben – und da stehen schon zwei. Nein, es sind drei: Ein kleines, sehr junges Nashorn ist erst hinter dem Muttertier und zeigt sich erst nach einer Weile. Wir haben die Tiere eine ganze Weile für uns alleine. Erst nach einiger Zeit kommt ein weiteres Fahrzeug, und das ist für die Nashörner schon zu viel. Also verdrücken sie sich im Busch. Schon kommt die Frage auf: Schaffen wir heute eventuell nochmals die Big 5 an einem Tag und das gleich in Folge? Also Nashorn, Leopard, Löwe, Büffel und Elefant. Mal sehen. Also ist das nächste Ziel die Leopardensichtung von gestern. Das ist eine grössere Distanz, und ich will nicht rasen. Schön die S114 hoch, die leider in erbärmlichem Zustand ist. Wir haben eine tolle Büffelsichtung. Zeit für Frühstück, heute mit Büffel-Gesellschaft. Dann kommen wir zur Furt, wo meist wunderbar Eisvögel zu beobachten sind. Für mich die beste Furt im Kruger-Nationalpark. Danach gleich abbiegen in die S23, wo nach 1,6 km der Leopard sein sollte. Ja, sollte. Fünf Minuten zu spät sind wir hier. Also kein Leopard. Wir suchen noch länger die Gegend ab mit der Hoffnung auf eine Sichtung, doch es wird nichts. Frust macht sich breit. Wir treffen einen Herrn aus England, der seit Jahren hierher kommt und das speziell für Leoparden. Wir freunden uns sehr schnell an und merken, dass wir am Abend auf dem gleichen Camp stehen. Er hat ein kleines Problem: Er hat so gut wie kein Benzin mehr und ist nicht sicher, ob er es zur Tankstelle schafft. Da fällt mir mein 5-Liter-Kanister ein, den ich zum Kochen mitführe. Der ist voll mit Benzin, und das kann ich gut entbehren, da ich ja mit Induktion koche. So bin ich etwa 5 kg los und mache damit einen lieben Menschen glücklich. Ich kenne eine Stelle, wo ich immer wieder Leoparden gesehen habe, und die ist gar nicht so weit. Also zurück auf die S114 und weiter Richtung Norden. Abbiegen auf die S112 – und schon haben wir einen Leoparden. Ja, ich kenne mich schon langsam ein wenig aus hier. So haben wir bis jetzt den Leoparden, Büffel, Nashorn und Elefanten. Es fehlt noch ein Löwe. Wir beschliessen, da es nicht mehr weit ist, hoch nach Skukuza zu fahren, um zu essen. Alles klar, auf nach Skukuza, und da bestellen wir zwei leckere Pizzas. Im Laden auch noch eine Milch, da ich keine mehr habe, und es geht los auf Löwenjagd. Tim wird immer aufgeregter und sieht die «Trophäe» schon davon schwimmen. Kurz vor dem Camp entscheiden wir uns, nochmals die S118 zu fahren. Da muss doch ein Löwe zu sehen sein. Wir sind noch gar nicht lange auf der S118, und was sehen wir? Ein Leopard. Das darf doch nicht wahr sein. Die machen sich immer rar, und nun haben wir noch eine Sichtung. Wir geniessen es, das Tier im Baum zu beobachten. Da hält ein Fahrzeug neben uns und fragt, wo wir den Löwen sehen. Wir sagen: Nein, wir sehen den Leoparden. Sie aber sehen einen Löwen. Moment? Wie bitte? Und tatsächlich. Die beiden Tiere haben etwa 100 Meter Abstand zueinander. Wir schaffen es, ein Bild zu machen, auf dem beide Tiere zu sehen sind. Nun sind also die Big 5 zum zweiten Mal in Folge an zwei Tagen vollständig. Die Freude ist gross, ist es doch ein würdiger Abgang nach 71 Tagen hier im Kruger-Nationalpark. Heute ist nicht alle Tage; ich komme wieder, keine Frage. (Zitat aus «Der rosarote Panther»).

Spinnennetz im Morgenlicht
Grautoko im Flug (Beachte den Oberen Schnabelteil)
Elefant mal ganz nahe. Seine Augen sind gleich gross wie die von Menschen. Die Wimpern dienen als Sonnenschutz.
Durch die Ohren sind die Elefanten gut zu unterscheiden.
Toter Baum
Löwe ganz früh am Morgen im Scheinwerferlicht von einem Fahrzeug
Wasserbock
Wasserbock
Wasserbock
Totes Flusspfern
Wenn der rücken juckt
An der Ladestation
Sehr junges Zebra
Eule
Landschaft im Kruger Nationalpark
Die Brücke ist nach dem Hochwasser weg.
Nyala (selten)
Nyala
Greater Kudu (selten)
Greater Kudu
Yellow-billed Stork
Krokodil auf der Dammauer
Kaktus in Baumform (Name?)
Kräuselhauben Perlhun (Bis jetzt nur im Punda Maria Camp gesichtet)
Burchellkuckuck
Weissstirnspint
TBD
Elefant (Grosses Tier) bei der Querung unserer Piste
Die drei Weisen Affen sind beschäftigt
Büffelweber
Zwei Junge Löwen (Leider zu wenig Licht für ein gutes Bild)
Gegend bei red rock
Honigdachs bei der Arbeit
Honigdachs mit einer Verletzung
Ein Teil vom Dam fehlt hier
Arbeiter montieren eine neue Marke vom letzten Hochwasser
Elefanten steigen den Hang hoch nachdem sie den Fluss gequert haben
Abendstimmung
Wildhund
Wildhund
Wildhund
Wildhund
Wildhund
Samenkapsel an einem Baum
Riesentrappe
Strauss in Eile
Rotgesicht Hornrabe
TBD
TBD
Flusspferd in action
Flusspferd
Wasserbock Jungtier
Hammerkopf auf der Lauer
Buschbock (selten)
Klimaaktivisten auf der Strasse. Leider nicht so selten
Leopard
Leopard
Buschbock (selten)
Junges Flusspferd
Flusspferd in action
Flusspferd in action
Flusspferd in action
Stress bei den Warzenschweinen
Leopard sehr früh am Morgen im Scheinwerferlicht von einem Fahrzeug
Junge Hyäne
Graurückendommel
Krokodil im Morgenlicht
Rotgesichtlöffler
Hyäne
Sehr junger Elefan
Zwei Löwen am frühen Morgen in schwachem Licht
Schlankmanguste
Breitmaulnashorn
Einer von 9 Löwen die gerade die Strasse queren
Zwei von 9 Löwen die gerade die Strasse queren
TBD
Mopanetoko (Seltener als der Rotringtoko)
Der Elefant prüft uns gerade durch schnuppern
Gut, er hat Vortritt
Leopard mit Klippspringer Kill
Leopard mit Klippspringer Kill
Graufischer
Galago (Buschbaby). Nachtaktiv
Sehr junges Breitmaulnashorn
Büffel genisst das Gras
Leopard
Leopard
Löwe Sarabi (König der Tiere)
Löwe Sarabi (König der Tiere)
Löwe Sarabi (König der Tiere)
Leopard auf dem Baum guckt zur Löwin Sarabi
Glücksfall. Sarabi, die Königin der Tiere und ein Leopard auf einem Bild (Schau genau)
Mein Setup für Tierfotografie (150-600mm und Z8 von Nikon). Spezialhalterung um Fahrzeug
Leopard
Elefant


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3 Antworten auf „Kruger NP Teil 8 2026“

Hallo Thomas, Hallo Tim
Ihr habt wieder viel erlebt und tolle
Fotos gemacht.
Herzliche Grüße Brigitte

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