Kruger NP Teil 7 2026

Der Blog ist mehr als überfällig. Durch den Besuch von Tim ist etwas Unregelmässigkeit eingetreten. Wir geniessen die Zeit, und nun kommt ein Blog mit vielem neuen Bildmaterial. Ich hoffe, er gefällt dir.

8.7.2026 Mittwoch, Pretoriuskop, Kruger NP

Morgen erst um 7 raus, da ich noch zur Rezeption muss. Da ist was mit den Buchungen krumm. Nun ist es gerade, und die Fahrt in die Natur kann starten. Heute fahre ich die H1-1 entlang bis zum Transport Dam mit der Hoffnung, beim Frühstück etwas zu sehen. Nun, das Frühstück ist gerade so vorbereitet, da werde ich in deutscher Sprache von einer Frau mit einem PW angesprochen. Sie arbeitet im SADAC als Leiterin für Safari. Wir haben sofort eine super spannende Unterhaltung, und ich erfahre viel, wie das alles läuft hier in Südafrika. Danke. So fahre ich dann bis nach Skukuza und mache dort kurz Halt. Dann weiter bis zu dem Büffel-Kill. Es stehen unglaublich viele Fahrzeuge da, und ich komme relativ schnell durch, drehe und fahre zurück, mit kurzem Halt auf der Höhe vom Büffel. Der Kopf und etwas Gerippe ist noch da. Der Geruch ist beissend, und der Kadaver ist voll mit Fliegen. Genau mein Ding. Auf der Höhe kurz vor Skukuza ist es kurz vor 15 Uhr, und ich telefoniere mit meinem Sohnemann. Nach einigen Minuten der spontane Entschluss: Er kommt mich besuchen hier im Kruger NP. Nun ist aber etwas Stress angesagt. So suche ich schnell eine Flugverbindung, die bis nach Skukuza reicht, und werde fündig. Die Buchung geht schnell, und so ist der Abflug heute noch um 22:30 mit Swiss ohne Zwischenhalt nach Johannesburg. Dann noch ein Hüpfer mit Airlink nach Skukuza. Morgen 14:30 soll er dann da sein. Vorbei mit der Ruhe. Tim packt noch alles, was er und ich so brauchen, und ist dann mit der SBB zum Flughafen unterwegs. Ich zurück ins Camp, wo ich noch schnell seine Wildcard erneuere. Ich freue mich auf morgen. Gute Nacht.

9.7.2026 Donnerstag, Pretoriuskop, Kruger NP

Tag der Ankunft. Heute ist ein freudiger Tag. So fahre ich früh morgens raus, erst bis zum Transport Dam. Dann weiter bis nach Skukuza, wo ich einige Dinge einkaufen will. Leider gibt es keine frische Milch, aber den Rest bekomme ich. Ich laufe noch einer Kollegin, die ich erst neulich kennenlernen durfte, über den Weg, und so geniessen wir ein Getränk im nahen Restaurant. Nun muss ich aber doch langsam los und fahre zur Tankstelle. Ich bin positiv überrascht, denn der Preis ist merklich gefallen. Ich brauche über 110 Liter, und da fällt der Preis schon ins Gewicht. So mache ich mich auf den Weg zum Flughafen. Dazu quere ich den Sabi River, kurz darauf links ab zum Internationalen Flughafen Skukuza. Ich bin beeindruckt. Alles schnuckelig klein und übersichtlich. Gerade startet eine kleine Maschine, ich muss mich noch etwas gedulden. Dann kommt die Maschine mit Tim elegant herein und dreht gleich ein, direkt vor der Empfangshalle. Es dauert nur wenige Minuten, und Tim steht vor mir. Noch vor wenigen Stunden haben wir telefoniert, und die Idee mit dem Besuch war geboren. Nun ist alles schon realisiert. Schnell das Gepäck in den Iglhaut und ab auf den ersten Gamedrive. Die ersten Sichtungen sind nicht ohne, und so fahren wir zufrieden zum Pretoriuskop Camp, wo Tim das Team Mistermog überrascht.

10.7.2026 Freitag, Pretoriuskop, Kruger NP

Um 6:00 geht es sofort los auf die erste grosse Fahrt im Kruger für Tim dieses Jahr. Wir haben das Ziel, den Transport Dam. Auf der Fahrt entdecken wir erst Hyänen und weiter ein ganzes Wildhund-Rudel. Das ist wirklich ein toller Start. Der heutige Blog wird kurz, da ich noch einiges erledigen muss.

11.7.2026 Samstag, Pretoriuskop – Berg en Dale, Kruger NP

Wir fahren die Teerstrasse Richtung Skukuza und sichten etliche Hyänenfamilien mit Nachwuchs. Dann biegen wir ab mit Ziel Malelane, was ausserhalb vom Park liegt. Ich habe einen Termin bei der Bank, der diesmal erfolgreich ist. Danach noch schön die Vorräte aufstocken und etwas essen. Gestärkt zurück in den Park, wo wir kurz vor der Abbiegung in die S118 ein Nashorn in grösserer Entfernung sehen. Dann die S118 hinein, wo noch ein Tier zu sehen ist, leider nur von hinten. Wir fahren bis zum Ende, wo wir einige Zeit an der Wasserstelle verweilen, um dann zurückzufahren. Wir nehmen noch den schönen Weg über den Steilberg und treffen dann im Berg en Dale Camp ein, wo das Team Mistermog schon steht. Sie hatten heute eine tolle Leoparden-Sichtung. Gemeinsam geniessen wir das Abendessen im nahen Restaurant.

12.7.2026 Sonntag, Berg en Dale – Pretoriuskop, Kruger NP

Erst die S110 bis zur H3, die uns in den Norden bringen soll. An der Strasse sehen wir einen schönen männlichen Löwen, der auch gerne die Strasse nutzt, um schneller voranzukommen. Dann geht es weiter bis zum Picknick-Platz Afsaal, wo ein Getränk mit einem Muffin gut tut. Ab hier dann die H2-2, die trotz des H-Namens auch eine Piste ist. Wir sehen eine Gedenktafel «Favorite Outspan», die auf das Jahr 1880 verweist. Der Name «Favorite Outspan» (auf Deutsch: bevorzugter Ausspannplatz) aus den 1880er-Jahren geht auf die historischen «Transport Riders» (Ochsengespann-Fahrer) zurück, die Güter zwischen Lydenburg und der Delagoa-Bucht (heute Maputo in Mosambik) transportierten. Der Begriff «Outspan» stammt vom Afrikaans-Begriff «Uitspan» ab. Es bezeichnete den Ort, an dem die Transportfahrer die Ochsen von den schweren Planwagen abspannten, um den Tieren eine Pause, Futter und Wasser zu gönnen. In dieser Zeit erlebte das Lowveld einen massiven Goldrausch. Da es noch keine Eisenbahnlinien gab, waren diese Ochsengespanne die einzige Lebensader für den Gütertransport durch das unwegsame, von Malaria und der Tsetsefliege geplagte Gebiet. Genau in dieser Gegend und Epoche spielt übrigens auch die berühmte südafrikanische Geschichte des Transportfahrers Percy FitzPatrick und seines Hundes. Unweit davon ist eine weitere Tafel, die auf den ersten Damm hinweist. Der erste erbaute Beton-Staudamm ist der Mitomeni-Damm (oft auch Ntomeni geschrieben). Er wurde in den Jahren 1931/1932 errichtet. Der Damm wurde von M. Roland Jones gebaut, dem damaligen Leiter des Pretoriuskop-Camps. Weiter treffen wir auf die Tafel, die an den Übernachtungsplatz von Thomas Hart erinnert. Der damals erst 22 Jahre alte Thomas Hart betrieb an diesem strategisch wichtigen Flussübergang (Drift) eine Raststation («Stationmaster»). Sie lag an der alten Voortrekker Road, die als wichtige Handelsroute von der Delagoa-Bucht (heute Maputo in Mosambik) ins Landesinnere nach Pretoria und Johannesburg führte. Der Übernachtungsplatz diente vor allem als geschütztes Lager für afrikanische Lastenträger («Black bearers»), die Handelsgüter zu Fuss durch das von der Tsetsefliege geplagte Flachland bis nach Pretoriuskop transportierten. Entgegen einiger Berichte, die den 22. August nennen, besagt die offizielle Inschrift des dortigen Denkmals, dass Thomas Hart genau an diesem 10. August 1876 von einer Bande Räuber überfallen und ermordet wurde. Freundlich gesinnte Swasi-Krieger bestatteten ihn anschliessend nahe seinem Posten. Einiges weiter kommen wir an eine Abzweigung von einer Stichstrasse, die wir 2023 schon einmal gefahren sind. Sie führt zum Geburtsort des berühmtesten Hundes Südafrikas, Jock of the Bushveld (Mai 1885). Die Staffordshire-Bullterrier-Mischlingshündin Jess brachte einen Wurf von sechs Welpen unter einem grossen Baum an einem Rastplatz nahe dem Ship Mountain (auf Afrikaans: Skipberg) zur Welt. Kurz darauf entdecken wir noch eine der seltenen Säbel-Antilopen im Busch. Also ein voller Erfolg. Noch eine kleine Runde um das Camp und dann Einfahrt in Pretoriuskop, wo Team Mistermog schon einen Platz freihält. Ich backe noch einen Zopf in Rundform im Gusseisen-Topf über dem Feuer. Und so ist der Tag schnell vorbei.

13.7.2026 Montag, Pretoriuskop – Berg en Dale, Kruger NP

Heute soll es zurück nach Berg en Dale gehen. Natürlich nicht den gleichen Weg, wenn möglich. Erst auf die H1-1, um noch einmal beim Shitlhave Dam vorbeizuschauen. Leider ist da nicht viel los, und wir fahren weiter zum Transport Dam. Auf der Piste hinunter zum Dam sehen wir auf der linken Seite eine Giraffe, die verendet ist. Normalerweise sind dann erst Löwen oder Hyänen zu Gange, aber hier sind es die Geier. Ich denke, es sind mehr als Hundert von ihnen, die sich lautstark um die besten Stücke zanken. Es ist ein riesiges Spektakel, ihnen zuzusehen. Dann fahren wir noch hinunter bis zum Dam, wo wir frühstücken. Es besteht unter anderem aus dem gestern selbst gebackenen Zopf in Rundform. Er ist wirklich gut gelungen, muss ich sagen. Frisch gestärkt fahren wir nun hoch zur H1-1, um weiter östlich in die S114 einzubiegen, die dann in den Süden führt. Dann ein Wechsel auf die S22 und S112. Die führt zwischen zwei Koppies durch. Ich fahre die Strecke immer wieder gerne. Leider hat sich der Zustand der Piste in den letzten Tagen enorm verschlechtert. Zurück auf der S114 weiter nach Süden und dann erneut ein Wechsel auf die S23. Die S23 führt später am Flussbett entlang, das so gut wie trocken liegt. Auf einmal entdeckt Tim einen großen männlichen Löwen, der schön im Flussbett sitzt. Kurz darauf machen wir eine Pause. Es gibt einen leckeren Salat mit Gurke, Tomate, Avocado und Feta. Danach weiter, und wir kommen erneut auf die S114, die uns schliesslich auf die S119 bringt. Die fahren wir bis zum Ostende und zurück, wechseln auf die S118 und folgen ihr bis zur H3. Das letzte Stück zum Camp nehmen wir die S110 und treffen dann im Camp ein. Check-in und mit Team Mistermog gemeinsam Abendessen im nahen, ganz ordentlichen Restaurant. Gute Nacht.

14.7.2026 Dienstag, Berg en Dale, Kruger NP

Wanderung

Heute steht eine nette Runde auf dem Plan. Doch davor noch etwas ganz Besonderes: Ein sogenannter Morning Walk. So stehen wir am Sammelplatz, wie vereinbart, um 5:45. Die beiden Ranger sowie noch zwei weitere Gäste treffen auch gleich ein. Wir erhalten die ersten Instruktionen und fahren langsam mit dem Landcruiser zum Startpunkt der kleinen Wanderung. Nun heisst es: Aussteigen im Busch. Die Gewehre der Ranger werden geladen, und wir erhalten weitere Instruktionen bezüglich des Verhaltens im Busch. Für uns ist das alles nicht neu und klar, da wir das schon öfter gemacht haben. In dem Moment vernehmen wir Löwengebrüll aus der Richtung, in die wir laufen werden. So geht es dann im Gänsemarsch in den Busch – nicht direkt auf die Löwen zu, da der Wind leider von hinten kommt und die Tiere sicher schon lange von uns wissen. Wir laufen auf einen nahen Berg in etwa 30-Grad-Winkel zu den Löwen zu. Auf dem Weg gibt es immer wieder interessante Informationen zu Dingen, die wir entdecken. Ausführlich wird es dann bei einem Termitenhügel, wo wir gespannt auf die Worte des Rangers lauschen. Später sehen wir eine Stelle, wo ein Breitmaulnashorn markiert hat. Alles nützliche Informationen für meine weiteren Fahrten in den Busch. Auf einmal sehen wir in etwa 100 Meter Distanz einen etwa 20 Jahre alten Elefantenbullen, der gemütlich frisst. Wir beobachten ihn einige Zeit, um dann in einem grossen Bogen um ihn herumzulaufen. Die Wege, die wir laufen, sind übrigens viel begangene Tierpfade, die wunderbar zu laufen sind. Wir treffen auf eine grössere Steinplatte, wo eine Rast angesagt ist. Auf dem Rückweg zum Fahrzeug sehen wir am Berghang noch eine grössere Büffelherde. Alles in allem war das eine super Erfahrung mehr. Speziell das freie Bewegen im Busch ist schon ein tolles Gefühl. Zurück im Camp wechseln wir in den Sprinter. Das erste Ziel ist das nahe Matjulu-Wasserloch. Nun geht es mit der S110 auf den Steilberg hoch, wo erst einmal Frühstück bei bester Fernsicht angesagt ist. Auf der Fahrt entdecken wir einen Mungo, der aus einem toten Baum herausschaut. Das nächste Ziel ist das Renoster-Wasserloch, doch auch hier ist die Tierwelt heute rar. Einzig die Sumpfschildkröten sind zur Stelle. Auf die ist wirklich Verlass. Später erscheinen noch vier Zebras auf der Bildfläche. Nun gut, so fahren wir nach Afsaal, um einen Kaffee mit Muffin zu geniessen. Nun weiter auf die H2-2, die eine Piste ist. Die Piste hat sich in den letzten Wochen massiv verschlechtert. Leider fahren hier viele Fahrzeuge mit normalem Reifendruck und meist viel zu schnell, was den Pisten massiv zusetzt. Wir kommen auf die bekannte S114, der wir bis zur Kreuzung folgen. An einem Baum entdecke ich eine Gamme, die unglaublich gut getarnt ist. Nun auf der S119 weiter Richtung Osten. Kurz vor dem Gardenia-Birdhide dann die Sichtung des Tages: Ein grosses männliches Nashorn steht halb auf der Piste und markiert gerade sein Revier. Einige Minuten lang dürfen wir das Tier gut und sehr nahe beobachten. Etwas weiter dann eine grosse Impala-Herde, die alle in eine Richtung blicken und laute Geräusche von sich geben. Es erscheint kurz eine Hyäne, und die Impalas reissen aus. Was für ein Schauspiel! Diesmal fahre ich die S119 bis zum Ende, um dann auf der S25 zurück auf die S114 zu kommen. Zurück auf der H3 dann den Weg zurück zum Camp, wo Team Mistermog schon auf dem Platz steht. Ihr Tag war erfolgreich, also das Carnet abgestempelt. Nach dem Abendessen dann noch der grosse Abschied nach den vielen gemeinsamen Abenteuern. Team Mistermog wird sich auf den Weg nach Windhoek machen.

15.7.2026 Mittwoch, Berg en Dale, Kruger NP

Kurz vor 6 Uhr geht es hoch mit den müden Knochen, auf zum Gate, hinaus bis zur Wasserstelle mit der Hoffnung auf eine nette Sichtung. Frühstück mit Aussicht ist immer gut. Eine Sichtung lässt noch auf sich warten. Dann einmal die kurze Strecke über den Berg und dann zum Malelane Gate. Ein Ausflug in die reale Welt ist angesagt. Unweit vom Gate liegt die kleine Stadt Malelane mit fast allem, was man braucht. Ein Besuch bei der Bank steht an, da etwas immer noch nicht geklappt hat, aber ich habe ja Geduld. Es soll noch einige Tage dauern, aber alle Unterlagen liegen vor. Ok, wir werden sehen. Nun noch zum Superspar, um Lebensmittel aufzustocken. Vor allem Frischware wie Äpfel, Bananen, Avocado, Salatgurken und vieles mehr. Der nicht so kleine Einkaufswagen ist voll, und ich bin etwa 100 CHF ärmer. Nun geht es auch noch in einen Kleiderladen: Hosen und Polos für Tim, ich gönne mir auch noch zwei neue Polos, da sie gerade in Aktion sind. Zwei Stück kosten 199 Rand, was etwa 10 CHF entspricht. Nun aber schnell zurück in den Kruger. Da schon Mittag ist, essen wir auch noch im Spur. Am Gate ist es für Tagesbesucher schon gesperrt, doch wir haben Buchungen und dürfen natürlich rein. Wir fahren noch eine kleine Runde ohne nennenswerte Sichtungen und kehren zurück zum Berg en Dale Camp.

16.7.2026 Donnerstag, Berg en Dale – Malelane, Kruger NP

Vom Camp aus erst einmal gleich zum nahen Wasserloch zum Frühstück. Wir entdecken eine Hyäne mit einem Hinterbein eines Impalas, die die Piste entlangläuft. Dann bleibt das Tier stehen, dreht um und rennt so schnell wie möglich in die andere Richtung. Klar, denn da sind zwei stattliche Löwen zu sehen, die jedoch kein Interesse daran haben und ruhig liegen bleiben. Die scheinen satt zu sein. Wir auch mit dem Frühstück, und so fahren wir auf den Steilberg. Oben angekommen, bemerke ich ein Drücken im Bauch, das über den Tag noch schlimmer werden soll. Wir fahren noch einige Pisten ab und haben sogar eine Sichtung von einem Löwen mit einem Kill, doch der Löwe liegt mit einem dicken Bauch auf dem Rücken unter einem Busch. Der Entschluss ist gefasst: Wir fahren zum Gate, checken ein, und dann geht es auf den Malelane-Campingplatz. Ich jammere noch etwas herum, trinke Tee und will nichts mehr wissen. Gute Nacht.

17.7.2026 Freitag, Malelane – Skukuza, Kruger NP

Heute geht es erst um 7 Uhr los, da ich noch nicht 100 % auf dem Damm bin. Erster Halt beim Renoster Pan, wo das Frühstück fällig ist. Ein Frühstück mit Blick auf den kleinen See mit der Vogelwelt ist unbezahlbar. Die Sumpfschildkröten sind noch nicht zu sehen. Sie warten noch auf die warme Sonne, bis sie auf den Ast klettern. Nun geht es weiter, denn unser Ziel ist weit entfernt. Den Picknick-Platz Afsaal lassen wir heute rechts liegen. Unglaublich, die Anzahl der Safarifahrzeuge, die gerade dort stehen – und es werden immer mehr. Die Fahrt wird aufgelockert durch eine Wildhund-Sichtung. Kurz vor Skukuza fahren wir auf den Mathekenyane-Aussichtspunkt. Da man hier aussteigen darf, ist die Gelegenheit günstig, die Heizung vorne im Motorenraum abzustellen. Wir passieren Skukuza und wählen die nördliche Strasse dem Fluss entlang. Gleich hinter dem Mantimahle Dam dann die Abbiegung in die S84, die durch eine schöne Landschaft führt. Wechsel auf die S36 bis zum Nhlanguleni-Picknick-Platz, der heute mal mehr als gut besucht ist. Wir finden noch einen Tisch, und es gibt eine leckere Suppe. Ich bin immer wieder begeistert vom Induktionsfeld. So macht das Kochen richtig Spass. Nach der grosszügigen Mittagspause geht es weiter auf der S36 immer Richtung Norden. Wechsel auf die S125, die ich als Wellblechpiste markiert habe. Nun ist sie in Top-Zustand. Seit dem Grader sind wir das erste Fahrzeug, das die Piste befährt. Nach kurzer Zeit fahren wir dann auch hinter dem Grader her. Kurz vor der Einbiegung in die H1-3 noch ein Blick auf den südlichsten normal gewachsenen Baobab-Baum. Dann noch ein kurzer Besuch bei der Nkaya Pan, wo nicht viel los ist. Da wir noch etwas Zeit haben, biegen wir kurz von Satara nach links in die H7 ab, vorbei am stark beschädigten Nsemani Dam und gleich danach in die S12. Dieses Dreieck fahre ich sehr gerne. Kurzer Halt beim Girivana-Wasserloch und dann mit der S40 zurück zur H7. Nun noch zum Camp, einchecken und vor allem tanken. Nach 1200 km ist es dringend nötig, sind doch nur noch etwa 60 Liter im Tank. Das Camp ist mehr als gut gefüllt, und wir ergattern uns einen tollen, sehr grossen Stellplatz mit Stromanschluss. Abwaschgelegenheit sowie Dusche sind nahe. Das Abendessen besteht heute aus Nudeln, für Tim mit Tomatensauce und für mich mit etwas Butter und Parmesan. Morgen ist ein spezieller Besuch angesagt. Ich freue mich. Gute Nacht.

18.7.2026 Samstag, Skukuza, Kruger NP

Heute früh raus und gleich auf der H1-4 Richtung Norden. Bis zur Brücke, die über den Olifants River führt, und hier wenden wir auch. Die Rückfahrt dann über die S39 durch die landschaftlich schöne Gegend, lange am Timbavati River entlang. Beim Timbavati-Picknick-Platz ist Mittagessen angesagt. Danach hinunter bis zur H7. Diese nehmen wir nach Osten und fahren gleich auf der anderen Seite in die S100 hinein. Das ist aktuell eine Sackgasse. Die Strecke befahre ich dieses Jahr zum ersten Mal. War sie früher immer sehr gut bezüglich Tiersichtungen, so ist die Hoffnung gross. Auf einmal ruft Tim: «So ein Leopard wäre schon schön.» Keine 30 Sekunden später sichten wir gleich zwei Leoparden, wobei einer davon ein Jungtier ist. Bis zum Ende der Sackgasse dann noch eine super tolle Sichtung: Ein Gaukler mit Fang auf der Piste. Der Fang ist zu gross, um damit in die Bäume zu fliegen, und so gelingen doch einige tolle Bilder. Im Anschluss geht es zurück zum Skukuza Camp, wo wir unseren Stammplatz haben. Heute ist ein tolles Treffen angesagt. Martin Poppen von Seabridge ist heute hier mit seiner Reisegruppe. Wir kennen uns schon seit Jahren, und ein Treffen ist immer sehr schön. Ein Fahrzeug aus Graubünden ist schon hier, und wir quatschen mit den beiden etwas. Dann kommt Martin mit seinem Fahrzeug, im Schlepptau auch noch zwei Mechaniker, die ihn schon seit Jahren unterstützen. Das Wiedersehen ist sehr herzlich. Vieles ist zu erzählen, und er hat auch einiges an Material für mich mitgebracht. So ein Nachschub ist einfach unbezahlbar wichtig. DANKE, lieber Freund. Der Abend ist leider kurz, da wir morgen früh rauswollen. Gute Nacht und euch gute Fahrt auf der Tour «Die Seele Afrikas».

19.7.2026 Sonntag, Skukuza – Maroela, Kruger NP

Die Strecke direkt nach Maroela ist sehr kurz, und so fällen wir den Entscheid, die Runde vom Vortag noch einmal zu fahren. Kaum sind wir aus dem Camp raus, entdecken wir schon drei Löwen. Oben bei der Brücke über den Olifants River fahren wir einige Kilometer weiter zu einem schönen Aussichtspunkt mit Sicht über den Fluss. Heute sind hier viele Affen anzutreffen. Eigentlich mag ich die nicht so, doch es ist immer toll, ihnen zuzusehen. Danach also erneut die S39 bis zum Picknick-Platz mit Mittagessen. Auf so einem Platz gibt es schattige Sitzplätze, ein Häuschen mit WC, eine Gelegenheit für den Abwasch und meist auch eine nette Aussicht. Ein Zaun um das Gelände gibt es nicht, und so ist immer etwas Vorsicht angesagt, speziell wenn wenig oder keine anderen Leute da sind. Hinunter zur H7 und diesmal Richtung Westen bis zum Orpen Gate. Auf der Strecke machen wir noch eine kleine Tour auf der S106. Beim Orpen Gate checken wir für das Maroela Camp ein, wo wir zwei Nächte geniessen. Das Camp ist sehr schön, da es keine Hütten, kein Restaurant und keine Rezeption hat. Nur wenige Plätze stehen den Campern zur Verfügung. Gute Nacht.

20.7.2026 Montag, Maroela, Kruger NP (Karte kommt noch)

Die Nacht war kalt, und es geht Punkt 6 Uhr los. Erst auf der H7, wo wir bald einem grossen männlichen Löwen auf der Strasse begegnen. Wir entschliessen uns, erst die S106 und dann die S140 zu befahren. Später dann der Versuch, auf der S36 nach Norden zu folgen, was nach fast 20 km beim Muzandzeni jedoch Schluss ist – wir müssen wenden. Also die S36 weiter bis zu einem guten Platz, den ich von früher kenne. Ein mächtiger Baum spendet Schatten. Es ist 10 Uhr, und so werden wir hier einige Zeit abwarten. Ich bin am Blog schreiben, der die letzte Zeit zu kurz gekommen ist. Ich sitze also im «Büro», und Tim sichtet in der Zwischenzeit eine Hyäne, die sich ein Bad gönnt. Die Rückfahrt ist nichts Besonderes, ausser dem schönen Sonnenuntergang. Gute Nacht.

Flug LX282 von Zürich nach Johannesburg mit Swiss

Flug 4Z865 von Johannesburg nach Skukuza (Die Daten ab der Grenze zum Kruger wurden von FR nicht aufgezeichnet)

Der Büffel liegt nun schon einige Zeit und die Gier machen sich ans Werk
Büffel Kill Nahaufnahme
Büffel Kill als Ganzes. Was noch übrig ist
Schild beim Flughafen Skukuza
Luftbild über dem Kruger NP
Flugzeug für Johannesburg – Skukuza
Schildkröte
Geier bei einem Kill
Ein Paket wird vom Elefant gelieferzt
Kleine neugierige Hyäne
Wildhund
Drei Wildhunde halten zusammen (Einer ist verletzt)
Der verletzte Wildhund wird getröstet
Heftige Verletzung am Bein
Dem Elefant fehlt ein Zahn
Nilgans beim Abflug
Baumblüte
Mongoos
Tolle Hyänengruppe
Ein Swainsonfrankolin aus der Nähe
Afrika Wollhalsstorch
So putzen sich die Giraffen die Nase
Löwe auf Wanderschaft
Breitmaulnashorn
Elefantenbegrüssung
Der Schiffsberg wurde früher zur Navigation genutzt.
Säbelantilope
Geier zerlegen eine ganze Giraffe (In der Mitte ist ein Ohrengeier)
Der Ohrengeier im Element
Die Giraffe dient vielen Geier als Nahrung
Nochmals der Ohrengeier
Detailansicht
Die Flügel müssen getrocknet werden
Steenbock
Kingfisher bei der Arbeit
Steenbock
Impala
Impala
Impala
Impala
Invasive Pflanze aus Peru
Unser Ranger sichert die Gegend. Vorbildlich stellt er das Gewehr ab. 😉
Unser Elefant auf der Wanderung
Unsere beiden Ranger zum Schutz vor Raubtieren auf der Wanderung
Dwarf Mongoose
Lybelle
Das Trio
Tree Agama
Tree Agama
Graukopfliest (Gray headed Kingfisher)
Breitmaulnashorn
Breitmaulnashorn
Breitmaulnashorn
Breitmaulnashorn
Breitmaulnashorn
Tüpfelhyäne
Elefantenzahn
Nilgans
Kleiner Elefant
Sonnenuntergang nahe Berg en dale
Tüpfelhyäne mit Impala Bein
Löwe in der knappen Morgensonne
Biologe und Ranger bei der Arbeit
Brubruwürger
Die letzten Reste von Büffel
Fische im Bach
Rotringtoko
Der Mond ist hier so zu sehen. Rechts die Venus
Der müde Löwe
Riesentrappe
Stimmung am Bach
Abflug vom Afrika-Wollhalsstorch
Grysbock
Impala Lily
Leopard (Siehst du den Zweiten auch?)
Leopard quert die Schotterstrasse
Ein Gaukler hat einen mächtigen Fang gemacht
Ein Gaukler hat einen mächtigen Fang gemacht
Ein Gaukler hat einen mächtigen Fang gemacht
Einfarb-Schlangenadler
Der alte Löwe geniesst die Morgensonne
Vervet Monkey
Vervet Monkey mit Abfall (Warum werfen Menschen so was in die Natur?)
Vervet Monkey schaut sich im Spiegel an
Vervet Monkey
TBD
Impala

2 Antworten auf „Kruger NP Teil 7 2026“

freut mich so, dass tim nun mit von der partie ist. geniesst eure gemeinsame zeit. ich freue mich jedes mal so über den blog und die tollen bilder.
liebe grüsse
priska

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