Kruger NP Teil 6 2026

Die ersten 10.000 km seit der Abfahrt in Windhoek sind gemacht. Der Iglhaut-Sprinter ist ein treuer und sehr zuverlässiger Begleiter, auf den ich zu 100 % angewiesen bin – und das schon seit über 26 Jahren. Danke, lieber Freund!

30.6.2026 Dienstag, Punda Maria, Kruger NP

Heute mal eine kleine Einführung über das GSM-Netz und dessen Gebrauch in Südafrika. Weit verbreitet sind Vodacom, MTN, Telekom sowie Cell C. Ich bin Kunde bei Vodacom, da sie die beste Abdeckung bieten, und habe dazu eine SIM-Karte, die in meinem Teltonika RUTX50 – einem Router – steckt. Der Vorteil: Auch wenn viele mit ihren Smartphones keinen Empfang mehr haben, weil die Antennen der Geräte zu schwach sind, geniesse ich immer noch eine gute Verbindung. Ich nutze immer noch ein Prepaid-Modell. Leider braucht man für ein Abo, das mindestens zwei Jahre Laufzeit hat, ein Bankkonto. Noch habe ich kein Bankkonto und keine südafrikanische VISA-Karte. Noch. Um die SIM-Karte »aufzuladen«, braucht man erst einen Code, den man in vielen Geschäften kaufen kann. Der Code steht direkt auf dem Kassenzettel. Dann wählt man bei einem Gerät *136*01*PINCODE# – und schwups ist das Geld mit der SIM-Karte verbunden. Das heisst hier »Airtime«. Nun muss man auf dem Smartphone, am einfachsten mit der VodaPay-App, die Airtime in Daten umwandeln. Diese sind je nach Angebot 1 Tag, 14 Tage oder 30 Tage gültig. So kosten aktuell 30 GB + 30 GB Night Owl 249 Rand, was aktuell etwas mehr als 12 CHF entspricht. Was sind nun die Night Owl? Also die 30 GB kann man über den Tag nutzen. Die Night Owl sind von Mitternacht bis 5 Uhr morgens nutzbar. So kann man zeitgesteuert den Computer oder das Smartphone gewisse Dinge erledigen lassen, um das zu nutzen – oder man wartet bis Mitternacht. Da gewisse Handlungen wie Buchungen kurz nach Mitternacht am besten funktionieren, eine gute Sache. Hinweis am Rande: Da Windows eh macht, was es will, und nicht vernünftig zu konfigurieren ist, gehe ich damit nie über GSM ins Internet. Dazu verwende ich strikt Linux. Auch bei den Smartphones muss man extrem aufpassen und sie konfigurieren, damit das Gerät, die Apps oder andere Daten nicht einfach lockerflockig im Hintergrund Daten beziehen. Speziell ist es ein Problem beim Einsatz eines Routers, da man damit ja ein eigenes WLAN aufbaut. Das Smartphone ist bei den meisten so eingestellt, dass es bei WLAN Daten bezieht, um Updates zu fahren. Und genau hier ist der Hund begraben – das hat schon manchen auf der Reise verwundert, wie schnell seine GB verbraucht sind.

Heute ist »march and march« hier in Südafrika angesagt. Da ich hier im Land bin, habe ich mich ein wenig in die Materie eingelesen. Die Idee dahinter ist: Alle ohne offizielle Aufenthaltsgenehmigung sollen nach Hause, in das Land, wo sie herkommen. Das kann ich verstehen. Und nun lese ich von europäischen Quellen fast ausschliesslich vom sogenannten Fremdenhass in Südafrika. Das eine hat meines Wissens nichts mit dem anderen zu tun. Bilde dir deine eigene Meinung.

Ich habe gestern einen kurzen Ausflug geplant, und der ist heute Morgen etwas grösser geworden. Als Erstes fahre ich die S60. Die Gegend hier ist sehr unterschiedlich zum Süden. Dichter Mopane dominiert das Landschaftsbild und behindert die Sicht auf Wild. Es ist sehr schwer, etwas zu entdecken, und noch schwieriger, ein Bild zu machen. Die Blätter werden traditionell zur Wundheilung und gegen Magenbeschwerden verwendet. Das harte Holz wird im Hausbau eingesetzt. Es wird auch Eisenholz genannt und dient für Eisenbahnschwellen oder in Bergwerken zur Abstützung in Stollen. Es ist eines der schwersten Hölzer im südlichen Afrika und dadurch sogar termitenresistent. Es weist eine Dichte von 1075 kg/m³ auf und schwimmt daher nicht. In Europa findet sich das Holz in vielen Aquarien zur Dekoration. Ich entdecke immer einige Impala in kleinen Gruppen. Die Piste ist übrigens in einem schlechten Zustand und bietet vollstes Wellblech-Vergnügen. Also wechsle ich auf den Bogen mit der S61, wobei die Piste schlagartig besser wird. Das erste Ziel ist das Klopperfontain-Wasserloch, das mich leider enttäuscht. Der Name geht auf einen bekannten Elfenbeinjäger namens Dirk »Hans« Klopper zurück, der im 19. und frühen 20. Jahrhundert in diesem Gebiet aktiv war. Kurz darauf passiere ich einige prächtige Baobab-Bäume, auch Affenbrotbäume genannt, in schöner Landschaft. Die Bäume haben eine interessante Form durch ihre sehr dicken Stämme und Äste bei geringer Höhe. Die markante Form entwickelt der Baum im Alter von 200–300 Jahren. Die grossen Bäume haben ein stolzes Alter von 800 Jahren und mehr. Der älteste noch lebende Baum soll in Simbabwe stehen und 1.800 Jahre alt sein. Der Baum hat diese Form, um in kurzer Zeit viel Wasser zu speichern. So sollen es um die 140.000 Liter sein, die in einem grossen Baum stecken und von denen er die Trockenheit überlebt. Leider haben es die Elefanten gerne auf genau diese Bäume abgesehen, und so sterben sie in Regionen, wo viele Elefanten leben, ab. Die Blätter werden bei Erkrankungen wie Ruhr, Diarrhöe, Koliken und Magen-Darm-Entzündungen eingenommen. Die Samen werden als Herzmittel, bei Zahnschmerzen, Leberinfektionen und Malaria-Erkrankungen genutzt. So komme ich zum Klopperfontain Dam. Hier stehen schon etliche Fahrzeuge, also wende ich und fahre nur eine kurze Strecke weiter, wo eine Gedenktafel steht. Ich lese den Namen Cecil Bvekenya Bernard und die Jahreszahl 1920. Stephanus Cecil Rutgert Barnard, besser bekannt unter seinem afrikanischen Spitznamen »Bvekenya«, war in den 1920er Jahren der berüchtigtste Elfenbeinjäger und Wilderer im Gebiet des heutigen nördlichen Kruger-Nationalparks. Der Name »Bvekenya« stammt aus der Sprache der Shangaan und bedeutet übersetzt »Der, der stolziert (beim Gehen)« bzw. »Der mit dem stolzen Gang«. In den 1920er Jahren nutzte Barnard das berüchtigte Crook’s Corner im äussersten Norden des Parks als Zufluchtsort. Da hier die Grenzen von Südafrika, Mosambik und Simbabwe aufeinandertreffen, floh er einfach über die Flussgrenzen, sobald ihm die Polizei eines Landes zu nahe kam. In den 1920er Jahren jagte Barnard besessen einen legendären, riesigen Elefantenbullen namens Dhlulamithi (»Grösser als die Bäume«). Als er den majestätischen Elefanten im November 1929 schliesslich stellte, brachte er es nicht übers Herz, ihn zu erschiessen. Dieses Schlüsselerlebnis beendete seine Wilderer-Karriere abrupt. Nach seiner Zeit als Jäger änderte Barnard seine Sichtweise radikal, unterstützte später den Naturschutz und schlug sogar die Gründung eines grenzüberschreitenden Nationalparks vor. Etwas weiter stosse ich auf die Teerstrasse H1-8, der ich nach Norden folge. Ich passiere die Wasserlöcher Kremetart, Mashikhiri, Mazanje und Nkovakulu, die alle nicht wirklich sichtbar sind. Nun biege ich in die S63 ein. Diese zeigt Richtung Osten und führt eigentlich bis zum Crooks Corner. Leider ist nach wenigen Kilometern beim Picknickplatz Schluss. Es ist der nördlichste Picknickplatz im Kruger-Nationalpark und liegt am Ufer des Luvuvhu River, der dann in den Limpopo fliesst. Anabaumbäume bieten dem Platz wunderbar Schatten. Die Fahrt auf der S63 hat sich jedoch gelohnt, da ich Antilopen entdecke, die ich sonst noch nicht im Park gesichtet habe. Auch landschaftlich ist das Stück ein Leckerbissen, wobei die Fahrt nicht ungefährlich ist – sind doch Mosambik und Simbabwe sehr nahe, und Wilderer unterwegs. Also zurück und die parallel führende Teerstrasse weiter Richtung Osten. Mitten auf der Strasse steht ein total überladener Kombi mit südafrikanischem Kennzeichen. Ich fahre langsam daneben und frage, was los ist. Darin sitzen zwei Schwarze, die sich vor dem Elefanten fürchten, der in 200 Metern steht. Ich schmunzle und fahre ganz langsam zum Elefanten, der in gleichem Tempo rückwärts schreitet. Ich halte bei etwa 50 Metern. Er schaut mich an und hat seinen Rüssel über den Stosszahn gelegt. Okay, er will mir nichts. Und so verschwindet er im Busch. Die Fahrt geht weiter. Kurz vor dem Zoll die Abzweigung zum Crooks Corner. Es geht durch dichten Wald, und es ist mir doch etwas mulmig. Ich sichte Affen und andere Tiere im Wald. Dann die Lichtung von Crooks Corner. Es ist die Stelle, wo am 20. Mai 2026 Ernst (71) und Dina (73) Marais, Touristen aus Kapstadt, ermordet wurden. Ihre Leichen wurden am 21. Mai 2026 in der Nähe von Crooks Corner im äussersten Norden des Parks entdeckt. Beide wiesen multiple Stichwunden auf. Der gestohlene Ford Ranger wurde am 26. Mai 2026 im Distrikt Chókwè in Mosambik geortet und sichergestellt. Zwei Verdächtige (32 und 33 Jahre alt) wurden am 1. und 2. Juni in Mosambik festgenommen. Sie haben die Taten gestanden. Ein dritter, 26-jähriger mosambikanischer Verdächtiger wurde wenig später in Simbabwe festgenommen. Die südafrikanischen Behörden haben formelle Auslieferungsverfahren eingeleitet, um die mutmasslichen Täter nach Südafrika zu überstellen, wo sie sich wegen zweifachen Mordes und Fahrzeugdiebstahls verantworten müssen. So stehe ich nun genau an dieser Stelle und sehe nur zwei bewaffnete Ranger, die hier nun aufpassen sollen. Ich stelle den Motor ab, grüsse die beiden und gucke dann zum Fluss, wo sich die drei Länder Südafrika, Mosambik und Simbabwe an einem Punkt, etwa 200 Meter von mir, treffen. Ich sehe Bilder vor mir, was hier wohl passiert ist, und verweile einige Zeit. Dann steige ich aus, hole zwei Orangen aus dem Gepäck und schreite zu den beiden Rangern. Es sind eine Frau und ein Mann, denen ich die beiden Orangen überreiche und mich für ihre Dienste bedanke. Sie schauen mich an und bedanken sich für die Orangen. So stehe ich noch eine Weile da und schaue über den Zaun hinunter zum Fluss, wo die Leichen geborgen wurden. Ich gehe zurück zum Fahrzeug und kann erst nach einiger Zeit wieder weiterfahren. So starte ich den Motor, winke den beiden, die in den Schatten gewechselt sind, zu und fahre zurück. Eine Gedenktafel ist übrigens noch nicht zu sehen. So geht es den gleichen Weg zurück bis zur H1-8 und weiter, wo tatsächlich das Team Mistermog entgegenkommt. Nach kurzer Absprache geht es weiter. Ich entdecke noch einen Fuchs, einen Schakal und einige Eland. Das ist eine sehr grosse Antilopenart. Die Bezeichnung Eland stammt vom niederländischen Wort für den Elch. Die Tiere werden über 900 kg schwer. Diese hier sind sehr scheu und verdrücken sich schnell im Busch. Ich passiere dann noch die Wasserlöcher Mandadzidzi und Elandskuil und befahre nochmals die S58, auch Dzundzwini Loop genannt. Der Name kommt vom nahen, 609 Meter hohen Hügel. Dann auf die H13-1, die ich bis zur S98 kurz vor dem Gate fahre. Es ist eine kurze Stichstrasse, die auf den Hügel führt. Unterwegs das Wasserloch Thulamila. Das Wort stammt aus der Venda-Sprache und setzt sich zusammen aus thulwi (Hügel/Mound) und mela (wachsen). Frei übersetzt bezieht es sich auf die »aufstrebenden, grossen Ameisenhügel« (Termitenhügel), die für diese Region im Norden des Parks extrem charakteristisch sind. Dann weiter zum Ende der Piste beim Thulamila-Aussichtspunkt. Durch die starke Verwucherung ist die Aussicht mässig, und ich fahre zurück hinunter zur H1-8 und zum Punda-Maria-Camp, wo ich gleich noch meinen Dieselvorrat auffülle. Hier muss ich übrigens das erste Mal in Bar bezahlen.

Der Name Punda Maria stammt aus dem Jahr 1919 und basiert auf einem amüsanten Missverständnis des ersten lokalen Wildhüters, Captain J.J. Coetser, kombiniert mit dem Vornamen seiner Ehefrau. Als Coetser seinen neuen Posten im Norden des Parks bezog, sah er als erstes grosses Wildtier ein Zebra. Er wollte den Aussenposten nach dem Swahili-Wort für Zebra benennen. Das korrekte Swahili-Wort für Zebra lautet eigentlich Punda Milia, was übersetzt »gestreifter Esel« bedeutet. Coetser verwechselte das Wort und schrieb stattdessen Punda Maria. Als man ihn auf den Rechtschreibfehler aufmerksam machte, weigerte er sich, den Namen zu korrigieren. Er behielt das »Maria« einfach bei, um seine Ehefrau Maria zu ehren, die ihm 12 Kinder gebar. Laut einer bekannten Park-Anekdote passte der Name perfekt, da seine Frau eine Vorliebe für schwarz-weiss gestreifte Kleider hatte. Im Jahr 1959 wurde das Camp offiziell in das linguistisch korrekte Punda Milia umbenannt. Im Jahr 1981 intervenierten Nachfahren und Bekannte des Rangers. Der Park lenkte ein und änderte den Namen dauerhaft zurück in das historische Punda Maria, um das Erbe und die originale Geschichte des Gründers zu bewahren. Somit ist das auch mal klar. Mich plagen heute heftige Kopfschmerzen, und so bin ich froh, zurück im Camp zu sein, und verkrieche mich ins Bett.

Ich muss nun doch einmal etwas Wichtiges erwähnen: Ich nutze zur Navigation sehr gerne die App OSMand und damit das Kartenmaterial von OSM (Open Street Map/. Damit die Karten besser werden, braucht es Leute, die Daten und Informationen liefern. Das kann jeder – und auch du. Da ist zum einen die App StreetComplete für Android. Wenn ich an einem Ort stehen bleibe, starte ich die App und schaue, ob offene Punkte zu lösen sind. Meist sind das Kleinigkeiten wie: Hat die Strasse einen Mittelstreifen? Ist das Klo öffentlich? usw. Das macht richtig Spass und macht sogar fast etwas süchtig. Mit der richtigen Lizenz von OSMand kann ich die korrigierten Karten gleich nachladen. Genial. Weiter sind noch die Apps EveryDoor und Vespucci für Android. Die sind etwas anspruchsvoller, machen aber nicht weniger Spass. Damit das funktioniert, musst du einen Account bei OpenStreetMap (Link ist etwas weiter oben in diesem Absatz) eröffnen – der ist kostenlos. Und natürlich ist auf Windows, Linux und iOS auch noch eine Software verfügbar. Das ist dann JOSM, und damit hast du die volle Freiheit. Es braucht etwas Einarbeitungszeit, aber es lohnt sich. Werde auch du Teil dieser Gemeinschaft und gib etwas zurück von dem du jeden Tag profitierst. DANKE.

1.7.2026 Mittwoch, Punda Maria, Kruger NP

Das Ziel heute war eine Umbuchung nach Letaba, doch das ist leider nicht verfügbar, und so bleibe ich heute noch einen Tag länger in Punda Maria.

2.7.2026 Donnerstag, Punda Maria – Satara, Kruger NP

100 Tage unterwegs in Afrika, und mir ist es immer noch nicht langweilig. Ganz im Gegenteil. Heute steht eine leider zu lange Strecke auf dem Plan. 320 Kilometer sollen es bis zum Abend werden, wovon einige nicht gewollt sind. Also früh raus, und los geht es: H13-2, H13-1, weiter auf die H1-7 und nun immer Richtung Süden. Ich mache den kleinen Schwenker auf die S53 und sehe beim Nkulumbeni eine grosse Anzahl an Tieren, wie ich es nur selten sehe. Somit hat sich die kleine Runde sehr gelohnt. Später mache ich noch einen, diesmal etwas grösseren Schwenker. Ich fahre die S52, eine der schönsten Pisten in der Gegend. Die Piste führt an vielen alten Bäumen vorbei, und die Dichte an Tieren ist wirklich gross. Fast am Ende der schmalen Schleife treffe ich auf ein Fahrzeug, das von einer Frau gefahren wird. Sie macht das hier beruflich und ist auf der Suche nach Wildhunden. Eine sehr interessante Arbeit, denke ich mir noch. Später sehe ich auf der Visitenkarte, dass sie ihr Office in Satara hat. Also werde ich da sicher mal vorbeigehen, um mehr über die Arbeit hier zu erfahren. Die Schleife hat auch den Namen »Red Rocks Loop«, und das kommt von den Felsen in einer Gegend hier, die rötlich erscheinen. Beim Aussichtsplatz erinnert eine Tafel an Bill Luks, der hier 1916–1920 Gold gesucht hat. Die Gesteine dieses Batholithen sind 3303 ± Ma (Millionen Jahre) alt und bestehen überwiegend aus grobkörnigen, porphyrischen Granodioriten. Diese Gesteine sind grau bis rosa gefärbt und setzen sich aus Quarz, Plagioklas, Mikroklin und Biotit zusammen. Fast die gesamte Osthälfte des Kruger-Nationalparks sowie ein grosses Gebiet im westlichen Zentralteil des Parks ruhen auf Gesteinen der Karoo-Supergruppe, die ihrerseits von Sedimentgesteinen der Clarens-Formation überlagert werden. Aufschlüsse der Clarens-Formation sind in den meisten Bereichen des Parks nur spärlich vorhanden; am besten sichtbar ist sie hier an der Fundstelle »Red Rocks«. Auf der H1-6 geht es weiter nach Süden. Ich komme zum südlichen Wendekreis der Sonne, der hier markiert ist. Kurz nach dem Mopani-Camp biege ich ein in die S142. Diese führt zu zwei Beobachtungsstellen für Vögel, doch leider ist in dieser Jahreszeit nicht viel los. Dafür werde ich mit einem besonderen Bild belohnt: Ich entdecke eine sehr grosse Sumpfschildkröte, die es sich auf einem Flusspferd gemütlich gemacht hat und die Sonne geniesst. Was für ein Bild!

Später noch einen Schwenker auf die S49, die zum Mooiplaas-Wasserloch führt. Und das Bild hier sprengt alles, was ich bis anhin gesehen habe. Hunderte von Tieren stehen auf der grossen Ebene. Ich komme nicht aus dem Staunen heraus. Es zeigt sich: Es lohnt sich halt schon immer, von der Hauptstrecke abzuweichen und die Gegend genau zu erkunden. Ich komme an Tafeln vorbei, die beschreiben, wie hier Experimente mit Feuer im Busch gemacht werden. Dann auf die S50, und ich bin wieder zurück auf der Teerstrasse H1-6. Nicht weit, und ich fahre auf die S48 ab. Eine wundervolle Strecke, die ich unbedingt wieder mal fahren will. Auf einmal zischt vor mir ein Gepard durch; ich ziehe meine Kamera, und dann kommt noch ein Gepard. Scharf ist das Bild nicht, aber immerhin. Zurück auf der H1-6 quere ich den Letaba River auf der grossen Brücke. In Letaba kehre ich kurz ein, um einiges Administratives zu klären, und weiter geht es nun auf der H1-5. Ich quere den Olifants River, und kurz darauf starte ich einen Versuch: Ich fahre in die S89 ein. Da steht etwas von »nur für Fahrzeuge mit grosser Bodenfreiheit«, aber das passt schon. Ich treffe auf die S90, die ich nach Süden fahren wollte. Geht nicht, ist eine Sackgasse. So ein Mist! Dann fahre ich wenigstens hoch bis zur Brücke neben Balule. Die Brücke steht, aber darf nicht befahren werden. Also fahre ich alles schön zurück. Ja, so kommen auch viele Kilometer zusammen. Nun auf der H1-4 passiere ich einen Hyänenbau. Später bekomme ich nochmals zwei Geparde zu Gesicht – weit weg, und sie liegen. Kurz vor der letzten Abzweigung dann eine Puffotter, die gerade am Strassenrand in den Busch flieht. Ich komme gerädert in Satara an und bin komplett erschöpft. Nicht mal das Essen vom Restaurant peppelt mich auf. Im Gegenteil, mir ist sogar etwas schwindelig. Ab ins Bett. Gute Nacht.

3.7.2026 Freitag, Satara – Lower Sabie, Kruger NP

Heute kommt es gut, ist mein erster Gedanke am Morgen. Ich fühle mich auch etwas besser als gestern, aber noch nicht 100 %. Gestern habe ich mir einen Plan zurechtgelegt, und den fahre ich nun ab. Erst mal aus dem Camp Satara raus auf die H1-4 Richtung Süden, jedoch nicht weit, und ich wechsle auf die H7. 500 Meter nach der Abbiegung entdecke ich schlafende Wildhunde. Nein, ich wecke keine schlafenden Hunde; mache meine Bilder und fahre zufrieden mit dem Start weiter nach Westen. Das nächste Ziel ist der Nsemani Dam, doch von Weitem sehe ich, wie die Strasse halb weg ist. So kann ich leider nicht wie geplant dort stehen und fahre durch. Schade. Dann geht es in die S12 rechts weg. Eine schöne Landschaft darf ich hier durchfahren. Es ist nicht ganz flach, und das macht es etwas lockerer. Bis zum Ririvana-Wasserloch keine Sichtungen, also halte ich hier zum Frühstück. Immerhin kann ich noch zwei schöne Vögel ablichten. Dann die S40 zurück zur H7, der ich nun nach Osten folge. Ich komme nochmals bei den Wildhunden vorbei und sehe gerade, wie einer aufsteht. Ja, ein gutes Bild in der Morgensonne. Danke. Zurück auf der H1-3, die ich nun nach Süden fahre. Ein Safarifahrzeug hält mich an und sagt, in Kürze kommen zwei gute Sichtungen. Danke, mein Freund. Mittlerweile habe ich ein ganz gutes Netz aufgebaut. Und so sehe ich schon bald auf der rechten Seite, leider weit ab von der Strasse, zwei Geparde. Vor mir das Fahrzeug von Mistermog. Es ist nicht einfach, ein Bild zu machen über so eine Entfernung. Dann weiter, es ist ja noch was zu sehen. Und siehe da, diesmal auf der linken Seite zwei prächtige Nashörner mit wenig Abstand, jedoch im Gegenlicht. Ich stehe einige Zeit und geniesse den Anblick der Tiere. Sie grasen, und jedes Geräusch vom Kauen und Pflanzenabreissen ist gut zu hören. So, genug Nashorn, und weiter geht es. Ein Stück in die S125 rein sehe ich eine grosse Zebraherde, die ich noch kurz besuche. Gegenüber vom Fluss steht der südlichste wild gewachsene Baobab-Baum. Kurz darauf beim Kumana-Wasserloch stehen viele Wasserböcke. Die sind immer schön zu sehen. Ich mag das zottelige Langhaarfell. Natürlich nehme ich die S35 und S32 noch mit, da es landschaftlich toll ist. An meinem liebsten Platz auf dieser Strecke gibt es eine Suppe. Dann auf der H10 weiter Richtung Süden. Der Plan ist eigentlich, die S122 zu fahren, doch die ist leider immer noch gesperrt. Toll ist die Sichtung von einem Hyänenbau, wo das Muttertier und zwei Junge liegen. Das eine Jungtier ist nur wenige Tage oder Wochen alt. Bei der Brücke über den Sabie River sehe ich ein schönes Krokodil. Ich nehme den Weg am Camp vorbei und besuche noch kurz den Sunset Dam. Hier liegen zwei Krokodile so nah, ich könnte sie streicheln. Nun aber zurück zum Lower-Sabie-Camp, wo Team Mistermog schon einen gut versteckten Platz gesichert hat. Der Platz ist ultraeng, aber für eine Nacht okay. Morgen geht es ja weiter. Abendessen im nahen Restaurant und Blog schreiben sind angesagt. Gute Nacht.

4.7.2026 Samstag, Lower Sabie – Pretoriuskop, Kruger NP

Ich merke nach dem Aufstehen, dass ich nicht 100 % bin, fahre nun doch raus. Die Tagesetappe ist nicht so weit, und so schlimm ist es doch nicht. Gleich vor dem Camp ist der Sunset Dam, sodass ich eine ganze Nilgans-Familie in der warmen Morgensonne beobachten darf. Warm bezieht sich auf das Licht, denn es herrschen 5 Grad, was nicht wirklich warm ist. So fahre ich dann weiter, doch ich muss einen Halt einbauen und mich hinlegen. Die Kopfschmerzen sind zu heftig, und so kann ich die Fahrt nicht geniessen. Nach der Pause geht es weiter, immer dem Sabie River entlang. Kurz vor der Brücke entdecke ich einen jungen, etwa 4–6 Jahre alten Elefanten, der eine schlimme Verletzung an der Stirn hat. Ich sehe, da guckt noch so ein Ast oder Knochenstück raus, was ihn nicht hindert, genüsslich zu fressen. Ich denke, die sind hart im Nehmen. Leider gelingt es mir nicht, ein Bild zu machen, um es meinen Freunden und Rangern zu senden. Nun also über die Brücke – ich will doch nochmals wegen den jungen Wildhunden schauen. Kurz davor sitzen auf einem entfernten Baum rechts der Strasse viele Geier auf einem Baum. Da muss was sein, und tatsächlich: Darunter toben einige Löwen herum. Auch hier leider kein Fotoglück, da es zu weit weg ist und nur ab und an ein Stück Löwe ins Bild hüpft. Beim nahen Wildhundbau ist nichts mehr los. Der Bau ist verlassen. Ich hoffe, den 10 Kleinen geht es gut und sie werden alle gross. So wende ich und fahre am nördlichen Ufer entlang. Ich muss nochmals eine Pause einlegen. Dann an Skukuza vorbei bis zum Mathekenyane-Aussichtspunkt, wo ich schon öfters stand. Hier verweile ich einige Zeit und beobachte auch gerne mal Menschen. In den letzten Tagen sind sehr viel mehr Menschen im Park wie davor – Urlaubszeit in Südafrika, und die Europäer fallen in Scharen ein. Die Europäer sind ein lustiges Völkchen: Fahren auch gerne mal auf der falschen Seite der Strasse, hier ist Linksverkehr. Oder wenn einem auf einer Piste so einer entgegenkommt, bleiben die auch gerne mitten in der Piste stehen. Aber die Zeit ist ja bald wieder vorbei, und dann kehrt das normale Leben wieder ein. Heute ist mir übrigens auch aufgefallen, wie viele Autos mit Schwarzen unterwegs sind. Einer kommt mir entgegen und gibt Lichthupe. Also halte ich, und er fragt mich, wo es denn hier ein Restaurant gibt. Irgendwie musste ich schmunzeln und verwies ihn nach Skukuza. Mein nächster Zwischenhalt ist beim Transport Dam. Heute sind viele Wasserböcke zu beobachten. So fahre ich auch noch zum Shithave Dam, der immer einen Besuch wert ist. Kurz vor dem Ziel plane ich noch eine kleine Runde, denn da sind noch zwei Pistenstücke in dieser Gegend, die ich noch nicht befahren habe: die S8 sowie eine Querverbindung. Eine nette, aber etwas tierarme Gegend. Nun also in das Camp Pretoriuskop, wo das Team Mistermog den gleichen Platz wie beim letzten Besuch ergattern konnte. Ein langer Tag war das. Ich hoffe, morgen sind die Kopfschmerzen vorbei. Gute Nacht.

5.7.2026 Sonntag, Pretoriuskop – Maroela, Kruger NP

Heute geht es wieder mal um 6 Uhr los. Die Strecke ist weit und vieles davon Piste. Der Hauptgrund ist jedoch das erste Ziel der Strecke, der Transport Dam. Also beeile ich mich auf der H1-1, um möglichst früh dort zu sein. Den Shitlave Dam überspringe ich, um möglichst den Sonnenaufgang am Dam zu erleben. Ich biege ein in die Sackgasse zum Transport Dam und halte sogar bei den beiden Hyänen nicht, die dort liegen. Was die wohl gedacht haben? Ich erreiche das Ziel, und die Sonne erscheint gerade – ich bin überwältigt vom Anblick. Nebel liegt über dem Wasser, und das goldene Licht erhellt das Ganze. Ein Traum. So stehe ich dann noch einige Zeit hier und geniesse mein Frühstück, bevor es weitergeht. Ich passiere Skukuza, die Brücke über den Sabi River und gefolgt von der Brücke über den Sand River. Ich treffe auf ein Fahrzeug, das ich gestern getroffen habe. Es sind eine Gruppe junger Menschen, denen ich meine Visitenkarte gegeben habe. Daneben hält noch ein Fahrzeug, und die Insassen werden mir als seine Familie vorgestellt. Ich wünsche euch gute Sichtungen hier im Park. So fahre ich weiter, langsam am Wildhunde-Bau vorbei, der verlassen ist. Kurz darauf geht es in die S36. Die bin ich schon mal gefahren, doch die Strecke hat mir sehr gefallen. Und es hat sich gelohnt, diese Strecke zu fahren. Ich entdecke ein Nashorn. Die sind eigentlich immer mehr im Süden zu sehen, und so freue ich mich umso mehr, eines hier zu begrüssen. Ich passiere die Abzweigung zur S34 und komme zur Abzweigung zur S33, auf der ein Gigant von einem Elefanten die Strasse daher schreitet. Das geniesse ich in vollen Zügen, ist es doch der grösste seiner Art, den ich hier je im Park gesehen habe. Wahrlich ein »Big Tusker«. Ich folge weiter der S36 bis zum Picknickplatz Nhlanguleni, wo ich einen längeren Halt mit Nickerchen mache. Dann weiter in der Nähe vom Hamilton’s Tented Camp sowie der Imbali Safari Lodge vorbei. Erst jetzt wechsle ich auf die S145, die mich mit üblem Wellblech begrüsst. Ich entdecke kurz vor dem Talamati Bushveld Camp einen super schattigen Platz, der nur so nach einem zweiten Nickerchen ruft. In der Ferne am Flussbett vernehme ich das Krachen der Äste, die von Elefanten abgebrochen und verspeist werden. Kurz vor der Teerstrasse wechsle ich dann auf die S106, wo ein kleines Museum steht. Es ist ein historisches Informationszentrum, das sich in der ursprünglichen Hütte des alten Rabelais-Eingangstors von 1932 befindet. Es liegt etwa 9 km vom Orpen Rest Camp entfernt und ist dem Philanthropen-Ehepaar James und Eileen Orpen gewidmet. Ursprünglich wurde die Farm und das Tor nach dem berühmten französischen Schriftsteller und Satiriker François Rabelais (ca. 1483–1553) benannt. Die Hütte fungierte von 1932 bis 1954 als Ranger-Posten und offizieller Eingang zum zentralen Bereich des Parks. Durch die grosszügige Schenkung von Farmen durch die Familie Orpen (ca. 24.500 Hektar) an den Kruger-Nationalpark wurde die Parkgrenze weiter nach Westen verlegt. Das Tor wurde 1954 durch das heutige Orpen-Tor ersetzt. Das kleine Museum beherbergt heute acht interaktive Infotafeln, die Besuchern einen spannenden Einblick in die Geschichte der Parkentwicklung und die bedeutende Rolle der Familie Orpen geben. Auf der Weiterfahrt kommt mir ein Schakal entgegen, der sich nicht stören lässt, und ich treffe auf die H7, der ich bis zum Gate folgen werde. Da sehe ich noch zwei ganz junge Hyänen direkt neben der Strasse liegen. Vor mir ein Fahrzeug mit GP-Kennzeichen, vermutlich ein Mietfahrzeug. Die Kinder auf der Rückbank haben das Fenster zu den Hyänen offen und lehnen sich voll raus, um den Hyänen ihr Plüschtier zu zeigen. Ich bin entsetzt. Nun also noch bis zum Orpen Gate zum Einchecken, und dann besuche ich noch den kleinen Laden. Ich entdecke noch gut haltbare frische Milch in ½-Liter-Verpackung. Ich schlage zu, zusammen mit Wasser und einem Minz-Eiscreme. Lecker. Nun aber husch zum Maroela-Camp, wo auch schon Team Mistermog steht. Duschen, Essen, Blog schreiben. Morgen früh hoch, denn es geht zurück nach Pretoriuskop. Eine Umbuchung ist mir leider nicht gelungen. Gute Nacht.

6.7.2026 Montag, Maroela – Pretoriuskop, Kruger NP

Es gibt Tage, da denke ich: »Noch besser geht nicht« – und dann kommt ein anderer Tag und toppt es locker. Und heute ist genau so ein Tag. Natürlich ist das am Morgen noch nicht klar, aber das kann schnell so werden. Ich fahre die kurze Schotterpiste hoch zur H7. Nach etwa drei Kilometern sehe ich auf der linken Seite zwei Nashörner. Auf der Strasse steht ein Pickup mit schwer bewaffneten Männern zum Schutz der Tiere. Eine tolle Sichtung, und das kurz nach dem Aufstehen. Nun stehe ich vor der Entscheidung: entweder die H7 weiterzufahren oder eine kleine Nebenpiste zu nehmen. Beides habe ich dieses Jahr noch nicht befahren, und so entschliesse ich mich für die S106 – was sich als Volltreffer erwies. Gut, ich weiss ja nicht, was auf der H7 gewesen wäre. Die S106 ist nicht nur landschaftlich ein Leckerbissen, sondern zeigt heute viele Schakale. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Das Beste ist kurz vor dem Ende der Piste: Ein Fahrzeug steht schon da, und rechts sehe ich sechs Hyänen, wovon vier Jungtiere sind, die sich um ein Stück Fleisch zanken. Ein toller Anblick, und ich geniesse das Schauspiel einige Zeit. Dann setzt sich das andere Fahrzeug in Bewegung und hält neben mir. Es ist eine Familie aus Südafrika. Die junge Frau auf dem Beifahrersitz, die Tochter der Familie, fragt mich, ob ich ihr bei der Nikon wegen den Einstellungen helfen kann. Zum Glück ist es eine Nikon, sonst wäre ich am Anschlag gewesen. So habe ich versucht, einige Grundlagen zu vermitteln. Sie haben eine Farm, und ich solle doch gerne mal vorbeikommen. Gerne. Ich muss sehen, wie ich das mal einplanen kann, und dann gibt es einen kleinen Fotokurs. Versprochen. Nun also weiter auf die H7. Kaum auf der Strasse sehe ich vier Geparde, leider etwas ungünstig, aber immerhin. Wenn das so weitergeht, komme ich gar nicht zu einem Frühstück. Ich habe Hunger und fahre den Bobbejaankrans-Aussichtspunkt an. Der Grader kommt gerade raus, und die Piste ist top. Der Punkt liegt hoch über dem Fluss, und so komme ich endlich zu meinem Frühstück. Der Name setzt sich zusammen aus Bobbejaan (Pavianart) und Krans (Felsen oder Klippe). Weiter auf der H7. Mein Plan ist, die S36 nach Süden zu nehmen, doch die ist leider noch gesperrt. Also geht es weiter, und ich biege links in die S12 ein. Ich muss immer grinsen, wenn ich hier reinfahre, habe ich doch letztes Jahr von hier aus eine längere Telefonkonferenz mit dem TCS (Touring Club Schweiz) gehalten, um deren Webseite zu optimieren. Das hat so was von Spass gemacht. Dann auf die S40 zurück auf die H7. Ja, auch hier Hyänen gesehen. Ich fahre kurz bei Satara rein, will doch die Heizung abstellen, und dazu muss ich die Motorhaube öffnen und einen Hahn zudrehen. Nun die H1-3, immer Richtung Süden. Bei einem meiner markierten Plätzchen mache ich eine Pause, um zur Ruhe zu kommen. Das dauernde Suchen ist sehr anstrengend. Dann noch das Stück zum Picknickplatz, wo Mittagspause angesagt ist. Wieder mal eine Suppe – immer gut. Von nun an die H1-2, und ich will gerade die Stelle passieren, wo die Wildhunde waren, da sehe ich auf der linken Seite einen Löwenkill. Ein Büffel, der hier liegt, schaut nicht mehr sehr frisch aus. Es haben sich viele Fahrzeuge versammelt, also mache ich nur kurz einige Bilder, und es geht weiter. Brücke 1 und Brücke 2 – wobei bei der zweiten Brücke ein Varan am Rand der Brücke kriecht. Das ist mein erster Varan in diesem Jahr. Hoffentlich nicht der letzte. So passiere ich Skukuza und nehme die H1-1. Ein Halt beim Transport Dam ist schon fast obligatorisch, und ich werde von einem Sattelstorch begrüsst. Später kommt ein Safari-Fahrzeug; wir kommen ins Gespräch, wobei er mit einigen Brocken Schweizerdeutsch auftrumpft. Seine Mutter kommt aus der Schweiz. Nun aber weiter, ich bin erschöpft. An der Rezeption einchecken und noch zwei Buchungen etwas anpassen. Die Dame macht das perfekt. DANKE. Nun kann ich doch eine Nacht in Letaba stehen. Sie wusste noch gar nicht, dass das überhaupt schon geht – hat sich erst telefonisch abgesichert. Passt. Das Team Mistermog steht auf dem gewohnten Platz, und wir erzählen uns gegenseitig unsere Sichtungen. Abendessen im Wimpy, alles gut.

7.7.2026 Dienstag, Pretoriuskop, Kruger NP

Ruhetag, Wäsche waschen und Blog erstellen damit du was zu lesen und gucken hast.

 

Impala Meeting
Baobab Baum
Junger «Grosser Kudu»
Grosser Kudu
Was so alles auf den Strassen zu sehen ist. Hier auf dem Weg zur Grenze von Mosambik
Crocks Corner. Hier ein Blick auf das Landesdreieck. Mosambik, Simbabwe, Südafrika. Hier geschah der Mord.
Eland auf der Flucht
Mopanetoko
Grosser Kudu
Wasserbock
Elefantenrennen
Rotringtoko
Büffel beim Staub aufwirbeln
Mächtiger Baum
Interessanter Baumstamm
Roter Felsen
Tropic of Capricorn
Schildkröte surft auf Flusspferd
Eine gut besuchte Wasserstelle mit Windrad und Solarpumpe
Besser ging es leider nicht. Ich hatte nur ganz schnell Zeit den Gepard zu sehen.
Hyäne
Ganz kleine Hyäne
Ganz kleine Hyäne
Ganz kleine Hyäne schnuppert am Gras
Ganz kleine Hyäne kommt zu mir
Hyäne
Hyäne
Rhombic Nigth Adder
Schlafende Wildhunde
Wildhund
Hühnchen
Dommel
Reiher
Zwei von vier Gepharde in weiter Entfernung
Breitmaulnashorn mit Madenpicker
Breitmaulnashorn
Zebra
Wasserbock
Gabelracke
Grosses Krokodil
Müdes Flusspferd
Krokodil Nahe
Auge in Auge mit Krokodil
Nielgänse
Schreiadler
Nicht immer symetrisch
Impala
Geier
Geier
Hörnchen klettert einen Baum runter
Haubenzwergfischer
Der Kampf beginnt bei den Wasserböcken
TBD
Sonnenaufgang über der Piste
Schreiadler auf der Suche nach einem Fisch im Dam
Der Wasserbock geniesst die Wasserpflanzen
Warzenschwein
Sonnenaufgang am Transport Dam
Hyäne
Der Zug bei Skukuza
Mächtiger Elefant kommt auf mich zu
Weihnachtskugel?
Gnu
Warzenschwein
So gefallen mir die Pisten im Kruger
Schakal
Junge Hyänen
Nashörner ganz früh am Morgen
Hyäne kommt zu mir
Hyäne
Junge Hyänen beim Spielen
Junge Hyäne
Hyäne mit Happen
Hyäne mit Happen
Hyäne mit Happen
Drei von vier Geparde
Grosse und kleine Giraffe
Geier
Löwenkill (Büffel)
Wasserwaran
Sattelstorch

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