Eine gemütliche Zeit in Namibia

Gleich mal vorab, aus dem Etosha Aufenthalt wurde leider nichts, da ich aktuell wenig vertrauen in mein Fahrzeug habe. So wage ich es nicht und geniesse die Zeit auf dem tollen Platz Nummer 13 vom Kupferquelle Ressort in Tsumeb. Somit wird es immer noch keine tolle Bilder geben. Abwarten…
Ich veröffentliche jetzt diesen Blog da schon einige nach meinem Wohlbefinden erkundigt habe.

14.9.2025 (Sonntag / Waver’s Rock Camp)

Es wird Zeit in den Norden Richtung Etosha zu fahren. Also Abschied von neu gewonnenen Freunden was mir immer schwer fällt. Kurz nach dem Urban Camp fahre ich auf die Schnellstrasse und komme super voran. Zioel ist das Waver’s Rock Camp wo das neu zusammengestellte «Rock the Mog» Team schon wartet. Auf der Strecke sind einige Radarkontrollen und Checkpoint aber alles verläuft wunderbar. Ich fahre auf das Wave’s Rock Camp und werde in Deutsch vom Pächter und seiner Frau herzlich empfangen. Die Anlage ist nett auf einer Anhöhe neben einem Hügel gelegen. Ich beziehe einen etwas schattigen Platz. Der Empfang vom «neuen» Team «Rock the Mog» ist herzlich und wir verbringen sehr schöne Stunden zusammen. Am Abend dann wird noch ein Brot gebacken. Abgelenkt durch ein sehr interessantes Gespräch wird leider die Brotunterseite etwas schwarz. Nach dem doch recht heissen Tag ist die Abkühlung über Nacht sehr willkommen.

15.9.2025 (Montag / Kupferquelle Ressort)

«Rock the Mog» fährt Heute direkt bis zum Namutoni Camp im Etosha Nationalpark. Mein Ziel ist das Kupferquelle Ressort als Zwischenstopp und dann erst Namutoni. Die Fahrt geht flott von sich und wir treffen uns sogar noch einmal Otjiwarongo wo ich die SIM Karte auflade und einige Frischwaren mit an Board nehme. Danach geht die Fahrt weiter nach Tsuneb, wo ich erst mal den Dieseltank auffüllen lasse. Danach die kurze Strecke rüber zum Resort wo mein Lieblingsplatz Nummer 13 tatsächlich noch frei ist. Zwei weitere Overlander stehen auf dem Platz. Ich öffne meine Motorhaube und bin etwas erschrocken. Da sifft schon wieder was. So ein Mist. Nach einer Analyse der Situation entschliesse ich mich nicht weiter zu Etosha zu fahren sondern auf dem Platz zu warten bis die Blattfedern in Windhoek sind. Die sind übrigens von Hannover nach Dresden, dann nach Alsterdamm und von da dann nach Johannesburg geflogen. Ich bin ja gespannt wann die vor Ort sind.

16.9.2025 (Dienstag / Kupferquelle Ressort)

Ein weiterer sehr gemütlicher Tag. Gegen Abend fährt noch ein LKW aus Deutschland auf den Platz den ich schon in Windhoek getroffen habe.
Am späteren Abend entschliesse ich mich meinen Freund der gerade in Südamerika mit einem 6×6 Pinzgauer unterwegs ist anzurufen. Ich muss dazu schreiben, dass wir uns noch nie gesehen haben aber unsere Telefonate sind legendär und so wird auch dieses Gespräch nicht weniger als 2.5 Stunden dauern. Immer wieder kommen wir zu neuen Kenntnissen und Erfahrungen die wir rege austauschen. Natürlich legen wir auch die unterschiedlichen Kontinente zueinander um zu sehen wie sich da das Reisen wie wir es praktizieren unterscheidet.
Wenn du erfahren möchtest mit wem ich telefoniert habe, dann guck doch mal auf folgende Webseite: https://aroundtheearth.world/

Und falls du noch mehr erfahren möchtest, dann ist eventuell dieses Buch etwas für dich: https://www.buchschmiede.at/app/book/2631-Friedl-Swoboda-UM-DIE-ERDE;bookType=PB

So, genug Werbung

17.9.2025 (Mittwoch / Kupferquelle Ressort)

Lange ausschlafen ist angesagt. Einige Vögel picken und hacken an meinem Fahrzeug rum was mich aus dem Schlaf reisst. Die haben einen Kampf mit meinen Aussenspiegel.

18.9.2025 (Donnerstag / Kupferquelle Ressort)

Keine besonderen Ereignisse

19.9.2025 (Freitag / Kupferquelle Ressort)

Keine besonderen Ereignisse

20.9.2025 (Samstag / Kupferquelle Ressort)

Keine besonderen Ereignisse

21.9.2025 (Sonntag / Kupferquelle Ressort)

Keine besonderen Ereignisse

22.9.2025 (Montag / Kupferquelle Ressort)

Ich fahre nach Windhoek mit der kleinen Hoffnung meine Federn zu bekommen. Als erstes gleich bei meiner Werkstatt vorbei. Unter dem Fahrzeug habe ich noch etwas öl entdeckt, das da nicht sein sollte. Es ist die Innere Manschette der Antriebswelle, die einen kleinen Riss hat. Dann bestellen wir auch noch ein Anschlussset der Dieselrückleitung. Der Abend auf den Urban Camp ist wie immer gemütlich

23.9.2025 (Dienstag / Urban Camp Windhoek)

Keine besonderen Ereignisse

24.9.2025 (Mittwoch / Urban Camp Windhoek)

Ich erfahre, dass es im Etosha NP brennt. Nicht schön so was zu lesen.

25.9.2025 (Donnerstag / Urban Camp Windhoek)

Keine besonderen Ereignisse

26.9.2025 (Freitag / Urban Camp Windhoek)

Keine besonderen Ereignisse

27.9.2025 (Samstag / Urban Camp Windhoek)

Keine besonderen Ereignisse

28.9.2025 (Sonntag / Urban Camp Windhoek)

Ich spreche mit dem Arzt aus Spanien, der mit seinem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, und wir tauschen wichtige Informationen aus. Ich habe ihn schon vor einigen Wochen hier angetroffen und unsere Gespräche sind immer sehr bereichernd. Nun fährt er Richtung Kapstadt. Ich bin sicher, wir sehen uns im nächsten Jahr, mein Freund.
Dann auch noch die Verabschiedung der drei Generationen Familie aus der Schweiz. Wir sehen uns ja bald wieder in Nossob. Ich wünsche tolle Erlebnisse und gute Fahrt.

Und was ist nun mit den Federn? Also, ich habe die mit DHL Express senden lassen. Ich frage mich, was das Wort «Express“ da zu suchen hat. Von Hannover erst nach Leipzig, dann weiter nach Holland und über Johannesburg nach Windhoek. Das ging eigentlich ganz flott. Doch dann startete das Warten und immer wieder das Nachliefern von Dokumenten. Warum existiert nicht eine klare Anleitung, was und vor allem wie alles gebraucht wird? Die Rechnung muss in Englisch verfasst sein. Dann müssen der Wechselkurs und die Kosten in Namibia-Dollar vermerkt sein. So wie es ausschaut, ist der Zoll nun durch und das Paket sollte/könnte Montag geliefert werden.
Da alles etwas unsicher ist und ich etwas wenig Energie habe, werde ich hier auf dem Platz noch bis zum Samstagmorgen, 11. Oktober, bleiben und genießen. Danach soll es dann auf zur dritten Runde dieser Tour gehen. Kgalagadi, Kruger, Kgalagadi. Danach ist schon fast Weihnachten. Also lass dich überraschen, was in der nächsten Zeit passiert.
Spezielle Grüsse gehen an Reisefreunde im Irak, Peru, Namibia, Südafrika, Slovenien, Island und Kenya.


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7 Antworten auf „Eine gemütliche Zeit in Namibia“

Hallo Thomas,
Hoffe die Blattfedern kommen bald! Das mit DHL kennen wir bestens, und ich bin nicht sicher ob es an DHL liegt oder am Zoll im jeweiligen Land! Viel Geduld und Energie. Auf bald!
Nicolas

Reisefreunde aktuell an Südküste in Island Grüssen herzlich zurück!!

Ja, das ist schon richtig, doch die tragen die ganze Kommunikation. Also erst schon mal alles richtig anfordern und schon hat der Zoll weniger Spielraum. Dazu sehe ich DHL und alle anderen auch in der Pflicht solche Zustände mit dem Zoll zu verhandeln um den Kunden (Sender und Empfänger) das Beste bieten zu können. Ansonsten den Kunden gleich beim Versand auf die Zustände zu informieren. Die Kosten für den Versand hat in meinem Fall den Wert der Ware überschritten. Da habe ich gewisse Erwartungen.

Falls wir die Reisefreunde aus Kenya sind?! Grüße zurück! Tony liebt deine Schreibstil „ Keine besonderen Ereignisse“. Falls es dich tröstet wir verlieren Wasser, hatten einen gerissenen Bremsschlauch, Hupe geht nicht, aber die neuen australischen Stoßdämpfer sind ein Traum!

Geniesse die Zeit bis zum 11. Oktober und nicht vergessen du hast sie.
Die Bus-Rental Touristen, gemäss einem früheren Blog, habe sie nicht, hasten eilig an den interessanten Wasserstellen vorbei, weil ihre Safari einen Endtermin hat.
Für die Touristen gilt: Hakuna Matata und die Einheimischen, du bist ja nun einer davon :-), Hamna shida!
Lg aus dem Appenzellerland und ich hoffe, dass der Sprinter nicht zu fest in den Streik Modus verfällt und falls doch bin ich überzeugt, dass du weisst wie er wieder motiviert werden kann 🙂

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