4.9.2025 (Donnerstag / Kupferquelle Resort)
Da der gestrige Tag so gemütlich war und wir wirklich etwas Ruhe brauchen, bleiben wir noch einen weiteren Tag hier an dem schönen schattigen Platz und genießen es einfach. Natürlich mal ein „Terraforming Mars“ spielen, ist immer gut. https://de.wikipedia.org/wiki/Terraforming_Mars
Langsam wird mir bewusst, dass Tim nicht mehr lange mit an Bord sein wird.
5.9.2025 (Freitag / Waterberg Rest Camp)
Wir fahren die halbe Strecke bis nach Windhoek und machen Halt im „Waterberg Rest Camp“. Die letzten 20 Kilometer sind leider ruppige Piste. Der Platz ist nicht der ultimative, aber nun sind wir schon mal da. Wir besuchen den Friedhof aus dem Jahr 1904, wo deutsche Soldaten aus dem Kaiserreich begraben sind. Wer mehr darüber erfahren möchte, guckt mal hier nach: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_am_Waterberg
Dies ist wieder mal ein Camp, wo auch Affen zu sehen sind, und das ist kein Spaß.
6.9.2025 (Samstag / Windhoek Urban Camp)
Die letzten ca. 250 km nach Windhoek und somit ist die erste von drei Runden zu Ende. Das waren nun ca. 18700 km, wobei wir ein Teilstück auf einem LKW verladen waren.
7.9.2025 (Sonntag / Windhoek Urban Camp)
Ein gemütlicher Tag und Packen von allem. Was Tim mit nach Hause nehmen soll, steht auf dem Plan. Er darf maximal 2 × 23 kg Gepäck aufgeben, was wir natürlich voll ausnutzen. 4 Schneeketten kommen als Erstes in das Gepäck. Dazu dann vieles, was ich hier nicht mehr gebrauchen kann, Zuhause jedoch noch nützlich ist. Zum Schluss sind beide Seesäcke etwas über 23 kg und prallvoll.
8.9.2025 (Montag / Windhoek Urban Camp)
Heute steht ein Werkstattbesuch auf der Liste. Die Dieselrückleitung sifft. Die Kardanwellen brauchen Fett. Die Geschichte mit den beiden hinteren Blattfedern. Die undichte Felge und einiges mehr stehen auf dem Plan.
Der Entscheid ist gefällt; ich bestelle zwei Blattfedern in Deutschland über DHL Express. Ich bin ja gespannt.
9.9.2025 (Dienstag / Windhoek Urban Camp)
Für Tim der letzte volle Tag hier in Namibia vor seiner langen Heimreise. Wir machen es gemütlich und spielen „Terraforming Mars“. Resultat: unentschieden. Sonst hat ja Tim immer gewonnen.
10.9.2025 (Mittwoch / Windhoek Urban Camp)
Kurz vor Mittag der große Abschied von Tim, der mit dem Taxi zum Flughafen fährt. Ich bin den Tränen nahe. Danach gleich nochmals zur Werkstatt, mein Rad abholen und wegen der Blattfeder noch was besprechen.
Dann fahre ich noch zu meinem Mercedes-Ersatzteilhändler und habe ein supertolles Gespräch betreffend der Blattfeder. Am Schluss habe ich zwei komplette Ersatzfedern im Gepäck, falls mir die verbauten Federn brechen sollten. DANKE. Das ist wahre Hilfe hier in Afrika, wie ich sie immer wieder erfahren darf. Der Besitzer der Firma und sein Sohn fahren übrigens selber je einen Iglhaut.
Abendessen mit dem ganzen Rudel. «Rock the Mog», und noch zwei Mogs aus Deutschland sowie ein Sprinter aus der Schweiz.
11.9.2025 (Donnerstag / Windhoek Urban Camp)
Heute ein gemütlicher Tag mit einer traurigen Nachricht. Der Jagdhund Benni musste leider nach über 17 Lebensjahren doch noch eingeschläfert werden. Er kann im Hundehimmel sicher viel erzählen. Er war ein richtiger Hund.
Tim ist nun gut zuhause eingetroffen und das Gepäck ist auch angekommen.
12.9.2025 (Freitag / Windhoek Urban Camp)
Ein gemütlicher Tag auf dem herrlichen Platz in Windhoek. Am Nachmittag werde ich in die Geheimnisse vom Spiel Rommé eingeführt und gewinne doch tatsächlich auch eine der Runden. Abendessen im campingeigenen Restaurant wie immer vorzüglich.
13.9.2025 (Samstag / Windhoek Urban Camp)
Am Morgen mache ich eine Planänderung der nächsten paar Wochen und bespreche das mit „Rock the Mog“. Er fährt heute zur Werkstatt, wo die Ersatzfeder eingebaut wird, und dann zum Treffpunkt, in ca. 250 km nördlich. Ich selber bleibe noch im Camp und genieße das Beisammensein mit der anderen Unimog-Besatzung. Abend dann noch zu Joe’s Bierhaus.
In den nächsten Tagen geht es somit mit meinen beiden gebrochenen Hinterfedern zusammen mit Team „Rock the Mog“ in den Etosha, wo wir hoffentlich einige gute Tiersichtungen erleben dürfen. So müsste der nächste Blog dann wieder mit Bildmaterial bestückt sein.
