Kleine Information: Es lohnt sich, nochmals einen Blick auf den letzten Blog zu werfen. Ich habe ihn um weitere Bilder sowie Kartenmaterial erweitert. Ich hatte im Text von den Näharbeiten geschrieben und kein Bild davon gezeigt. Durch einen sehr aufmerksamen Leser (besten Dank für die Rückmeldung, Kurt) wurde ich auf den Fehler aufmerksam gemacht.
Weiter wurde gefragt, warum ich von einer Flucht schreibe: Das Delta hat wie letztes Jahr mehr als genug vom Sprinter gefordert und verlangte dringend nach einer guten Wartung. Zudem waren wir leider zur falschen Zeit im Delta. Gut sind September und Oktober. So hatten wir an vielen Stellen zu viel Wasser und vor allem waren die Tiere weit im Delta drinnen, wo wir mit unserem Fahrzeug nicht hinkommen.
27.8.2025 (Mittwoch / Etosha Okaukuejo Camp)
Morgen kurz vor 7 Uhr fahren wir die wenigen Kilometer zum Gate in den Etosha-Nationalpark. Die Sonne steigt gerade auf und es ist um die 5 Grad kalt. Wir füllen einige Formulare aus und schon geht es rein in den Park. Bis zum Camp ist es eine Teerstraße, was ich sehr begrüße wegen der gebrochenen Blattfedern. Im Camp buchen wir gleich für 3 Nächte und danach auch noch eine Reservation von 4 Nächten im Halali-Camp. Danach fahren wir einige Wasserlöcher ab. Die Hauptverbindung zwischen den Camps erfährt gerade eine Erneuerung der Piste. So fahren wir eine Umfahrungsstrecke, die in sehr gutem Zustand ist. An jedem Wasserloch verbringen wir viel Zeit und genießen es. Interessant dabei ist auch das Verhalten von den unzähligen Mietfahrzeugen, die im Park umherrasen. Die fahren meist schnell an ein Wasserloch, gucken kurz und sehen nicht viel, und schon geht es weiter. Die haben anscheinend großen Druck, in zwei Tagen so viel wie möglich vor die Smartphone-Linse zu bekommen. Ja, hier sind Geduld und gutes Beobachten gefragt. So entdecken wir zum Beispiel einen Varan, der langsam zum Wasser läuft. Und da sind dann plötzlich eine Schar Perlhühner auf dem Weg zum Wasser, was alleine ein super Schauspiel ist. Gegen Abend fahren wir zurück ins Camp und genießen noch das Wasserloch nach dem Camp. In der Ferne ziehen sogar zwei Löwen langsam vorbei.
28.8.2025 (Donnerstag / Etosha Okaukuejo Camp)
Früh morgens wache ich auf und mir ist total schwindelig, sobald ich die Augen öffne. Was ist das denn nun wieder? Es wird nicht schnell besser und so beschließen wir, sicher mal bis Mittag im Camp zu bleiben. Wir laufen zum nahen Wasserloch und genießen die großen Herden von Gnu und Zebra. Ein wahres Schauspiel, die zu beobachten. Kurz vor Mittag besuchen wir das Wasserloch erneut und werden gerade Zeugen vom großen Spaß der Elefanten beim Baden. Wir beschließen, heute doch nicht mehr rauszufahren, und legen einen Ruhetag ein, der mir wirklich gut tut. Die Zeit verfliegt schneller als gedacht bei kleinen Wartungsarbeiten an der Ausrüstung und beim Blogschreiben.
29.8.2025 (Freitag / Etosha Okaukuejo Camp)
Der Tag wird mit einem Löwen an einer Wasserstelle gekrönt. Schon lange keinen mehr gesehen. Tut richtig gut. Später besuchen wir noch das Camp-eigene Wasserloch und werden mit 5 Nashörnern belohnt. Die Tiere sind faszinierend.
30.8.2025 (Samstag / Etosha Halali Camp)
Die Fahrt rüber zum Halali-Camp ist mir von 2024 in sehr schlechter Erinnerung und auch dieses Jahr ist das letzte Stück nicht wirklich der Brüller. Speziell wenn man mit zwei gebrochenen Federn fahren muss. Beim letzten Wasserloch liegen tatsächlich 5 Löwen getrennt in zwei Gruppen nahe beieinander. Am Abend bereiten wir noch ein Kartoffelgratin im Omnia-Ofen zu, was ganz gut gelingt. Natürlich besuchen wir in der Dunkelheit das Camp-eigene Wasserloch, wo wir 2 Nashörner und zwei Hyänen beobachten dürfen.
31.8.2025 (Sonntag / Etosha Halali Camp)
Ich nutze die Zeit auf dem Camp, um einen «kleinen» Umbau am Sprinter zu machen. Der Monitor für die Rückfahrkamera soll nach rechts verschoben werden.
Der ganze Tag ist sehr gemütlich. Am Abend sehe ich doch tatsächlich meinen Freund Robin mit seiner Frau auf den Platz fahren, was mich sehr freut. Nun haben wir uns 2025 schon das dritte Mal getroffen. Ich bin ja gespannt, wie das weitergeht. Später fährt auch noch das Team „Rock the Mog“ auf den Platz. Die Freude ist groß, dass wir uns wiedersehen. Ich bekomme nun alle „bestellten“ Teile aus Deutschland, es ist wie Weihnachten. Wir haben uns viel zu erzählen, essen gemeinsam und backen noch ein schönes Brot auf dem Feuer. Danach geht es zum Wasserloch, wo wir sage und schreibe 9 Nashörner beobachten dürfen.
1.9.2025 (Montag / Etosha Halali Camp)
Ein weiterer sehr gemütlicher Tag beginnt mit Morgenessen mit selber gemachtem Brot. Robin und seine Frau lassen sich Zeit und verabschieden sich von uns. Sie fahren weiter Richtung Maun (Botswana). Ich wünsche euch gute und vor allem pannenfreie Fahrt. Kleine Reparatur beim «Rock the Mog»-Team machen wir zusammen mit viel Spaß dabei. Die neuen Abdeckungen für die Schlösser sollen montiert werden. Natürlich mit einer kleinen Modifikation, damit die umgedreht montiert werden können. Und dann ist doch tatsächlich beim SPOT einer der Batterieanschlüsse gebrochen. Das Löten ist ja genau mein Fall, habe ich doch eine Lötstation mit an Bord.
2.9.2025 (Dienstag / Etosha Namutoni Camp)
Die Fahrt nach Namutoni ist ganz nett, jedoch haben wir keine der erwünschten Sichtungen. Wir bekommen problemlos einen Platz und werden dann sogar zu einem tollen Schattenplatz gewiesen. DANKE.
3.9.2025 (Dienstag / Etosha → Kupferquelle Resort)
Vor der Ausfahrt besuchen wir noch die nahe Wasserstelle und genießen das Morgenessen. Perlhühner, Zebra, Giraffe, Springbock und Eland zeigen sich. Kurz bevor wir weiterwollen, entdecken wir einen Geparden, der genau auf die Wasserstelle zuläuft. Wir genießen den Anblick, speziell, wo das Tier doch keine 10 Meter vor uns durchläuft. Ein Top-Abschluss für diesen Etosha-Aufenthalt.






























