Der letzte Blog hatte leider durch die etwas zu dunklen Bilder nicht so begeistert. Die Bilder sind nun angepasst. Also schau doch nochmals rein und genieße die Bilder. Und ich habe eine Rückmeldung bekommen, dass nicht so klar ist, wo wir uns genau bewegen. Also habe ich für die beiden vorgängigen Blogs (Kruger) die Tageskarten eingepflegt. Ist eine Sau-Arbeit, aber ich denke, es hilft dir, weiter zu verstehen, wo ich mich bewege.
Die Karten zeigen echte GPS Daten! Du kannst Zoomen und verschieben. Du kannst auch die Karte durch das Menü in der Karte oben rechts ändern.
20.7.2025 (Sonntag / Crocodile bridge Camp)
Die Fahrt rüber zum Crocodile bridge Camp steht heute an. Erst mal schauen wir noch bei dem toten Nashorn vorbei und staunen nicht schlecht wie wenig davon noch da ist. Es sind auch noch zwei grosse Löwenmännchen dazu gekommen. Das ganze Löwenrudel liegt mehrheitlich um die Reste rum und ist am Verdauen. Weiter geht es auf der S25 immer ganz im Süden vom Park entlang nach Osten. Es ist meist unspektakulär was die Tiersichtungen betrifft. Kurz vor dem Tagesziel sehen wir ein Fahrzeug mit einer Familie aus Holland die sich vorne links einen Platten eingefangen haben. Wir beschliessen ihnen gleich zu helfen und so ist das Rad in kürzester Zeit gewechselt und die Familie sehr glücklich da sie sicher nicht gerne alleine aus dem Fahrzeug gestiegen wären. Unglaublich aber wahr, nach keinem Kilometer sehen wir noch ein Fahrzeug mit einem Platten doch da ist schon Hilfe am Werkeln. Nach dem Einchecken machen wir noch eine Runde Richtung Norden was leider nicht mehr an Sichtungen einbringt. Also früh auf das Camp und Maintenance am Fahrzeug. Kurz darauf fährt ein Sprinter mit Südafrikanischem Kennzeichen auf den Platz den wir nun schon das dritte mal sehen. Wir begrüssen die nette Frau und tauschen einige Informationen aus. Ist immer nett sie zu treffen.
21.7.2025 (Montag / Crocodile bridge Camp)
Am Vorabend habe ich mich noch mit dem Guide von Seabridge, den wir ja nun schon seit drei Jahren kennen und regelmässig guten Kontakt pflegen, für ein Treffen abgesprochen. Er ist mit seiner Reisegruppe «Die Seele Afrikas» gerade im Kruger und so wollen wir uns wieder mal für ein persönliches Gespräch treffen. Der Picknickplatz Nkuhlu nördlich von Lower Sabie soll es sein. Also führt unsere Fahrt heute langsam zum Treffpunkt wo wir kurz vor Mittag eintreffen. Unser Freund ist mit seiner netten Begleitung schon vor Ort und die Freude ist riesig. Bei einem kühlen Getränk tauschen wir uns erst mal ausgiebig aus. Danach dann die Arbeit. Ja, das Treffen soll auch für einen ersten Augenschein in sein Fahrzeug, beziehungsweise seiner elektrischer Installation dienen. Ui, das wird nicht einfach hier Ordnung in die Installation zu bringen. Wir treffen uns ja in einigen Monaten in Windhoek und da soll es dann auch noch umgesetzt werden. In der Zwischenzeit werde ich schon mal ein Schaltplan vorbereiten damit es einfacher wird. Betreffend Sichtungen bietet der Tag zwei Geparde, was nicht schlecht ist. Zurück am Camp erneut Wartungsarbeiten. Ich beschliesse die defekte Dieselheizung aus zu bauen und die Installation zurück zu bauen. Dazu muss der Beifahrersitz sowie die Mittelkonsole komplett raus. Eine gute Gelegenheit den ganzen Dreck da mal zu entfernen. Unglaublich was sich da so angesammelt hat. Der Ausbau geht recht zügig doch der Sonnenuntergang sitzt im Nacken. Ich beschliesse noch bei der funktionierenden Heizung diverse Kabel richtig einzukürzen um den Kabelsalat zu reduzieren. Danach alles wieder verschrauben was dann doch noch ins Dunkle rein geht. Was nun mit der alten Dieselheizung die ja 26 Jahre auf dem Buckel hat. Müll und somit 6.5 Kg weniger Last auf der Vorderachse. Der elektrische Rückbau in der Fahrersitzkonsole erfolgt an einem anderen Abend. Heute machen wir noch lecker Rösti mit Spiegelei.
22.7.2025 (Dienstag / Lower Sabie Camp)
Heute steht eine grössere Runde Richtung Norden auf der Liste. Als Erstes werden wir durch die Sichtung einer Hyäne belohnt. Dann sehen wir zwei Löwen die klar auf der Jagt sind. Leider verlieren wir die Sichtung wegen einem Abhang zum Fluss aber die Aufregung ist gross. Später dann eine super Sichtung von einem Leoparden der gemütlich auf einem Baum liegt. Wir sind bei der Sichtung mal ganz alleine und dürfen es lange geniessen. Später dann nochmals erst ein Löwe, dann zwei Leoparden die leider in weiter Entfernung liegen. Ich verlege noch schnell ein Steuerungskabel für die Victron von der Fahrerkabine in den Heckschrank. Dazu muss alles aus dem Heck raus. Alles, wirklich alles. Der Abschluss an Sichtungen macht dann noch eine Kröte auf dem Weg vom Restaurant zurück zum Fahrzeug. Also das war ein richtig guter Tag.
23.7.2025 (Mittwoch / Lower Sabie Camp)
Wir fahren viele Pisten und Kilometer ab. Am Ende halten sich die Sichtungen in Grenzen. Drei Hyänen und einen Löwen. Jedoch nur kurz und es hat nicht mal für ein Bild gereicht.
24.7.2025 (Donnerstag / Crocodile bridge Camp)
Heute ist ein ganz besonderer Tag. Noch früher aufstehen und mit einem Geländewagen tief in den Busch fahren. Dann heisst es alle aussteigen. Die Gewehre werden überprüft und es geht zu Fuss weiter durch den Busch. Auch wenn man zu Fuss viel weniger Tiere zu sehen bekommt ist das Gefühl mitten im Busch zu Fuss unterwegs zu sein eine super Erfahrung die ich jedem nahelegen kann. Noch besser wird so ein Unternehmen mit top kompetenten Ranger wie wir diesmal bekommen haben. Die Beiden sind ein super Team und erklären immer mal was zum Busch. Sei es zu einem Baum, zu Vögel oder Exkremente von einem Tier. Einfach super spannend. Fast drei Stunde sind wir zügig unterwegs. Entdecken mal einen Tausendfüssler und dann schäuchen wir unverhofft einen Büffel auf, was nicht ungefährlich ist. Wir bemerken den Ernst der Lage, als wir beide Ranger mit angelegtem Gewehr sehen. Nach der Aktion frage ich den einen Ranger ob er erst daneben geschossen hätte. Er sagte relativ trocken, nein, Hier hätten wir nur sehr wenig Zeit gehabt da die Distanz zum Tier extrem klein war. Also hätten sie unbedingt treffen müssen. Zurück im Camp fahren wir kurz aus dem Kruger raus und stocken unsere Lebensmittel durch Frischware auf. Auch Treibstoff bunkern wir, da wir seit dem letzten Füllen über 800 Km vertrödelt haben. Der Verbrauch liegt bei einer solchen Fahrweise bei knapp über 10 Liter Diesel pro 100Km.
25.7.2025 (Freitag / Satara Camp)
Heute stehen viele Kilometer vor uns und wir werden leider nur durch ein Löwenpaar belohnt. Ansonsten fahren wir einfach durch schöne Landschaften und sind durch von der Vogelwelt begeistert.






























Eine Antwort auf „Kruger Nationalpark Teil 3“
Hallo lieber Thomas und Tim.
Die Bilder auf dem Handy werden jetzt gut und scharf dargestellt.
Da habt ihr ja noch neugierige Besucher auf dem Platz.
Die Arbeit am Fahrzeug geht dir ja auch nicht aus.
Liebe Grüße André und Regina