23.5.2025 (Freitag / Mata-Mata kleine Runde zum Picknick Platz)
Früh um 7:00 fahre ich raus und mein Magen ist nicht ganz so, wie es sein soll. Ich fahre erst mal die bekannten ersten Wasserstellen ab, ohne was Besonderes zu sichten. Unten beim Picknickplatz beschließe ich, etwas zu essen und ein Nickerchen zu machen. Mir geht es mittelprächtig und ich bin froh, im Bett zu ruhen. Gegen Nachmittag sehe ich so mit einem Auge einen Land Rover mit Schweizer Nummernschild auf den Platz fahren. Einige Minuten später begrüßt mich ein junger Mann auf Schweizerdeutsch. Wir sind irgendwie auf der gleichen Wellenlänge und haben viel zu besprechen. Bald steht der Landrover bei meinem Platz und wir genießen eine Suppe zur Diskussion. Später fahren wir nach Mata-Mata, wo Eine Runde Catan mit der Seefahrer-Erweiterung beschließt den Abend.
24.5.2025 (Samstag / Mata-Mata – Nossob)
Gleich um ca. 7:00 geht es raus aus dem Gate und es liegt eine längere Fahrt vor uns. Kurz nach dem Gate eine super Sichtung von zwei Geparden, die vor uns die Seite wechseln, nicht ohne immer mal zu schauen, ob was zu jagen in der Nähe ist. Dann weiter zur ersten Picknickstelle, wo wir Tee genießen. Danach die Fahrt rüber zum Nossob River (trocken), wo die nächste Picknickstelle ist. Von da dann Richtung Norden nach Nossob, wo wir auch noch Löwen sichten. Am Abend dann lautes Löwengebrüll. Alle eilen zur Wasserstelle und ein großer Löwe kommt auf uns zu. Von Nahem ist zu sehen, dass er vermutlich auf einem Auge blind und beide Vorderpfoten entzündet hat. Ich hätte ja entzündungshemmende Creme dabei, aber er wird sicher nicht stillhalten. Danach besuchen wir noch das Eulenjunge im Baum. Ein perfekter Tag, der erneut mit Catan beschlossen wird.
25.5.2025 (Sonntag / Nossob – Polentswa)
Ein gemütlicher Tag mit einem kleinen Ausflug zur nördlichen Picknickstelle. Die Sichtungen halten sich in Grenzen. Auch heute der Abschluss durch ein Catan-Spiel.
26.5.2025 (Montag / Polentswa Wartungsarbeiten)
Früh um 7 Uhr die Verabschiedung meiner Schweizer Freunde. Mir wird das Catan fehlen. Wir fahren noch zusammen zu zwei Wasserstellen,, da wir am Morgen durch lautes Löwengebrüll geweckt wurden. Die Hoffnung besteht,, den Löwen zu sichten,, der unweit von unserem Camp durchgelaufen ist. Wie wir von einem Südafrikaner aus Kapstadt hören,, der weiter hinten beim Overflow-Platz mit seinem Landrover steht,, ist es ein Löwe mit zwei Jungen. Leider sehen wir nichts und verabschieden uns definitiv. Sie fahren nach Süden (Nossob) und ich zurück zu meinem Camp Polentswa Nr. 3. Ich bin nur noch wenige Meter vom Camp entfernt, da sehe ich einen alten, mächtigen Löwenöwen den Hang hinunter zuu meinem Platz laufen. Wir kommen quasi gleichzeitig beim Platz an. Nun ist nichts mit Aussteigen. Der alte Herr legt sich hin und genießtein Nickerchen,, wobei ich ihn schon beobachten kann. Ich beschließe, einen kleinen Besuch bei der Polentswa Lodge zu machen. Nach wenigen hundert Meternn sehe ich den Südafrikaner mit seinem Landrover auf der Piste stehen und zwischen uns die Löwenmutter mit den beiden Jungtieren,, die ununterbrochen am Mauzen sind. Leider habe ich die Situation im Gegenlicht,, doch immerhin darf ich es genießen. ann weiter zur Lodge,, wo ich von der Dame,, die ich 2024 vor Ort kennenlernen durfte, begrüßt wurde wurde. Ich darf das Starlink nutzen und schiebe gleich einen Blog für dich ins Netz. Ich hoffe,, er ist gut angekommen. Danach fahre ich zurück zu meinem schönen Platz und starte etliche Wartungsarbeiten. Zum einen muss ein Teil vom 8-poligen Kabel der Eberspächer-Standheizung erneuert werden. Die Heizung ist so alt wie der Sprinter selber, also Baujahr 1999, und dient als Reserveheizung. Ich habe zwei 4-kW-Dieselheizungenn verbaut. Blöd ist nur, dass die nicht mehr funktioniert. Also mühsam die Kabel austauschen und bestmöglich dokumentieren, da die Kabelfarben leider wechseln. Danach ein Test. Das Display zeigt etwasas an. Freude herrscht, jedoch nur kurz. Ein Start wird mit der Fehlermeldung F50 verweigert. Frust. Ich muss mich ablenken und was anderes machen. Also kommt die Heckgarage dran. Es wird ausgeräumt und umsortiert. Durch dichteres Packen und Ausmisten bleibt eine Rako-Box frei. So muss das sein. Einiges an Müll bleibt draußen. wischendurch habe ich noch Besuch von einem älteren Paar, dass das Grab von Hans Schabe sucht.Ja, das muss doch hier in der Nähe sein. Das wollte ich doch auch noch sehen. Wir kommen ins Gespräch und ich höre, dass sie 6 Monate in Namibia, kurz vor Mata Mata,, wohnen und 6 Monate in der Nähe von Kapstadt. Und ich bin herzlich willkommen,, sie zu besuchen. Sie fahre weg und ich widme mich den Wartungsarbeiten. Dann fährt ein Fahrzeug ran,, das mir irgendwie bekannt vorkommt. Die Schweizer kommen nochmals für eine Nacht dazu. Sie haben Nossob besucht und stehen nun hier. Das wird mit viel Älplermacaronimit Apfelmus gefeiert. Nur für ein Catan reichte es diesmal nicht.
27.5.2025 (Dienstag / Polentswa, Durchbruch bei der Dieselheizung Reparatur)
Um 7 Uhr der zweite Abschied der Freude aus der Schweiz. Wir fahren noch zusammen zur nahen Wasserstelle, wo nichts los ist. Danach fahren sie Richtung Süden nach Nossob und dann weiter Richtung Kapstadt und ich zurück zum Camp. Der junge Mann aus Südafrika mit seinem Landrover kommt noch für eine kurze Verabschiedung vorbei. Die Gäste von Platz Nr. 2, wo ich 2024 stand, kommen auf einen Kurzbesuch bei mir vorbei. Sie seien auch die ganze Woche hier. Ich nehme mir die Dieselheizung vor. Suche die Beschreibung zum Fehlercode 50 und werde fündig. Zu viele erfolglose Starts und das Gerät ist blockiert. Ein Reset muss durch eine bescheuerte Prozedur gemacht werden. Tastenkombination und Drahtbrücken öffnen und schließen. Teilweise alles zusammen, was alleine nicht so einfach ist. Auf einmal vernehme ich die Lüftung der Heizung und das Gerät fährt hoch. Ich habe ein breites, zufriedenes Grinsen im Gesicht. Nun habe ich wieder zwei einsatzfähige Heizsysteme zur Verfügung. Zwischenfrage: Hat jemand meinen zweiten Suppenlöffel gesehen? Gegen Abend fahre ich noch eine kleine Runde, die nördlich von Polentswa liegt. Ich werde leider, was die Tierwelt betrifft, bitter enttäuscht. Aber die gute Nachricht. Die Piste wurde heute anscheinend begradigt. Sofort denke ich daran, morgen eventuell zum Union’s End zu fahren. Ich schaue dann noch bei dem etwas südlich gelegenen Wasserloch Kousant vorbei und werde immerhin mit einer Tüpfelhyäne belohnt. Die stapft lustlos durch das Wasser, was im Abendlicht gut ausschaut. Ich vermute jedoch, dass es diesem Tier nicht so gut geht und die Nacht wohl zum Opfer wird. Zurück beim Camp bereite ich die Kamera für Nachtaufnahmen vor. Leider ist der Sternenhimmel diese Nacht nicht so gut wie auch schon, aber ich mache trotzdem einige Versuche. Bei der Sichtung am Computer zeigt sich, was ich falsch gemacht habe. Die nächsten bei besserem Himmel sollten dann sitzen.
Moment, ich muss kurz aus der Dachluke gucken, draußen war ein Geräusch. Ähm, da stehen zwei Löwen neben meinem Fahrzeug. Vor wenigen Minuten war ich noch draußen mit Stativ und Fotoapparat. Alles klar, so fühlt sich das also an. Interessant. Gut, dass ich ein Klo im Fahrzeug habe und nicht zur nahen Toilette muss diese Nacht.
28.5.2025 (Mittwoch / Ausflug zum Union’s End)
Früh bin ich schon wach, darf aber erst ab 7:00 Uhr losfahren. Das ist ok, denn dann geht in etwa die Sonne auf. Meine beiden Nachtwächter haben sich in der Nacht verkrümelt. Ich fahre also Richtung Union’s End, was Norden ist, immer dem Nossob entlang. Noch weit vor dem Picknickplatz entdecke ich in der Piste Löwenspuren. Es müssen zwei sein, die auch nach Norden laufen. Ist ja klar, denn der Wind kommt von Norden. Kommt der Wind von Süden, laufen die meisten Löwen nach Süden. Also hier im Park ist das meist so, wie ich festgestellt habe. Immer mal führt eine der Spuren an den Rand der Piste, geht dann jedoch weiter. Und dann plötzlich sind die beiden vor mir. Nicht ein Blick würdigen sie mir und laufen immer mit ca. 4Km/h. Ich setzte mich in gebührendem Abstand dahinter. Es passt genau im ersten Gang und Standgas. Das geht Kilometer weit so. Ab und an neckt die eine Katze die andere. Ist in dem einen Bild gut zu sehen. Das sind so Scheinangriffe und Abwehr. Nach einigen Kilometer weitet sich die Ebene und die Piste führt über den Nossob. Gegenüber ist ein Wasserloch und wenig weiter der Picknickplatz. Die beiden Löwen platzieren sich links und Rechts der Piste je im Schatten von einem Baum und spähen gespannt auf die Ebene. Ich beobachte ein Gnu und ein Springbock. Beide zu weit für einen Angriff. Nach Minuten laufen beide weiter Richtung Wasserloch. Also fahre ich vor und vermute sie kommen zum Trinken. Falsch gedacht. Sie laufen einfach der Piste nach weiter. Also hinterher. Nach nochmals einigen Kilometern dann zweigen die beiden links ab und der Abstand zu mir vergrößert sich. Das wird nichts mit Killbeobachten. Ich entschließe mich, weiter nach Norden zum Union’s End zu fahren. Unglaublich viele Springböcke sind zu sehen, einige Kapfüchse und Schakale sowie viele Strauße mit ihren Jungen. Artig trage ich mich im Gästebuch ein und sehe noch meinen Eintrag von 2024 sowie meinen Aufkleber. Dann starte ich die Rückfahrt. Langsam, um sicher nichts zu verpassen. Ich nehme dann noch den großen Loop mit, mit der Hoffnung, die beiden Löwen nochmals zu sichten. Leider Fehlanzeige. Also zurück zu Platz und den Blog für dich vorbereiten. Du fragst dich sicher, wie macht Thomas das, dass er quasi auf Augenhöhe mit dem Löwen ist den er fotografiert hat. Und für mich ist eines ganz klar. Eine Z9 Nikon muss her. Ich bin viel zu langsam mit meiner Kiste. Den Falken habe ich nur noch knapp im Angriff erwischt. Das muss besser gehen. Bestehen noch Wünsche für bestimmte Bilder von bestimmten Tieren? Ich kann es dann ja versuchen. Ich hoffe der Blog gefällt dir und du bist gespannt auf den nächsten. Ach ja, Die Karten mit den Track die ich gefahren bin kommen wenn ich aus dem Park raus bin. Es soll eine Karte mit einer Übersicht aller Tage im Park werden wo du jeden Tag ein oder ausschalten kannst. Falls Heute noch was geht, kommt das im folgenden Blog. Ich fahre nun zur Lodge um das Starlink zu nutzen.





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3 Antworten auf „Kgalagadi Transforntier Park 2025 erster Besuch Teil 3“
Lieber Thomas, großartige Bilder, immer näher dran. Danke, dass Du uns so teilnehmen lässt. Weiterhin gutes Entdecken. Liebe Grüße Peter aus W
Hallo Thomas,
coole Bilder. 🙂 Aber das auf Bild 4 und 5 sind Cheetahs ( Geparden ) keine Leoparden ;-). Liebe Grüße und noch viel Spass ! Falk
Danke, da habe ich mich doch glatt verschrieben. Der aufmerksame Leser merkt es.